Weiterführende Kooperation ist die Entwicklungsperspektive für das Rhein-Neckar-Dreieck

"Der Wissenschaftsstandort Heidelberg hat großes Potenzial. Die Entwicklungsperspektiven dieser Region hängen davon ab, wie diese Möglichkeiten genutzt werden." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 3. März vor den Rotary Clubs in Heidelberg.

04.03.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Ruprecht-Karls-Universität bilde den Mittelpunkt der Heidelberger Forschungslandschaft, die seit jeher von herausragenden Wissenschaftlern wie Robert Wilhelm Bunsen, Hermann von Helmholtz und Robert Kirchhoff mit geprägt worden sei, betonte Frankenberg in seiner Rede. Das hervorragende Abschneiden der "Ruperto Carola" in bundesweiten Hochschulrankings sei keine Überraschung, und auch international schneide sie respektabel ab.

"Eine besondere Stärke Heidelbergs bildet die Vernetzung der Universität mit unabhängigen Forschungseinrichtungen. Im Bereich der Lebenswissenschaften hat die Einbeziehung des Europäischen Labororatoriums für Molekularbiologie und des Deutschen Krebsforschungszentrums zu einer außerordentlichen Konzentrierung wissenschaftlichen Potenzials geführt", bemerkte der Minister. Die Stärken der Einrichtungen kämen allerdings dann voll zur Geltung, wenn die Chancen zur Kooperation und Vernetzung konsequent genützt würden - auch über die Stadtgrenzen hinweg in den gesamten Ballungsraum des Rhein-Neckar-Dreiecks hinein und ebenso in den Bereich der Wirtschaft hinein.

"Das Land sorgt für die richtigen Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung. Im neuen Landeshochschulgesetz haben wir die strategischen Aufgaben der Hochschulpolitik klar definiert und die Handlungsspielräume der Hochschulen vergrößert", betonte Frankenberg. Für die Zukunft müsse die regionale Vernetzung der Forschungseinrichtungen sowie die Bildung von Clustern noch gezielter angegangen werden. "Dadurch kann auch ein gemeinsames Profil der Wissenschafts- und Innovationsregion Rhein-Neckar entstehen", so der Minister.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden