Berufsabschluss

Einrichtung eines Bachelor-Studiengangs Bühnentanz

Mit Beginn des Wintersemesters 2006/2007 wird in Berlin ein Bachelor-Studiengang Bühnentanz eingerichtet. Das neue Studienangebot wird durch die Kooperation der Staatlichen Ballettschule Berlin und der Hochschule für Schauspiel-kunst "Ernst Busch" ermöglicht, in deren Abteilung Tanz der Studiengang eingerich-tet wird. Bisher gab es in Berlin keine Studienmöglichkeit, die zu einem Hochschul-abschluss Bühnentanz führt. Ein schulisches Angebot für die Ausbildung zum Büh-nentänzer und Tänzerinnen besteht bereits. mehr

Schavan beruft Innovationskreis zur Weiterbildung

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will das lebensbegleitende Lernen in Deutschland erheblich ausbauen. "Die Motivation zum Lernen ist unsere wichtigste Ressource", sagte sie am Mittwoch in Berlin anlässlich des ersten Treffens des von ihr berufenen Innovationskreises Weiterbildung. Die hochrangigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis wollen bis zum Sommer 2007 Empfehlungen für die Stärkung der Weiterbildung erarbeiten. mehr

Bundeskabinett nimmt Berufsbildungsbericht 2006 zustimmend zur Kenntnis

Das Bundeskabinett hat am Dienstag (25. April) den Berufsbildungsbericht 2006 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Kabinett begrüßte zudem die Initiative von Bundesministerin Annette Schavan für eine strukturelle Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. mehr

Reichensteuer in Bildung investieren

(bikl) Eine nachhaltige Bildungs- und Familienoffensive, an der sich Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen und Eltern beteiligen, hat jetzt der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg gefordert. Angesichts der weiterhin angespannten Lage ihrer Kassen plädieren die Kommunen außerdem dafür, die Einnahmen aus der geplanten Reichensteuer - knapp zwei Milliarden Euro - ausschließlich für Bildung und Erziehung auszugeben. mehr

29.12.2005 Artikel

Berufliche Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund verbessern

"Berufliche Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund" lautet das Thema der Fachtagung, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Friedrich-Ebert- Stiftung (FES) am 23. November 2005 in Bonn durchgeführt wird. Ihr Motto "Kompetenzen stärken, Qualifikationen verbessern, Potenziale nutzen" benennt zugleich das Programm der Veranstaltung: Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse aus dem BIBB soll die aktuell geführte Debatte um die Probleme junger und erwachsener Migranten/innen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufgegriffen und gemeinsam mit Fachleuten diskutiert werden. Betont werden sollen dabei auch die spezifischen Potentiale der Migranten/innen, die bisher selten positiv wahrgenommen werden: Ihre interkulturellen Kompetenzen, d.h. ihre muttersprachlichen Fähigkeiten und ihre Vertrautheit mit einer anderen Kultur sind ein "Plus", das sie bewusst in ihr berufliches Handeln einbringen können und das von den Betrieben genutzt und gefördert werden sollte. mehr

Senat stimmt Entwurf für ein Studienkontengesetz zu

Der Senat hat heute (27.09.2005) dem Entwurf eines Bremischen Studienkontengesetzes zugestimmt. Danach erhalten Studierende mit Wohnsitz in Bremen ein einmaliges Studienguthaben von 14 Semestern. mehr

Studie: Begabtenförderung bei beruflicher Bildung zahlt sich aus

Das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Begabte in der beruflichen Bildung fördert den beruflichen Erfolg und trägt zum Führungskräftenachwuchs bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue repräsentative wissenschaftliche Studie, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Dafür waren 4.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aufnahmejahrgänge 1994, 1999 und 2001 befragt worden. mehr

Deutschland und Österreich vereinbaren die Vergleichbarkeit von Berufsabschlüssen

Deutschland und Österreich haben die Vergleichbarkeit der Berufsabschlüsse vereinbart. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Wolf-Michael Catenhusen und die österreichische Bundesbildungsministerin Elisabeth Gehrer unterzeichneten am Mittwoch in Wien eine entsprechende Erklärung. Damit werde Klarheit über das Niveau eines Berufsabschlusses geschaffen und Unternehmen wie Arbeitnehmern die Beschäftigung in beiden Nachbarländern erleichtert, sagte Catenhusen: "Die moderne Berufsbildung schafft Chancen über Grenzen hinweg." mehr

Ahnen: Duale Oberschule wird als Regelschule rechtlich verankert

Nach erfolgreichem Abschluss des 1996 gestarteten Modellversuchs "Duale Oberschule (DOS)" werden im Laufe des kommenden Schuljahres die derzeit 14 DOS-Modellsschulen in den Kreis der Regelschulen überführt. Die aus Hauptschulen hervorgegangenen "Dualen Oberschulen", deren besonderes Kennzeichen darin besteht, dass in enger Kooperation mit Berufsbildenden Schulen im nahen Umfeld allgemeine Bildung, praxisorientiertes Lernen und berufsbezogene Ausbildung in den Sekundarstufen I und II neu miteinander verknüpft werden, sollen in ihrer bisherigen Ausgestaltung als spezielle Form der Regionalen Schule (Hauptschul- und Realschulbildungsgang unter einem Dach) weitergeführt und in der entsprechenden Verordnung verankert werden. Diesen Vorschlag habe jetzt das Kabinett zustimmend zur Kenntnis genommen, teilte Bildungsministerin Doris Ahnen mit. mehr

GEW: "Junge Menschen brauchen Berufsperspektive"

Ein umfassendes Fünf-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung junger Menschen unter 25 Jahren hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgelegt. "Junge Menschen brauchen eine Berufsperspektive. Entgegen aller schönfärberischen Darstellung werden 2005 jedoch noch mehr junge Menschen als im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz bekommen. Der 'Nationale Pakt für Ausbildung' ist gescheitert. Schon im Vorjahr ist der Wunsch von rund 200.000 jungen Menschen nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz nicht erfüllt worden", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag in Frankfurt a.M. Das belegten die Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Den jungen Menschen fehle es nicht - wie von der Wirtschaft behauptet - an der notwendigen Ausbildungsreife. Es mangele an Ausbildungsplätzen. "Die Wirtschaft hat bis Juni fast zehn Prozent weniger betriebliche Lehrstellen angeboten als im Vorjahr", hob Thöne hervor. mehr