Baden-Württemberg

Wissenschaftsministerin Bauer und Hochschulrektoren zur Verschiebung des Dialogorientierten Serviceverfahrens zur Studienplatzvergabe

"Es ist ärgerlich und bedauerlich, dass sich die flächendeckende Einführung des neuen Serviceverfahrens zur Studienplatzvergabe weiter verzögert. Wissenschaftsministerium und Hochschulen sind sich einig, dass die Vorteile dieses Verfahrens möglichst bald in ganz Baden-Württemberg genutzt werden müssen - vor allem der bundesweite Abgleich von Mehrfachbewerbungen".

16.12.2011 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dies sagten Wissenschaftsministerin Bauer und die Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, Prof. Dr. Horst Hippler, der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Achim Bubenzer und der Pädagogischen Hochschulen, Prof. Dr. Martin Fix zur gestrigen Entscheidung der Stiftung Hochschulstart, wonach das dialogorientierte Serviceverfahren zum kommenden Wintersemester an einigen Pilothochschulen, aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz kommen soll.

"Eine Verschiebung des flächendeckenden Einsatzes - Pilotstudiengänge ausgenommen - ist dennoch konsequent. Wir können es nicht vertreten, flächendeckend ein noch nicht ausgereiftes System zu verwenden, zumal wir in Baden-Württemberg zum Wintersemester 2012/13 den doppelten Abiturjahrgang erwarten. Wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass die Studienplatzvergabe im Südwesten auch im kommenden Wintersemestergut funktionieren wird", sagten Bauer, Hippler, Bubenzer und Fix. Das Verfahren zum laufenden Wintersemester 2011/12 habe gezeigt, dass die Hochschulen in Baden-Württemberg eine reibungslose Studienplatzvergabe auch bei deutlich gestiegenen Bewerbungs- und Zulassungszahlen sicherstellen können.

Wissenschaftsministerin Bauer betonte, sie erwarte nun, dass es den Projektverantwortlichen gelinge, einen Start des neuen Systems zum nächstmöglichen Zeitpunkt sicherzustellen. Die Ministerin lobte die Universitäten Freiburg und Mannheim sowie das Hochschulservicezentrum Reutlingen für ihr hohes Engagement und ihre konstruktive Beteiligung an den Testläufen, in denen sich letztlich leider keine vollständige Funktionsfähigkeit des Systems gezeigt hätte.

Hinweis für die Redaktionen:

Das neue dialogorientierte Serviceverfahren zur Studienplatzvergabe wird im Wintersemester 2012/13 als Pilotverfahren an einigen Hochschulen starten. Teilnehmen können Hochschulen, die die technischen Voraussetzungen für die Anbindung an die neue Software des dialogorientierten Serviceverfahrens bieten. Einem flächendeckenden Einsatz des dialogorientierten Serviceverfahrens, wie er 2012/13 geplant war, stehen zur Zeit noch Probleme bei der Funktionsfähigkeit der neuen Software und bei deren technischer Anbindung an die vielfältigen Softwaresysteme der Hochschulen entgegen. Ein Hauptvorteil des neuen Verfahrens ist, dass es einen bundesweiten Datenabgleich zur Bewältigung von Mehrfachbewerbern ermöglichen und damit die Studienplatzvergabe in zulassungsbeschränkten Studiengängen erleichtern und beschleunigen soll.

online: www.hochschulstart.de


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