Arbeitszeit

Zeitverträge

Zeitvertragsgesetz hat sich bewährt

Die 2007 eingeführten Befristungsvorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes haben sich grundsätzlich bewährt. Das Gesetz schafft Rechtssicherheit sowohl für die Hochschulen und Forschungsinstitute als auch für die befristet beschäftigten Wissenschaftler. Das zeigt der jetzt vorliegende Evaluationsbericht der HIS Hochschul-Informations-System GmbH. Die Ergebnisse zeigen, wie das Gesetz in der Wissenschaftslandschaft derzeit genutzt wird und wie sich die neuen Vorschriften in der Praxis auswirken. mehr

Nordrhein-Westfalen

Lehrerverbände gegen Rotstift in der Bildungspolitik

Heute, am Aschermittwoch, rufen die nordrhein-westfälischen Lehrerverbände gemeinsam die Arbeitgeber zur Besinnung und Umkehr auf. Eigentlich müssten diese - so der nordrhein-westfälische Philologen-Verband - in Sack und Asche gehen. Es ist unverantwortlich, nach den bisherigen zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot auf den Tisch gelegt zu haben. mehr

09.03.2011 Pressemeldung Philologen-Verband NRW

Zeitverträge

Bildungsgewerkschaft zur Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat eine schnelle Überprüfung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZVG) gefordert. "Offensichtlich hat das Gesetz eine weitere Destabilisierung der Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft begünstigt: Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben nur noch Zeitverträge, die Laufzeiten werden immer kürzer. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz muss daher auf den Prüfstand", erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Mittwoch in Frankfurt am Main. mehr

Baden-Württemberg

Einstellungschancen in Schuldienst weiterhin gut

Kultusministerin Marion Schick wies am Donnerstag (17. Februar 2011) in Stuttgart die Vorwürfe der GEW zurück: "Das ist pures Wahlkampfgetöse, das die GEW hier betreibt und unredlich. Denn sie löst mit ihren Spekulationen unnötige Unruhe und Verunsicherung unter Eltern und Schülern wie auch Lehramtsanwärtern aus." Die GEW wisse sehr wohl, dass die Gespräche zu den Details zur Umsetzung des Lebensarbeitszeitkontos erst am Anfang stünden, weshalb es noch überhaupt nicht absehbar sei, in welchem Umfang dieses in Anspruch genommen werde. Die Ministerin erklärte, sie erwarte trotz Wahlkampf auch von der GEW sich nun wie vereinbart konstruktiv an den Gesprächen zur Umsetzung zu beteiligen. mehr

Baden-Württemberg

GEW: Vorgriffsstunde verschärft Lehrermangel

Die Bildungsgewerkschaft GEW ruft Schüler/innen und Eltern zu Protesten gegen das geplante Vorgriffsstundenmodell der Landesregierung auf. mehr

14.12.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Der Hauptvorstand des PhV BW wendet sich empört gegen geplante Vorgriffsstunden

Empört stellt der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) fest, dass die Landesregierung mit ihren Plänen zur Umsetzung einer Vorgriffsstundenregelung erneut die Arbeitsbelastung von Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg erhöhen will. Besonders betroffen wären hiervon die Lehrkräfte an Gymnasien, die schon 1997 und 2003 eine Arbeitszeiterhöhung um je eine Deputatsstunde hinnehmen mussten. Fassungslos nimmt der Hauptvorstand, das zweithöchste Beschlussorgan des Verbandes zur Kenntnis, dass die Kultusministerin die Gleichsetzung einer Deputatsstunde mit einer Zeitstunde akzeptiert. mehr

Baden-Württemberg

Kultusministerin Marion Schick: Zusage der Landesregierung steht, Bugwelle wird zurückgegeben

Kultusministerin Marion Schick stellt nochmals klar, dass die Zusagen im Hinblick auf den Abbau der sogenannten Bugwelle nach wie vor Gültigkeit haben und in keiner Weise in Frage gestellt werden. mehr

Baden-Württemberg

VBE lehnt Vorgriffsstun­den ab, da noch nicht einmal die alten zurückgezahlt sind

Beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht man mit Sorge, dass schon wieder Vorgriffstunden vorgesehen sind, obwohl die alten noch nicht einmal zurückgezahlt sind. "Auch Zeitkredite sind zusätzliche Schulden", stellt der VBE-Vorsitzende Gerhard Brand fest. mehr

Baden-Württemberg

Philologenverband reagiert empört und kündigt massiven Widerstand gegen geplante Vorgriffsstundenregelung an

- PhV BW sieht im Zwangs-Vorgriffsstundenmodell der Landesregierung einen unsäglichen Affront - Will Frau Schick ihr "Qualitätsgymnasium" kaputtsparen? - Keine weiteren Opfer für jüngere Lehrkräfte und Berufseinsteiger mehr

Baden-Württemberg

VBE: Arbeitszeitkonten bei Lehrern sind keine Lösung für die Finanzprobleme der Landesregierung

Beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht man mit Sorge, dass Finanzminister Willi Stächele (CDU) schon wieder versucht, im Bildungsbereich Einsparungen vorzunehmen und damit gegen die eindeutige Vorgabe von Ministerpräsident Stefan Mappus handeln will. mehr