ERASMUS+

Deutschland erhält 25 Millionen Euro zusätzlich für 2019

Mit dem am 17. Februar von der EU-Kommission beschlossenen überarbeiteten Jahresprogramm für ERASMUS+ geht auch eine deutliche Aufstockung des Budgets für 2019 einher.

25.02.2019 Bundesweit Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag
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Zusätzlich zu den für dieses Jahr bereits eingeplanten drei Mrd. Euro werden weitere 251 Millionen Euro bereitgestellt. Deutschland erhält daraus 25 Millionen Euro zusätzlich.

Von dieser Mittelaufstockung profitieren auch Absolventen der Beruflichen Bildung. Im Jahr 2018 hatten insgesamt 28.170 deutsche Auszubildende, Berufsfachschüler und betriebliche Ausbilder eine von ERASMUS+ geförderte Lern- und Arbeitserfahrung im EU-Ausland gemacht. Diese ERASMUS+-Stipendien haben in Deutschland erheblich dazu beigetragen, dass nach Angaben der beim Bundesinstitut für Berufsbildung angesiedelten Nationalen Agentur für ERASMUS+ in 2018 circa 6,3 Prozent aller deutschen Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Erstausbildung international mobil gewesen sind.

Die 2011 von den EU-Bildungsministern definierte Mobilitätszielmarke in der Beruflichen Bildung besagt, dass im Jahr 2020 im Durchschnitt aller EU-Mitgliedstaaten sechs Prozent ihrer Absolventen internationale Erfahrung gesammelt haben sollen. Ein europäischer Durchschnittswert wurde bisher nicht ermittelt. Deutschland hat diesen Zielwert für sich genommen hiermit aber bereits im Jahr 2018 erreicht. Sein selbstgestecktes nationales Mobilitäts-Benchmark von zehn Prozent bis 2020 wird Deutschland hingegen bis 2020 nicht erreichen.

Ansprechpartner

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

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