Internationale Kooperation

Gemeinsam statt einsam

Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) werden auch künftig eng in der Bildungspolitik kooperieren. Die drei Länder führen damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Ein wesentlicher Schwerpunkt wird weiterhin die Qualitätsentwicklung sein.

09.11.2017 Bundesweit Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder
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Zu diesem Zweck haben Dr. Susanne Eisenmann, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Silvia Steiner, Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, Johann Niklaus Schneider-Ammann, Vorsteher des Schweizerischen Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, und Dr. Sonja Hammerschmid, Bundesministerin für Bildung der Republik Österreich die Neufassung des Memorandums über die trilaterale Zusammenarbeit der Länder unterzeichnet. In dem Memorandum werden Zielsetzungen, thematische Schwerpunkte und Strukturen der Kooperation für die kommenden fünf Jahre definiert.

„Die lange Tradition der Zusammenarbeit Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in der Bildung basiert auf den vielschichtigen kulturellen und sprachlichen Gemeinsamkeiten der drei Länder. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und bildungspolitischer Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene kommt der länderübergreifenden Kooperation eine besonders wichtige Rolle zu.

Wir wollen auch in Zukunft voneinander lernen und uns abstimmen“, so Dr. Susanne Eisenmann, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

In den kommenden fünf Jahren liegt der Fokus der Zusammenarbeit zwischen den DACH-Staaten in der Qualitätssicherung, der sprachpolitischen Kooperation und internationalen Präsenz der Sprache Deutsch, der beruflichen Bildung, der Lehrerbildung, der Bildung in der digitalen Welt sowie im Auslandsschulwesen. In internationalen Gremien wollen sich Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Bedarf auch weiterhin eng miteinander abstimmen.

Themenorientiert sollen auch weitere deutschsprachige Länder bzw. Regionen, wie etwa Luxemburg, Liechtenstein, Südtirol und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in die Kooperation einbezogen werden.


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