Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: Juso-Hochschulgruppe rechnet Studierendenzahlen schlecht

"Die Berechnung der Juso-Hochschulgruppe zu den Studierendenzahlen im Saarland ist daneben", so Wissenschaftsminister Jürgen Schreier. Unter anderem habe die Juso-Hochschulgruppe nicht die Studierenden an den beiden saarländischen Berufsakademien berücksichtigt. Dies seien immerhin weit über 1 400 Studenten.

16.04.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Tatsache sei, dass im Bundesvergleich überdurchschnittlich viele junge Saarländerinnen und Saarländer die Hochschulreife und die Fachhochschulreife machten und ein Studium begännen.

Rückläufige Studienanfängerzahlen sind allerdings derzeit ein bundesweites Phänomen, da die Schulabgänger sich wieder häufiger zunächst einer Lehre zuwenden oder Praktika machen. Minister Schreier: *Im Übrigen fängt der Mensch nicht erst beim Akademiker an. Die Wirtschaft stellt viele hochqualifizierte Ausbildungsplätze zur Verfügung, das ist für viele Abiturienten eine höchst attraktive Alternative zum Studium."

Unabhängig davon unterstützt die Landesregierung die Hochschulen in allen Bemühungen, Schüler für Studiengänge zu interessieren. Die Tatsache, dass die saarländischen Hochschulen ausweislich der Angaben des Statistischen Bundesamtes die besten Betreuungsrelationen (Studierende je wissenschaftliches Personal) aller westdeutschen Bundesländer bieten, wird das seine dazu beitragen.

Bis zum Jahr 2010 werden im Saarland 1 500 Studierende mehr aufgenommen werden. Für diese zusätzlichen Studierenden muss auch mehr Geld in die Hand genommen werden.


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