Berufsabschluss

Neuer dualer Studiengang "Ingenieurwesen" an der Technischen Fachhochschule Wildau verknüpft Industriemechanikerlehre mit Bachelorstudium

(bikl/idw) Mit Beginn des Lehr- und Ausbildungsjahres 2008/2009 startet die Technische Fachhochschule Wildau gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Zentrum Aus- und Weiterbildung Ludwigsfelde GmbH (ZAL) und QualifizierungsCentrum der Wirtschaft GmbH (QCW), Eisenhüttenstadt, sowie interessierten Unternehmen aus dem Land Brandenburg den dualen Bachelorstudiengang "Ingenieurwesen". Er verknüpft die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Hochschulstudium bei einer deutlich verkürzten Gesamtausbildungszeit. mehr

16.04.2008 Artikel

Trends der Weiterbildung

Erklärtes Ziel der EU und der BRD ist es, die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen. Sind die Weichen dafür gestellt? Wo lassen sich Entwicklungen ablesen und wo steuern wir hin? Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung e. V. (DIE) stellt in seiner neusten Publikation "Trends der Weiterbildung" mehr als 20 markante Entwicklungen vor. Sie ist das Resultat einer einjährigen Untersuchung in Zusammenarbeit mit hochrangigen Experten aus Hochschule, Politik und Praxis. mehr

Ausbildungsbausteine sollen bald erprobt werden

(hib/SKE) In absehbarer Zeit sollen so genannte Ausbildungsbausteine in Modellprojekten erprobt werden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/8167](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/081/1608167.pdf)) auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion ([16/7945](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/079/1607945.pdf)) schreibt, müssten die Details zu den Projekten aber noch mit Ländern, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden abgesprochen werden. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

© bikl

Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel

DJI-Online-Thema 2008/02: Kein Anschluss nach dem Abschluss?

Nur 26% der Hauptschüler und Hauptschülerinnen gelingt der direkte Einstieg in die Berufsausbildung. Je größer aber der zeitliche Abstand zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn ist, desto größer ist die Gefahr, dass ungelernte Jugendliche ganz aus dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herausgedrängt werden. Neben der beruflichen droht dann auch die soziale Integration fehlzuschlagen. Die Folgen sind bekannt. Deswegen müssen besonders auf kommunaler Ebene die zahlreichen beteiligten Akteure ihre Anstrengungen und Angebote besser koordinieren, damit der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben möglichst vielen Jugendlichen gelingt. Das DJI bietet den Kommunen dabei effektive Unterstützung. mehr

01.02.2008 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

Immer mehr Berufsschüler schließen ihre Ausbildung in Hessen erfolgreich ab

In Hessen schließen immer mehr Berufsschülerinnen und Berufsschüler im dualen Bildungssystem die theoretischen Kammerabschlussprüfungen erfolgreich ab. Ausgehend von rund 18,5 Prozent im Jahr 2005 sank die Zahl der Auszubildenden, die ihre Gesellenprüfung im theoretischen Teil nicht bestanden, auf 11,4 Prozent im Jahr 2007. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Schneider gibt Startschuss für "Berufsschule plus"

Den Startschuss für das Projekt "Berufsschule plus - BS +" hat heute Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider für die Berufsschulen im Freistaat gegeben. mehr

Erhöhung der Aufstiegsförderung positives Signal

Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) begrüßt die Pläne des Bundesbildungsministeriums, im Rahmen der Qualifizierungsinitiative das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) noch in diesem Jahr zu erweitern und die Finanzierung zu erhöhen: "Der finanzielle Ausbau und die Erweiterung des so genannten Meister-Bafögs sind positive Signale in der Debatte um die Verbesserung der Bildungschancen junger Menschen", kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas das Vorhaben des Ministeriums. "Gerade Schulabbrechern oder Jugendlichen ohne Berufsabschluss bietet die Einbeziehung in diese Aus-bildungsförderung eine gute Chance für den Einstieg in Ausbildung und Beruf." Das AFBG unterstütze bislang junge Menschen nur bei ihrer beruflichen Aufstiegsfortbildung. Mit der Erweiterung dieser Ausbildungsförderung erfülle das Bildungsministerium nun eine essentielle Forderung des VDP: So macht sich der Verband, der neben allgemein bildenden und berufsbildenden Privatschulen auch rund 1.000 private Weiterbildungseinrichtungen vertritt, seit Jahren für eine bessere Finanzierung und eine Ausweitung der beruflichen Aufstiegsfortbildung stark. mehr

Storm: "Alle jungen Erwachsenen brauchen die Perspektive für einen Berufsabschluss"

Mit der Qualifizierungsinitiative hat die Bundesregierung ein Reformwerk verabschiedet, um die Bildungschancen für alle Menschen in Deutschland deutlich zu erhöhen. Insbesondere soll der Anteil von Jugendlichen ohne beruflichen Abschluss reduziert und damit deren Zukunftschancen verbessert werden. Ein wichtiger Baustein der Qualifizierungsinitiative ist das Programm "Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2012 mit insgesamt 35 Millionen Euro gefördert wird. mehr

100.000 Altbewerber sollen Ausbildungsplätze erhalten

Das Bundeskabinett hat heute die Qualifizierungsinitiative beschlossen. Unter dem Titel "Aufstieg durch Bildung" hat die Bundesregierung zentrale Maßnahmen gebündelt mit dem Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungswesen in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern und somit zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland beizutragen. "Wir müssen gemeinsam alles tun, um die Fachkräftebasis für morgen zu sichern", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. "Mit dem Motto "Aufstieg durch Bildung" setzen wir ein klares Signal für die Stärkung von Bildungschancen in allen Lebensbereichen, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung in den späteren Jahren." mehr