Ausbildungskosten

Schavan: "Bundesbildungsministerium fördert Ausbildungsplatzangebote in den neuen Ländern mit 90 Millionen Euro"

"Das Bundesbildungsministerium trägt mit neuen Maßnahmen erheblich zur Verbesserung der Ausbildungssituation in den neuen Ländern bei. So leistet das BMBF in diesem Jahr durch die mit den fünf neuen Ländern und Berlin vereinbarte Förderung von 13.000 betriebsnahen Ausbildungsplätzen einen spürbaren Beitrag zur Stabilisierung des Ausbildungsangebots in Ostdeutschland. Hierfür werden aus dem Etat des BMBF insgesamt annährend 90 Millionen Euro bereitgestellt." Das teilte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag (6. Juli) in Rostock mit. In Mecklenburg-Vorpommern werden rund 2200 Ausbildungsplätze direkt gefördert. mehr

Deutsches Studentenwerk: "Studieren wird teurer!"

"In Deutschland zu studieren wird immer teurer und immer schwieriger", warnt Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). "Die gestern im Kabinett gefassten Beschlüsse, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und die Altersgrenze beim Kindergeld zu senken, belasten die Studierenden und ihre Eltern finanziell erheblich." mehr

11.05.2006 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

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Mehr Unternehmen - weniger Ausbildungsplätze

(bikl) Auch wenn fast alle Unternehmen die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung anerkennen, lohnt es sich für viele Unternehmen, auf eine eigene Ausbildung zu verzichten und stattdessen fertig ausgebildete Mitarbeiter von anderen Unternehmen abzuwerben. mehr

06.03.2006 Artikel

PRO & CONTRA Berufsausbildung: Mehr Schule – weniger Betrieb?

Berufsbildungsexperten setzen in Deutschland auch weiter auf das duale System. Aber: Mangelndes Wirtschaftswachstum und hohe Arbeitslosigkeit könnten diese Art der Ausbildung gefährden. „Die Ausbildungsvergütung ist der größte Kostenfaktor in der Ausbildung“, so Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt. Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Manfred Kremer, hält die Höhe der Ausbildungsvergütung allerdings nicht für das entscheidende Problem. Steht das duale System auf dem Prüfstand? Aspekte der beruflichen Ausbildung diskutieren Experten auf dem Forum Ausbildung/Qualifikation auf der didacta in Hannover. mehr

12.01.2006 Artikel

Berufsakademie Sachsen ist ein Erfolgsmodell

Die Berufsakademie Sachsen ist ein zukunftsfähiges Erfolgsmodell. Zu diesem Schluss kommt die "Untersuchung einer effektiven und effizienten Struktur der Berufsakademie (BA) Sachsen", die die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, heute dem Kabinett vorstellte. mehr

Qualitätsentwicklung in der Berufsausbildung

Nach wie vor stellt das duale System das Herzstück der beruflichen Qualifizierung in Deutschland dar. Über die Duale Berufsausbildung eröffnet sich jungen Menschen ein effizienter Zugang zum Arbeitsmarkt und durch die Verteilung der Ausbildungskosten auf Betriebe, Bund, Länder und Schulträger ist ein solider Finanzierungsgrad gewährleistet. Dennoch ist das Duale System kein Selbstläufer mehr. Vielmehr befindet sich das System der beruflichen Bildung in Deutschland in einer von Widersprüchen und Unsicherheiten gekennzeichneten Lage: viele Jugendliche finden keinen Zugang zum Ausbildungsmarkt und müssen durch staatliche Maßnahmen aufgefangen werden. Dieses betrifft insbesondere Jugendliche mit Leistungsschwächen. mehr

Regierungsfraktionen und FDP wollen mehr internationalen Austausch

(bikl/hib/BES) Für eine stärkere Europäisierung und Internationalisierung des deutschen Schulwesens sprechen sich die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in einem gemeinsamen Antrag aus. mehr

27.01.2005 Artikel

FiBS legt Konzept für flexible und nachgelagerte Studiengebühren vor

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) hat heute ein variables und sozialverträgliches Studiengebührenkonzept und einen Anforderungskatalog vorgelegt. "Ein Gebührenmodell sollte sich am individuellen Studierverhalten und damit an Studiencredits orientieren und einkommensabhängig zurückgezahlt werden. Dabei ist eine akzeptable monatliche Einkommensbelastung zu gewährleisten", sagt Institutsleiter Dr. Dieter Dohmen. mehr

Wer finanziert die Berufsbildung in Deutschland?

Mit dem Rückgang des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots sind die Ausgaben der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Bundesagentur für Arbeit) zur Finanzierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den letzten zwei Jahrzehnten um ein beträchtliches gestiegen - insgesamt um 143 Prozent. Wurden 1980 noch 4,1 Mrd. Euro für die Berufsbildung aufgebracht, so betrug die Summe in 2002 bereits knapp 10 Mrd. Die Anteile, die dabei zum einen in die Finanzierung der beruflichen Schulen, zum anderen in die der außerschulischen Berufsausbildung (z.B. zur Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze oder zur Förderung der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher) flossen, haben sich in diesem Zeitraum deutlich verschoben: 1980 standen den beruflichen Schulen knapp 85% der Gesamtsumme zur Verfügung, und die Aufwendungen für die außerschulische Berufsausbildung betrugen mit 638 Mio. nur 15,6 %. Bis zum Jahr 2002 stieg die Finanzierung der außerschulischen Berufsausbildung überproportional an: Von den insgesamt 10 Mrd. Euro gingen 31,8 % in die außerschulische Berufsausbildung (3.167 Mio. Euro), und der Anteil des beruflichen Schulwesens an den gesamten öffentlichen Ausgaben sank auf 68 %. mehr