Berufsabschluss

Rechtsanspruch auf berufliche Weiterbildung verlangt

(hib/MPI) Die Fraktion Die Linke fordert die Bundesregierung auf, für Erwerbslose einen Rechtsanspruch auf berufliche Weiterbildung zu formulieren. Auch Nichtleistungsbezieher müssten einbezogen werden, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag ([16/7527](http://dip.bundestag.de/btd/16/075/1607527.pdf)). Für Erwerbslose ohne Berufsabschluss müsse die Möglichkeit bestehen, einen solchen nachzuholen. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

BIBB-Hauptausschuss verabschiedet Handlungsvorschläge für die berufliche Qualifizierung benachteiligter junger Menschen

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und eines Aufschwungs auf dem Lehrstellenmarkt mit zuletzt 625.914 in 2007 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (2005: 550.180): die Aussichten für benachteiligte Jugendliche auf einen erfolgreichen direkten Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung sind nach wie vor unzureichend. mehr

GEW: "Wo bleibt der Enthusiasmus der Kultusminister?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vermisst ein überzeugendes Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK), wie die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich reduziert, Anschlussqualifizierungen gesichert und die Abbrecherquote während der Berufsausbildung gesenkt werden können. "Die Ziele, die die KMK formuliert hat, sind wichtig und müssen unterstützt werden. Die KMK-Beschlüsse riechen jedoch danach, dass das Thema pflichtschuldigst abgehakt werden soll. Von Enthusiasmus leider keine Spur. Vor schwierigen Entscheidungen haben sich die Kultusminister gedrückt", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute zu Ende gehende Plenartagung der KMK. Die Lustlosigkeit der Kultusminister sei wohl auch damit zu erklären, dass ihre ehemalige Amtskollegin und jetzige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), ihnen das Thema auf den Tisch gepackt hat. mehr

"Oberstufenzentren sind Brückenbauer"

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Cottbus gemeinsam mit dem Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Dietmar Woidke, und dem Landrat des Landkreises Spree-Neiße, Dieter Friese, das sanierte Oberstufenzentrum II Spree-Neiße seiner Bestimmung übergeben. mehr

DJI Online Thema 2007/10: Integration - diskriminiert oder selbst ausgegrenzt?

Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören zu den Verlierern in unserer Gesellschaft. Einige reagieren darauf mit einer kulturellen Abgrenzung, einer Betonung kultureller Unterschiede zwischen ihrer Gruppe und der Mehrheit. Ein Projekt des Deutschen Jugendinstituts stellt nun fest, dass diese kulturelle Distinktion nicht automatisch ein Zeichen von Integrationsunwilligkeit oder Desintegration sein muss. Entscheidend für eine gelingende Integration ist vielmehr der möglichst zeitnahe und reibungslose Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf. Und dafür braucht es in erster Linie gute strukturelle Rahmenbedingungen. mehr

02.10.2007 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

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Ausbildungsreport 2007: Gastronomiebranche auf den letzten Plätzen

(bikl.de/pm) In Deutschland gibt es nicht nur zu wenig Ausbildungsplätze, sondern auch ein massives Qualitätsproblem bei der Berufsausbildung in den Betrieben. Das belegt der DGB-Ausbildungsreport 2007, für den mehr als 4000 Auszubildende in den 25 wichtigsten Ausbildungsberufen befragt wurden. mehr

23.09.2007 Artikel

OECD-Studie Bildung auf einen Blick 2007: Deutschlands Rückstand in der Hochschulausbildung führt zu strukturellem Mangel an Hochqualifizierten

Deutschland ist derzeit nicht in der Lage, Ingenieure, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, durch junge Absolventen zu ersetzen. Bei Pädagogen ist das Verhältnis zwischen Jungakademikern und aus dem Beruf Ausscheidenden noch ungünstiger. Dies ergibt sich aus neu erhobenen Zahlen der Studie "Bildung auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die heute in Berlin vorgestellt wurde. mehr

18.09.2007 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Schavan: "Ausbildungschancen auch für Benachteiligte sichern"

"Ein erfolgreicher Berufsabschluss ist der Schlüssel für individuelle Lebenschancen und Integration in das Beschäftigungssystem. Deshalb ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Jugendliche mit schulischen Defiziten oder sozialen Problemen sowie junge Migrantinnen und Migranten zu fördern" sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan anlässlich der Abschlusskonferenz der Transferphase zum BMBF-Förderprogramm "Kompetenzen fördern" am Donnerstag. "Ziel unserer Bildungspolitik ist es, allen Jugendlichen die Chance auf einen Schul- und Berufsabschluss zu geben. Dazu sind entsprechende Maßnahmen bereits in der Schule, am Übergang von Schule in die Berufsausbildung und während der Berufsausbildung erforderlich", betonte Schavan. mehr

Zu viele Hauptschüler ohne Ausbildungsplatz

Nur 40 % der Hauptschulabsolventen hatten bis Ende Juni 2007 bei einem Betrieb einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Ein Viertel war zu diesem Zeitpunkt vollständig unversorgt. Dies ist das erschütternde Ergebnis einer aktuellen Befragung des BLLV von Schulabgängern der Hauptschule, an der sich 55% der Hauptschulen in Bayern beteiligten. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel kritisierte angesichts dieser Tatsache den positiven Zwischenbericht von Arbeits- und Sozialministerin Christa Stewens im bayerischen Kabinett vom 3.7.2007. "Leichte Verbesserungen dürfen nicht als große Erfolge verkauft werden – das ist angesichts der Umfragezahlen bei den Hauptschulabsolventen unangemessen und verkennt völlig die gesellschaftliche Brisanz", so Wenzel. mehr

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Staatssministerin Böhmer: "Integration gemeinsam gestalten"

Das Bundeskabinett hat heute rund 150 Maßnahmen des Bundes zum Nationalen Integrationsplan beschlossen. Damit haben sich Bund, Länder und Kommunen, die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen und die Migrantinnen und Migranten auf eine gemeinsame Grundlage für eine bessere Integrationspolitik verständigt. Wenige Tage vor dem Kabinettsbeschluss unterhielt sich Ursula Porwol mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. mehr

12.07.2007 Artikel