Weitere fünf Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen

"Die Fachhochschulen leisten mit ihrer anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer, sie sind häufig Impulsgeber für die Wirtschaft. Wir werden daher mit insgesamt zwölf Millionen Euro aus den Mitteln der Zukunftsoffensive IV bis zu fünf weitere Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen schaffen. Ziel des Programms ist es, in diesen Zentren neu zusammengeführte Kompetenzen mit hohem Innovationspotenzial in Baden-Württemberg standort- und hochschulübergreifend zu vernetzen." Dies erklärte Professor Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am 28. Juni in Stuttgart.

28.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bisher bestehen - aus Mitteln der Zukunftsoffensive III finanziert - drei Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen (ZAFH) mit Hauptsitz in Stuttgart, Furtwangen und Mannheim. Sie arbeiten Frankenberg zufolge erfolgreich. "Eine Ausweitung unseres ZAFH-Programms ist sinnvoll." Entscheidendes Auswahlkriterium für die Förderung über zunächst drei Jahre werde wie bisher die Innovationshöhe der Themenstellung und Strukturen sowie die Tragfähigkeit der Netzwerke sein, betonte der Minister. Bereits in diesem Jahr soll eine Ausschreibung zur Schaffung von zwei ZAFH stattfinden, weitere Ausschreibungen folgen in den nächsten Jahren. Die zu schaffenden Zentren für angewandte Forschung sollen neue Forschungsfelder begründen und ausschließlich neue wissenschaftliche Projekte bearbeiten. Die Ergebnisse müssen zunächst der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, eine Veräußerung von Verwertungsrechten ist anschließend möglich.

Als Kooperationspartner für die Fachhochschulen kommen andere Hochschulen, Universitäten oder andere staatliche und gemeinnützige Forschungseinrichtungen in Frage. Unternehmen sind als Empfänger von Fördermitteln ausgeschlossen. Pro Jahr stehen für ein ZAFH durchschnittlich 500.000 Euro zur Verfügung. Davon sollen die Kosten für Personal- und Sachausgaben für die Dauer der Projekte getragen werden.

Die bisher existierenden Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen in Baden-Württemberg sind:

  • das ZAFH "Nachhaltige Energietechnik (zafh.net)" unter der Federführung der FH für Technik Stuttgart

 

  • das ZAFH für Mikrotechnik und Systemintegration (ZEMIS) unter der Leitung der FH Furtwangen

 

  • das ZAFH Biotechnologie (ZAF-Biotec), angeführt von der FH Mannheim.

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden