Berufsabschluss

Zu viele Hauptschüler ohne Ausbildungsplatz

Nur 40 % der Hauptschulabsolventen hatten bis Ende Juni 2007 bei einem Betrieb einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Ein Viertel war zu diesem Zeitpunkt vollständig unversorgt. Dies ist das erschütternde Ergebnis einer aktuellen Befragung des BLLV von Schulabgängern der Hauptschule, an der sich 55% der Hauptschulen in Bayern beteiligten. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel kritisierte angesichts dieser Tatsache den positiven Zwischenbericht von Arbeits- und Sozialministerin Christa Stewens im bayerischen Kabinett vom 3.7.2007. "Leichte Verbesserungen dürfen nicht als große Erfolge verkauft werden – das ist angesichts der Umfragezahlen bei den Hauptschulabsolventen unangemessen und verkennt völlig die gesellschaftliche Brisanz", so Wenzel. mehr

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Staatssministerin Böhmer: "Integration gemeinsam gestalten"

Das Bundeskabinett hat heute rund 150 Maßnahmen des Bundes zum Nationalen Integrationsplan beschlossen. Damit haben sich Bund, Länder und Kommunen, die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen und die Migrantinnen und Migranten auf eine gemeinsame Grundlage für eine bessere Integrationspolitik verständigt. Wenige Tage vor dem Kabinettsbeschluss unterhielt sich Ursula Porwol mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. mehr

12.07.2007 Artikel

40 Hauswirtschafter/innen und Hauswirtschaftshelfer/innen schließen Ausbildung erfolgreich ab

Nach einer dreijährigen dualen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb haben insgesamt 40 Frauen und Männer ihre Prüfungen für die Ausbildungsberufe Hauswirtschafter/in bzw. Hauswirtschaftshelfer/in erfolgreich abgelegt. Am heutigen Mittwoch (11.07.07) erhielten 13 Hauswirtschafterinnen, 3 Hauswirtschafter, 23 Hauswirtschaftshelferinnen und ein Hauswirtschaftshelfer im Rahmen einer Feierstunde im Kultusministerium ihre Berufsabschlusszeugnisse. mehr

Inanspruchnahme von Meister-BAföG rückläufig

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hat sich in Bayern im Jahr 2006 die Inanspruchnahme der Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) leicht um 1 800 oder 4,5 Prozent auf 37 400 Empfänger vermindert. Gleichzeitig sanken die Förderungszusagen um fünf Prozent auf 93,2 Millionen Euro. Der durchschnittliche Förderbetrag je Fall erhöhte sich jedoch um fast 40 Euro auf 3 580 Euro. mehr

Der deutschlandweit erste universitäre Weiterbildungsstudiengang "Integrative Lerntherapie" startet im Wintersemester 2007/2008 an der TU Chemnitz

Bildung, Wissen und Kompetenzen im Sozialverhalten sind für die gesellschaftliche Entwicklung in unserer globalisierten Wirtschaftswelt von enormer Bedeutung. Vor allem für die heranwachsende Generation sind optimale Lern- und Entwicklungsbedingungen daher unverzichtbar. Demgegenüber signalisieren Forscher, dass die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, bei denen sich langwierige Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten oder -störungen zeigen, immer größer wird. mehr

19.06.2007 Artikel

"Diakonie als Träger bestens geeignet"

"Wenn die Diakonie die Trägerschaft für die Fachakademie für Sozialpädagogik des Landkreises Mühldorf übernehmen würde, wäre dies eine sehr gute Lösung." Dies betonte Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller mit Blick auf eine zukunftsorientierte Lösung für die Studierenden und Lehrkräfte der Fachakademie für Sozialpädagogik des Landkreises Mühldorf. mehr

Bildungsland Hessen bundesweit Vorreiter

"Die Strategische Ziele der Landesregierung für das hessische Schulwesen sind keine allgemeinen Absichtserklärungen, sondern definieren Qualitätsverbesserungen, die bis zum Ende des Schuljahres 2007/2008 verbindlich zu erreichen sind", sagte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute bei einer Halbzeit-Pressekonferenz in Wiesbaden: "Daran arbeiten wir gemeinsam mit den Schulen, den 15 Staatlichen Schulämtern, dem Amt für Lehrerbildung und dem Institut für Qualitätsentwicklung, um durch internationale Vergleichsuntersuchungen sichtbar gewordene Defizite des deutschen Bildungssystems abzustellen." Mit klar bezifferten Vorgaben nehme Hessen innerhalb der Kultusministerkonferenz eine Vorreiterrolle ein. Nicht Maßnahmen, sondern die Schülerinnen und Schüler würden bei den Strategischen Zielen sowie den darauf aufbauenden Maßnahmen und Zielvereinbarungen in den Mittelpunkt gerückt. "Wir sind auf dem besten Weg, unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen", beschrieb sie den Stand des "Großprojekts". mehr

27.03.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Jährlich werden 150.000 Praktikanten übernommen

(bikl/idw) Bei 2,3 Prozent aller Stellenbesetzungen kommen ehemalige Praktikanten zum Zuge, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Aufs Jahr gerechnet handelt es sich um rund 150.000 Praktikanten, die von den Betrieben in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. mehr

22.03.2007 Artikel

Neue Steuerungselemente für weitere Verbesserung des Bildungswesens

Bund und Länder packen gemeinsam die weitere Modernisierung des Bildungswesens an:Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und die Bildungsministerinnen und -minister der Länder trafen sich heute zu ihrer ersten förmlichen Zusammenkunft nach Inkrafttreten der Föderalismusreform. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Ausgestaltung der neuen Gemeinschaftsaufgabe "Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich" (Artikel 91b Abs. 2 GG). mehr

Neue Steuerungselemente für weitere Verbesserung des Bildungswesens

Bund und Länder packen gemeinsam die weitere Modernisierung des Bildungswesens an: Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und die Bildungsministerinnen und -minister der Länder trafen sich heute zu ihrer ersten förmlichen Zusammenkunft nach Inkrafttreten der Föderalismusreform. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Ausgestaltung der neuen Gemeinschaftsaufgabe "Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich" (Artikel 91b Abs. 2 GG). mehr