Arbeitszeit

GEW: Das Arbeitszeitkonto ist eine Verhöhnung der Arbeit der Lehrkräfte

Als "schiere Verhöhnung der Arbeit der Lehrkräfte" bezeichnete der Vorsitzende der GEW Hessen, Jochen Nagel, den jetzt von der Landesregierung vorgelegten Entwurf für ein Lebensarbeitszeitkonto für Lehrerinnen und Lehrer. mehr

04.11.2009 Pressemeldung GEW Hessen

GEW Hessen beschließt Mobilisierung für eintägige Arbeitsniederlegung

"Wegen der Weigerung der Landesregierung Koch/Hahn, - als Konsequenz aus der Arbeitszeitverkürzung im Tarifvertrag eine entsprechende Pflichtstundenreduzierung auch für die Lehrkräfte vorzunehmen und - die Altersteilzeit als sozial verträgliche Regelung zum Einstieg in den Ruhestand aufrecht zu erhalten hat unser GEW Landesvorstand einstimmig beschlossen, für eine eintägige demonstrative Arbeitsniederlegung am 17. November zu mobilisieren", erklärte der Vorsitzende der GEW Hessen, Jochen Nagel, heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. mehr

22.09.2009 Pressemeldung GEW Hessen

120 angestellte Lehrerinnen und Lehrer im Streik

Ca. 120 angestellte Lehrkräfte sind heute dem Streikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gefolgt und haben für die Weiterzahlung einer Gehaltszulage gestreikt, die Ende 2007 bereits ausgelaufen war. Alle Verhandlungen mit dem Senat verliefen in den letzten Monaten ergebnislos. mehr

22.09.2009 Pressemeldung GEW Bremen

GEW ruft Lehrer und Lehrerinnen über 50 zum Streik an Hamburgs Schulen

Lehrer und Lehrerinnen gehen in den Streik: Für kommenden Donnerstag, 24. September 2009, ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / GEW Hamburg zur ganztägigen Arbeitsniederlegung an Hamburgs Schulen auf. "Die Urabstimmung hat dazu ein eindeutiges Votum ergeben", berichtet der GEW-Vorsitzende Klaus Bullan. Das Quorum lag bei 75 Prozent. "Die Hürde haben wir locker übersprungen. Dass sich 89 Prozent für den Streik aussprechen, ist nicht nur ein klares Signal für den Streik, sondern auch eine deutliche Warnung an die Behörde: Unsere Geduld ist am Ende." mehr

22.09.2009 Pressemeldung GEW Hamburg

GEW-Aktion vor der Bildungsbehörde

Mehr als eintausend Lehrerinnen und Lehrer werden morgen (Donnerstag, 27. November 2008) der Behörde für Schule und Berufsbildung an der Hamburger Straße einen demonstrativen Besuch abstatten, um laut und deutlich Altersteilzeit und -entlastung für ältere PädagogInnen einzufordern: mehr

26.11.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Kultusministerium unterbreitet Floating-Lehrern konkretes Angebot

Am heutigen Dienstag wurden die Verhandlungen über Veränderungen des so genannten Floating-Modells fortgesetzt. Das Thüringer Kultusministerium hat den Verhandlungspartnern, der GEW Thüringen, der Christlichen Erzieher Gemeinschaft und dem Thüringer Verband der Lehrer, ein konkretes Angebot unterbreitet. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 12. Dezember 2008 statt. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Teilzeit-Urteil des Oberverwaltungsgerichts wird keine Auswirkungen haben

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) bei seiner Überzeugung: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der OVG-Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. Zudem hätten die Leipziger Richter in ihrer Entscheidung ausdrücklich betont, dass "die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. März 2006 und des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 7. August 2003 wirkungslos" seien, so Rupprecht. "Ich gehe davon aus, dass auch die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

Hinausschieben der Pensionierungsgrenze auf 67 Jahre im Lehrerbereich sehr problematisch

Sehr kritisch hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zu Plänen und gesetzlichen Regelungen in einzelnen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg geäußert, das Pensionsalter für Beamte und damit auch für Lehrerinnen und Lehrer schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Er betonte: "Wir haben schon jetzt eine deutliche Überalterung der Kollegien, der deutsche Lehrer ist durchschnittlich fast 50 Jahre alt. Dazu kommt, dass die Belastungsfaktoren im Schuldienst in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Kinder zu unterrichten ist heute oft Schwerstarbeit. Die Zeit im Schuldienst zählt doppelt, sie kostet nämlich mehr Nerven als in vielen anderen Berufen! Lehrkräfte befinden sich immer im 'pädagogischen Fronteinsatz´." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE fordert Lehrer auf, zusätzliche Belastungen zu melden

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht mit Sorge, dass Lehrer einerseits schulisch immer mehr belastet werden, auf der anderen Seite diese enorme Mehrbelastung von der Öffentlichkeit häu­fig gar nicht wahrgenommen wird, wie es die jüngste Äußerung des Finanz­ministers in Richtung Überprüfung der Lehrerarbeitszeit erahnen lässt. mehr

VBE: Stächele soll seine Hausaufgaben machen

Finanzminister Willi Stächele soll zuerst einmal seine Hausaufgaben machen, bevor er meint, er müsse erneut die leidige und ungerechtfertigte Diskussion um die Arbeitszeit der Lehrkräfte neu entfachen. Der Sprecher des des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, Josef Klein (Rickenbach), gibt sich irritiert über Widersprüche. Gerade nach der Ära Schavan habe Kultusminister Helmut Rau erkannt, dass Lehrer gute, wichtige und notwendige Arbeit leisten. Erst vor einer Woche hat Rau im Schulleiterbrief zum Schuljahresanfang die Lehrkräfte gelobt. Dass nun der Finanzminister aus fiskalischen Gründen durch eine müßige Diskussion Öl ind Feuer gieße, stoße auf völliges Unverständnis des VBE. mehr