Auszeichnung

In der dualen Ausbildung grenzenlos engagiert

Am 17. Oktober 2018 werden Betriebe für ihr herausragendes Engagement bei der grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Ausbildung mit dem Unternehmenspreis »Berufsbildung ohne Grenzen« ausgezeichnet.

17.10.2018 Bundesweit Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeichnet heute gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) Unternehmen für ihr beispielhaftes Engagement zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität in der Ausbildung aus. Namensgeber des Preises ist das Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“, durch welches das BMWi insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von Auslandsaufenthalten in der Ausbildung oder im Anschluss daran unterstützt. 

„Auslandsaufenthalte sind ein wichtiger Baustein, die betriebliche Ausbildung internationaler und attraktiver zu gestalten. Damit sie genauso selbstverständlich werden, wie ein Auslandssemester während des Studiums, brauchen wir Pioniere, die mit gutem Beispiel vorangehen. Das sind die heutigen Preisträger“ erläutert Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. „Mich freut besonders, dass wir auch Frau Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten, für ein gemeinsames Gespräch zu ihren und meinen Perspektiven zu Wunsch und Wirklichkeit von Ausbildung international gewinnen konnten.“ 

Die Themen berufliche Bildung und darüber hinaus Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit liegen Frau Büdenbender am Herzen und stellen einen ihrer Schwerpunkte während der Amtszeit des Bundespräsidenten dar.

„Unsere Preisträger haben die Vorteile von Auslandsaufenthalten erkannt – Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze attraktiver gestalten und erfolgreich bewerben, sie erhalten hochmotivierte Auszubildende und neue Auslandskontakte.“ erläutert DIHK Präsident Dr. Eric Schweitzer. „Die Betriebe tragen mit ihrem Engagement nicht nur zur Förderung der Auszubildenden – unseren Fachkräften von morgen – bei. Sie legen außerdem den Grundstein für eine noch intensivere Zusammenarbeit von Unternehmen und Menschen in Europa.“, hebt er weiterhin hervor.

Peter Altmaier betont: „Unser Ziel ist es daher, dass möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen ihren Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ermöglichen können.“ Die Planung und Durchführung von Auslandspraktika für Auszubildende und junge Fachkräfte sind jedoch gerade für kleine Betriebe mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden. Hier können die Mobilitätsberaterinnen und -berater bei Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern behilflich sein.

Nach Ansicht von Hans Peter Wollseifer, Präsident des ZDH leistet das BMWi-Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ „einen wichtigen Beitrag und ist eine wertvolle Unterstützung, um die Attraktivität beruflicher Bildung insgesamt zu erhöhen und gerade kleinen und mittleren Betrieben beim hohen organisatorischen Aufwand unter die Arme zu greifen. Dank der verlässlichen und flächendeckenden Unterstützungsstruktur gelingt es nicht nur, die deutsche Berufsausbildung internationaler zu gestalten, sondern mit den deutschen Auszubildenden und jungen Fachkräften auch Botschafter für die duale Berufsbildung hinaus in die Welt zu senden.“

Mit dem Unternehmenspreis „Berufsbildung ohne Grenzen“ werden vier Preisträger für ihr herausragendes betriebliches Engagement für Auslandspraktika während der Ausbildung ausgezeichnet. Eine Fachjury hat sie aus einer Vielzahl an Bewerbungen gekürt. Auslandspraktika haben bei allen Finalisten einen hohen Stellenwert. Sie alle profitieren von einem attraktiven Unternehmensimage und loben die größere Selbstständigkeit und die Offenheit für Neues auf Seiten der Auszubildenden als einen hohen Mehrwert für den Betrieb.

Informationen zum Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“ 

Seit dem 1. Januar 2016 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Netzwerk der Mobilitätsberaterinnen und -berater bei Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern. Ziel des Bundesprogramms ist es, dazu beizutragen, die Zahl von Auszubildenden und jungen Fachkräften in kleinen und mittleren Unternehmen, die ein Auslandspraktikum absolvieren, zu erhöhen.


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