Berufsabschluss

GEW für gezielte Förderung arbeitsloser junger Menschen

Für die gezielte Förderung Arbeitsloser, die jünger als 25 Jahre sind, hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingesetzt. "Die jungen Menschen müssen unterstützt werden, damit sie den Einstieg in den Beruf meistern. Unsere Gesellschaft braucht jeden jungen Menschen, seine Ideen und seine Kreativität. Sonst verspielt sie ihre Zukunft", sagte der neue GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne während seiner 1. Mai-Rede in Neu-Anspach/Hessen. Er forderte die Wirtschaft auf, endlich mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. "Wer keine Lehrstellen anbietet, soll zahlen", machte sich der GEW-Vorsitzende für eine Ausbildungsplatzumlage stark. "Mit diesem Geld können qualifizierte Ausbildungsangebote finanziert werden." mehr

Duale Berufsausbildung vs. Berufsfachschulen

Der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" von 2004 stellt fest: Bei Erwerbspersonen, die eine Duale Berufsausbildung absolviert haben, liegt die Erwerbslosigkeit um zwei bis drei Prozent höher als bei denjenigen, die ihren Berufsabschluss an einer vollqualifizierenden Berufsfachschule erworben haben. mehr

Gesundheits- und Krankenpflege: BIBB entwickelt Curriculum für moderne, praxisorientierte Berufsausbildung

Seit Anfang 2004 ist das neue Krankenpflegegesetz in Kraft - ein gutes Jahr nach der Reform des Altenpflegegesetzes ein weiterer Schritt zur Modernisierung der Berufsausbildung auch in diesem Pflegebereich. Seine Vorgaben für die praktischen und schulischen Ausbildungsinhalte greifen allerdings zu kurz für eine moderne Berufsausbildung, deren Ziel es sein muss, berufliche Handlungskompetenzen zu vermitteln, um junge Menschen auf die Realität ihres zukünftigen Berufs angemessen vorzubereiten. mehr

Über 500.000 junge Menschen in Deutschland ohne Berufsabschluss

Deshalb veranstalten die GEW Hamburg, der VDS-Fachverband für Behindertenpädagogik, das Landesinstitut für Lehrerfortbildung und der Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen am Montag, den 31. Januar 2005 im Hamburger Curiohaus in der Rothenbaumchaussee 15 von 9.30 - 16.30 Uhr die Fachtagung mehr

27.01.2005 Pressemeldung GEW Hamburg

Berufsausbildungsvorbereitung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2004 das Thema "Berufsausbildungsvorbereitung" beraten und dazu folgende Empfehlung verabschiedet: mehr

edutr@in 2004: "Neue Medien in der Erwachsenenbildung"

Termin: 10.-11. November 2004 Themen z.B.: "E-Learning und Blended Learning an Volkshochschulen", Lernplattform: "www.ich-will-schreiben-lernen.de" und "Reintegration erfahrener Menschen in den ersten Arbeitsmarkt" mehr

© Deutscher Instituts-Verlag

Lebenslanges Lernen noch keine Selbstverständlichkeit

(iwd) Die Zeiten sind passé, als es langte, in der Jugend einen Beruf erlernt zu haben. In vielen Jobs ist das Know-how von heute schon morgen wieder überholt. Lebenslanges Lernen heißt daher die Devise – doch zu wenige folgen ihr bislang. mehr

16.09.2004 Artikel

Behinderten Menschen den Berufsabschluss ermöglichen- durch Nachteilsausgleich in Prüfungen!

Behinderte Menschen haben bei beruflichen Zwischen- und Abschlussprüfungen einen grundgesetzlich verbrieften Anspruch auf besondere Berücksichtigung ihrer Behinderung(\*). Prüfungen in den neuen bzw. modernisierten Berufen müssen daher ebenso wie in den traditionellen Berufen den spezifischen Behinderungen der Prüfungsteilnehmer/innen angepasst werden. Mehr Zeit für die Bewältigung der Prüfungsaufgaben, Durchführung der Prüfung am Arbeitsplatz, psychische Unterstützung durch eine Begleitperson während des Prüfungsverlaufs, häufigere Pausen oder auch der Einsatz von Lese- und Schreibhilfen sowie des Computers haben kompensatorische Wirkung und können behinderungsbedingte Nachteile im Prüfungsgeschehen ausgleichen. mehr

Zeugnisse für Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftshelferinnen

Nach einer dreijährigen dualen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb haben insgesamt 55 Personen ihre Prüfungen für die Ausbildungsberufe Hauswirtschafter/in bzw. Hauswirtschaftshelfer/in abgelegt. Im Rahmen einer Feierstunde im Kultusministerium am Freitag (30.07.04) erhielten 17 Hauswirtschafterinnen, 36 Hauswirtschaftshelferinnen und zwei Hauswirtschaftshelfer ihre Berufsabschlusszeugnisse. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Berufe betont. mehr

Reform der beruflichen Bildung gibt neue Chancen für Ausbildung

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn schafft mit der Reform der beruflichen Bildung bessere Chancen für alle Auszubildenden. "Mit der großen Strukturreform zieht in die Berufsausbildung noch mehr Praxis aus den Betrieben ein und verbessert sich für die jungen Menschen der Übergang in den Arbeitsmarkt", sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin anlässlich der Verabschiedung der Reform des Berufbildungsgesetzes im Kabinett. "Das neue Gesetz treibt die Neuordnung und Modernisierung der beruflichen Ausbildung weiter voran." Die Ministerin wies darauf hin, dass seit 1998 schon 161 Ausbildungsberufe neu geschaffen oder geordnet worden seien. In ihnen würden inzwischen mehr als die Hälfte aller jungen Menschen ausgebildet. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz solle die Anpassung bestehender Ausbildungsberufe an die Zukunftsanforderungen künftig noch zügiger vorangetrieben werden. "Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Schaffung neuer Berufe in Wachstumsbranchen", sagte die Ministerin. mehr