Wissenschaftsstaatssekretär Birk intensiviert Kontakte der Hochschulen nach Russland

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Dietrich Birk hat mit der Wissenschaftsdelegation, die er während der Russland-Reise von Ministerpräsident Oettinger vom 13. - 15. September 2006 leitete, die Hochschulkontakte nach Russland intensiviert.

21.09.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Wissenschaftsdelegation besuchte die Moskauer Staatliche Universität (MSU) Lomonosov, das Moscow Aviation Institute (MAI – Staatliche Universität für Luftfahrttechnologie), das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO-University) und die Russian State University of the Humanities (RGGU).

An der MSU (Rektor Sadovnichiy) wurde die Zusammenarbeit mit der Universität Karlsruhe im Rahmen des dort eingerichteten Deutsch-Russischen-Kollegs, das russische Graduierte ausbildet, erörtert. Das Kolleg soll einvernehmlich mit naturwissenschaftlich-technischer Schwerpunktbildung weitergeführt werden. Am MGIMO (Prorektor Melville) wurde eine Vereinbarung mit der Hochschule Reutlingen unterzeichnet, gemeinsam Doppeldiplomstudiengänge in International Business auf Bachelor- und Masterebene zu entwickeln und ab Wintersemester 2007/2008 anzubieten. Die Einrichtung eines interdisziplinären Masterstudiengangs "Osteuropastudien" an der RGGU (Rektor Pivovar) und der Universität Konstanz wurde zwischen beiden Partnern intensiv besprochen und zum Wintersemester 2006/ 2007 bestätigt.

"Der Export von Bildungsangeboten trägt dazu bei, den Hochschulstandort Baden-Württemberg weltweit bekannt zu machen. Schon heute besteht die Tendenz, dass sich Hochschulbildung auch zu einem Export-Markt entwickelt - so wie dies heute bereits in den USA, in Großbritannien und Australien der Fall ist", betonte Staatssekretär Dr. Birk. Er stellte heraus, dass es bereits mehrere Beispiele für baden-württembergische Aktivitäten dieser Art gebe: die German University in Cairo, das Heidelberg Graduate Center in Santiago de Chile, das Deutsch-Chinesische Hochschulkolleg in Shanghai und die deutschsprachige Andrassy Universität in Budapest.


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