Vier baden-württembergische Universitäten unter den bundesweit zehn Universitäten der Spitzengruppe

Die Entscheidung der Gemeinsamen Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat in der ersten Runde des Exzellenz-Wettbewerbs von Bund und Ländern ist von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg "mit außerordentlich großer Zufriedenheit" aufgenommen worden.

20.01.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Nominierung von 19 Projekten aus allen neun Landesuniversitäten für die nächste Wettbewerbsstufe stellt ein großartiges Gütesiegel für das Hochschulland Baden-Württemberg dar, das schon seit Jahren in den unterschiedlichsten Reports und Ranking immer wieder hervorragend abgeschnitten hat", sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Minister Frankenberg am 20. Januar in Stuttgart.

"Bildung und Ausbildung, Forschung und Entwicklung an den Hochschulen gehören zu den tragenden Säulen der Zukunftschancen für unsere Kinder. Sie sind Grundlagen einer weiterhin erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung und auch unseres Wohlstandes. Die heutige Entscheidung unterstreicht, dass die Universitäten in Baden-Württemberg auf dem richtigen Weg sind", betonten Oettinger und Frankenberg.

In der im vergangenen Jahr beschlossenen "Exzellenz-Initiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" geht es um drei Förderlinien:

Die Hochschulen konnten

  • Graduiertenschulen konzipieren,

 

  • Exzellenzcluster projektieren oder

 

  • auf der Basis der ersten beiden - in einer dritten Förderlinie "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung" vorlegen.

Im Rahmen der Exzellenz-Initiative hatten die neun baden-württembergischen Universitäten insgesamt 64 Projekte in Form von Antragskizzen zur Förderung angemeldet. 19 dieser Projekte aus dem Land - von 90 bundesweit - wurden nun von der Gemeinsamen Kommission für gut befunden, zu einem vollständigen Förderantrag ausgearbeitet zu werden, über den dann im Herbst dieses Jahres entschieden wird. Als "ganz besonders erfreulich" wertete Minister Frankenberg die Tatsache, dass in der dritten Förderlinie "Zukunftskonzepte" gleich vier baden-württembergische Universitäten (bundesweit 10) zum Zuge kommen. "Auch unsere Anteile an den beiden ersten Förderlinien - neun von 39 und sechs von 41 - sind bei weitem überproportional", so der Minister.


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