2014 bis 2016

Zahl der Studienanfänger in MV gestiegen

Ministerin Hesse: An unseren Hochschulen studieren wieder mehr junge Menschen.

28.12.2016 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
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An den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in den vergangenen Jahren wieder leicht gestiegen. Das geht aus den vorläufigen Daten des Statistischen Landesamtes für das Studienjahr 2016 hervor. Im Jahr 2014 gab es 6.264 Studienanfänger, im Jahr 2015 waren es 6.605 Studienanfänger. Im Jahr 2016 haben 6.860 Studienanfänger (vorläufige Angabe) erstmals eine Hochschulausbildung im Land begonnen. Im Rekordjahr 2009 hatte es 7.673 und im Jahr 2011 insgesamt 7.482 Studienanfänger im Land gegeben.

„An unseren Hochschulen studieren wieder mehr junge Menschen. Das ist eine gute Nachricht“, sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „In den Rekordjahren müssen wir allerdings gewisse Sondereffekte wie doppelte Abiturjahrgänge, die Aussetzung der Wehrpflicht und Studiengebühren in anderen Ländern berücksichtigen. All das sorgte für viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger“, erläuterte Hesse. Mit der Entwicklung der Studienanfängerzahl in den vergangenen drei Jahren könne das Land zufrieden sein.

Mecklenburg-Vorpommern erhält heute sogar mehr Mittel aus dem Hochschulpakt von Bund und Ländern als ursprünglich erwartet. Im Hochschulpakt hat sich das Land darauf verständigt, die Zahl der Studienanfänger auf dem Niveau des Jahres 2005 zu halten. Der Bund stellt für jeden zusätzlichen Studienanfänger über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 13.000 Euro zusätzlich zur Verfügung.

„Trotz dieser positiven Entwicklung macht sich der demografische Wandel bemerkbar“, betonte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Hesse. „Im Jahr 2000 waren zwei Drittel der Studienanfänger Landeskinder, ein Drittel der Studienanfänger kam aus anderen Ländern. 16 Jahre später hat sich dieses Verhältnis umgekehrt. Heute stammen zwei Drittel aller Studienanfänger aus anderen Ländern. Nach wie vor müssen wir Schülerinnen und Schülern in anderen Ländern aufzeigen, dass es bei uns ein attraktives Studienangebot und moderne Hochschulen gibt. Das Land leistet mit der Kampagne ‚Studieren mit Meerwert‛, die vom Landesmarketing in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur verantwortet wird, dazu seinen Beitrag“, sagte Hesse.

 


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