Wissenschaftsrat fasst Beschluss zur Fachhochschule Merseburg

Der Wissenschaftsrat hat heute einstimmig einen Beschluss zur Fachhochschule Merseburg gefasst. Darin werden das neue Strukturkonzept der Hochschule und seine Einbettung in die Hochschulstrukturplanung des Landes begrüßt. Zugleich wird die Schwerpunktesetzung der Hochschule auf das Ingenieurwesen für die chemische Industrie bestätigt. Dieses Konzept sei mit Blick auf die vorhandenen Kompetenzen und den Arbeitskräftebedarf der Region angemessen.

28.05.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Wörtlich heißt es in dem Bericht: "Die Fachhochschule Merseburg ist nach Auffassung des Wissenschaftsrates mit ihrer Planung, ihren Studierenden eine Ingenieurausbildung mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen für die Versorgung der Chemieregion zu bieten, auf einem Erfolg versprechenden Weg". Die verabredete Aufgabenteilung zwischen der Fachhochschule Merseburg und der Hochschule Anhalt bezeichnete der Wissenschaftsrat als "stimmig". Dabei sei die Überführung des grundständigen Studienangebots der Fächer Maschinenbau und Elektrotechnik an die Hochschule Anhalt "im Sinne einer besseren Profilierung und Schwerpunktsetzung an den Fachhochschulen Sachsen-Anhalts eine notwendige Maßnahme".

Das Kooperationsmodell zwischen den beiden Hochschulen hält der Wissenschaftsrat für geeignet, "Synergieeffekte durch das komplementäre Fächerspektrum zu erzielen und gemeinsame Forschung zu betreiben".

In der Zusammenfassung des Berichts stellt der Wissenschaftsrat fest: "Das Land Sachsen-Anhalt und die Fachhochschule Merseburg haben im Wesentlichen ein überzeugendes Strukturierungskonzept für diese Hochschule vorgelegt". Vor dem Hintergrund dieses Votums wurden zugleich die Bauplanungen des Landes für die Hochschule bestätigt und in die Kategorie I des Hochschulbau-Rahmenplans eingestuft.

Kultusminister Olbertz zeigte sich nicht überrascht über das Ergebnis der Begutachtung. Das Merseburger Entwicklungskonzept sei Teil einer konsistenten Gesamtplanung. "Ich sehe darin eine Ermutigung für den Umbauprozess der Hochschulstrukturen im Land und für die regionale Standortprofilierung. Der Fachhochschule Merseburg gratuliere ich zu diesem Erfolg. Sie kann dem Bericht eine Menge Anregungen für ihre weitere Entwicklung entnehmen."


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