Berufsabschluss

Berufsbildungsbericht

Viele Jugendliche landen im Übergangssystem

(ots/red) - Die Bundesregierung zieht eine kritische Bilanz des so genannten Übergangssystems zwischen Schule und Beruf. Das geht aus dem Entwurf des bisher unveröffentlichten "Berufsbildungsberichts 2010" der Bundesregierung vor, der "Report Mainz" vorliegt. Wörtlich heißt es: "Nach wie vor erreicht eine große Zahl junger Menschen weder einen Schulabschluss noch eine voll qualifizierende Ausbildung." Rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren verfügten über keinen Berufsabschluss. mehr

24.03.2010 Artikel

© Stiftung Ravensburger Verlag /Heidi Velten

Ravensburger Elternsurvey 2010: Familienzeit wichtiger als Geld

Viele junge Mütter und Väter denken und ver­halten sich anders, als allgemein erwartet wird. Ihre Lebensvorstellungen unterscheiden sich in wesentlichen Dingen (Finanzen, Vereinbarkeit von Beruf und Fa­milie, gemein­same Zeit für Kinder) von denen der Elterngeneration. In an­de­ren Dingen (Arbeits­tei­lung im Haushalt, Aufteilung der Berufszeit) bewegen sich heuti­ge Eltern vielfach in traditionellen Bahnen und sind keineswegs unzufrieden damit. Die Haus­frau­­en­ehe hat aus­gedient. Die Einkommenshöhe ist für junge Familien we­ni­ger wichtig als gemeinhin angenommen. Dennoch steigt die Zu­friedenheit mit Ein­kommen und Ge­sund­heit. Groß­eltern spielen eine wichtige Helferrolle für die junge Familie – eine uner­war­tete Erkennt­­nis. Die meisten Kinder können in mehreren Haus­hal­ten des familiä­ren Netz­werks "aufwachsen". All dies ergab die erste Auswertung des "Ravens­bur­ger Eltern­sur­vey", eine reprä­sentative Analyse des "Elterlichen Wohlbefindens" in Deutschland. mehr

Ergebnisse der 328. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 10. Dezember 2009

Die Kultusministerkonferenz hat sich während ihrer 328. Plenarsitzung am 10. Dezember 2009 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Minister Henry Tesch, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Änderung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die gestuften Studiengänge - Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung - Begabungsförderung - Künftige Stellung der Berufsschule in der dualen Berufsausbildung - Wahl des Präsidiums für das Jahr 2010 mehr

Arbeitsmarkt verschwendet Kompetenzen berufsqualifizierter Migranten

(redaktion/idw) Die beruflichen Kompetenzen vieler Zuwanderer werden in Deutschland verschwendet, weil ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen nicht anerkannt werden. Auf dem Arbeitsmarkt haben sie mangels gültiger Zeugnisse kaum Aussichten, in der Arbeitsvermittlung werden sie als "ungelernt" eingestuft. Ein großer Teil ist deshalb auf Sozialleistungen angewiesen, die bei besserer Arbeitsmarktintegration vermieden oder verringert werden könnten. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zur Erwerbsintegration von Arbeitslosen ausländischer Herkunft. mehr

07.12.2009 Artikel

Mit dem richtigen Beruf erfolgreich starten

Junge Menschen sind mehr denn je gefordert, sich den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt zu stellen. Sie müssen Kompetenzen entwickeln, um unterschiedliche berufliche Situationen zu bestehen. In der Qualifizierungsinitiative für Deutschland wird daher die Weiterentwicklung der Berufsorientierung als wesentliches Ziel für einen guten Start in die Ausbildung gesehen. "Wir können es uns im globalen Wettbewerb nicht mehr leisten, Talente links liegen zu lassen. Deshalb ist es wichtig, Jugendlichen eine Orientierung über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten zu geben. So findet man die Ausbildung, die zu einem passt und erfolgreich absolviert", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. mehr

GEW: "Ausbildungsplatz-Statistik ist geschönt"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Partnern des Ausbildungspakts vorgeworfen, "die Lehrstellenbilanz zu schönen". "Fakt ist: Auch im gerade zu Ende gegangenen Ausbildungsjahr haben über 100.000 junge Menschen keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten. Für Selbstlob der Ausbildungspakt-Partner gibt es überhaupt keinen Anlass. Rund 1,5 Millionen Menschen der 20- bis 29-jährigen haben keinen Berufsabschluss. Der Fachkräftemangel, den die Arbeitgeber ständig lautstark beklagen, ist selbst verschuldet", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag mit Blick auf die Lehrstellenbilanz 2008/09. mehr

Schavan: "Brücken bauen für die Fachkräfte der Zukunft"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat mit Spitzenvertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften, der Länder sowie der Forschungsorganisationen über Initiativen beraten, die die Beschäftigung junger Menschen nach einem Studium und nach einer Berufsausbildung sichern sollen. Einig waren sich alle Beteiligten bei einer Telefonkonferenz am Freitag darüber, dass mittelfristig der Bedarf an Fachkräften enorm sei - dies betrifft vor allem Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften, die so genannten MINT-Fächer. mehr

VBE-Delegiertenversammlung beschließt Bildungsagenda 2015

"Die Schul- und Bildungspolitik in NRW muss von ihrer Kurzatmigkeit und der Fixierung auf den nächsten Wahltag befreit werden. Wir müssen in einer Zeit sinkender Geburtenzahlenmehr denn je alle Anstrengungen unternehmen, um die Potenziale aller Kinder auszuschöpfen und die demokratische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe aller gesellschaftlichen Schichten zu sichern. Kein Talent darf verloren gehen. Das Fundament dafür ist eine gute Allgemeinbildung, eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Kindes und die Fähigkeit zum lebenslangenLernen. Die Voraussetzungen dafür müssen so schnell wie möglich geschaffen und nachhaltig angelegt werden." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave beim Berufsbildungsforum in Plön: "Duale Ausbildung ist wichtiger Beitrag für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem"

Beim Berufsbildungsforum im Plöner Schloss hob Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (8. November) vor mehr als 150 Gästen die Bedeutung der beruflichen Bildung sowohl für die gesellschaftliche als auch für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Bis 2020 würden voraussichtlich etwa 25 Prozent weniger Arbeitskräfte ohne abgeschlossene Berufsausbildung gebraucht. Dagegen drohe bei den höher qualifizierten Arbeitskräften ein Mangel. "Wir müssen heute mehr denn je fragen, wie die berufliche Bildung für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt sein muss." mehr

Kabinett beschließt Bundeserklärung zur Bilanz des Nationalen Integrationsplans

Das Bundeskabinett hat heute die Erklärung des Bundes zum Ersten Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan verabschiedet. mehr