Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister Frankenberg setzt Gespräche mit Studierenden fort - Einrichtung von workshops mit Studierenden vereinbart

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat seine Gespräche mit Studierendenvertretern heute fortgesetzt. Er traf sich mit rund 20 Studierenden, darunter Vertretern der Landes-ASten Konferenz, zu einem Gedankenaustausch. Themen waren Studiengebühren, studentische Mitbestimmung und die Ergebnisse des Bologna-Kongresses am 8. März in Stuttgart.

31.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Frankenberg sagte, er wolle den Dialog mit den Studierenden auch in Zukunft weiter führen. Dazu sollen workshops eingerichtet werden, in denen Studierende mit Ministeriumsvertretern Hochschulthemen erörtern. "Es ist mir wichtig, die Stimme der Studierenden in allen Fragen von Studium und Lehre zu hören und in die Weiterentwicklung der Hochschulen einfließen zu lassen".

Der Minister betonte die Sozialverträglichkeit von Studiengebühren in Baden-Württemberg. "Die Einnahmen aus Studiengebühren kommen in vollem Umfang Studium und Lehre zugute. Unsere Regelungen ermöglichen jedem ein Studium an einer unserer Hochschulen, unabhängig vom Einkommen oder Vermögen der Eltern". Frankenberg verwies außerdem auf den unabhängigen Monitoring-Beirat unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Riedel, der sich aktuell mit den Auswirkungen der Studiengebühren auf die soziale Zusammensetzung der Studierendenschaft befasse.

Zur studentischen Mitbestimmung sagte der Minister: "Die Mitwirkung der Studierenden an der Willensbildung der Hochschulen ist unverzichtbar. Studentische Mitbestimmung hängt aber in keiner Weise von der Existenz einer verfassten Studierendenschaft ab, die mit Zwangsmitgliedschaft und Zwangsbeiträgen verbunden ist. Ich kann nicht erkennen, dass dies ein zentrales Anliegen der Mehrheit der Studierenden ist". Er sei aber für eine Debatte über Inhalt und Reichweite der Mitbestimmung der Studierenden in der Sache offen, so Frankenberg.

Der Wissenschaftsminister zog eine positive Bilanz aus dem Bologna-Kongress am 8. März. "Der Kongress hat aus meiner Sicht gezeigt, dass wir bei der Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses auf dem richtigen Weg sind. Die Hochschulen haben eine Vielzahl von Verbesserungen auf den Weg gebracht, die nicht zuletzt wesentliche Anliegen der Studierenden aufgreifen. Jetzt wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen in Workshops feststellen, wo weiter nachgebessert werden muss. Auch dabei setzten wir auf Input aus der Studierendenschaft".


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