Berufsbildungsgesetz

Experten: Betriebliche Ausbildung stärken

(bikl/hib)Das duale System der Berufsausbildung in Deutschland hat sich in seiner Grundstruktur bewährt und sollte erhalten bleiben. Es muss jedoch den Herausforderungen der Zeit angepasst werden - so die Meinung von Sachverständigen, die in einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Montagnachmittag über die Zukunft der beruflichen Ausbildung diskutierten. mehr

22.11.2004 Artikel

Zukunftsperspektiven der beruflichen Bildung

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat sich in ihrer heutigen Sitzung auch mit Zukunftsperspektiven des dualen Systems in Deutschland beschäftigt. mehr

Berufsbildungsreformgesetz

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)\* hat in seiner Sitzung am 27.10.2004 in Berlin eine Stellungnahme zum Entwurf des Berufsbildungsreformgesetzes beschlossen. mehr

Qualifizierungsbausteine - BIBB sammelt und geht mit guten Beispielen voran

Der 100ste Qualifizierungsbaustein konnte soeben auf der beim Good Practice Center - Benachteiligtenförderung (GPC) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) eingerichteten Datenbank der Qualifizierungsbausteine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG)(\*) verzeichnet werden! mehr

Ausbildungschancen für Benachteiligte verbessert

Für Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf wird der Einstieg in die Berufsausbildung leichter. "Betriebe können nach der Novellierung des Berufs-bildungsgesetzes mit eigenen Ausbildungsvorbereitungsangeboten benachteiligte junge Menschen an eine Berufsausbildung heranführen und ihre Poten-ziale kennen lernen", sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen, am Donnerstag in Berlin. Er rief die Wirtschaft auf, diese Chance auch zu nutzen. Der Staatssekretär eröffnete die Jahrestagung zum BMBF-Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)". Das BMBF organisiert diese Tagung in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. mehr

"Ausbildungspakt greift nicht"

"Der Ausbildungspakt, den Wirtschaft und Bundesregierung geschlossen haben, greift nicht. Die Lehrstellenlücke hat sich im Vergleich zum Vorjahr um über 10.000 Plätze vergrößert", erklärte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), zum Ende des Ausbildungsjahres 2003/2004 am Dienstag in Frankfurt a.M.. mehr

Behinderten Menschen den Berufsabschluss ermöglichen- durch Nachteilsausgleich in Prüfungen!

Behinderte Menschen haben bei beruflichen Zwischen- und Abschlussprüfungen einen grundgesetzlich verbrieften Anspruch auf besondere Berücksichtigung ihrer Behinderung(\*). Prüfungen in den neuen bzw. modernisierten Berufen müssen daher ebenso wie in den traditionellen Berufen den spezifischen Behinderungen der Prüfungsteilnehmer/innen angepasst werden. Mehr Zeit für die Bewältigung der Prüfungsaufgaben, Durchführung der Prüfung am Arbeitsplatz, psychische Unterstützung durch eine Begleitperson während des Prüfungsverlaufs, häufigere Pausen oder auch der Einsatz von Lese- und Schreibhilfen sowie des Computers haben kompensatorische Wirkung und können behinderungsbedingte Nachteile im Prüfungsgeschehen ausgleichen. mehr

Ausbildungsplatzprogramm Ost 2004 fördert 14.000 Plätze

Bund und Länder haben das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2004 wieder auf das bisherige Niveau um 4.000 auf 14.000 Stellen erhöht. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bezeichnete die am Donnerstag in Berlin unterzeichnete Vereinbarung als wesentlichen Bestandteil des gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft geschlossenen "Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs". "Mit der Förderung der beruflichen Ausbildung junger Menschen sichern wir vor Ort die Zukunftsfähigkeit Ostdeutschlands." Das Ausbildungsplatzprogramm Ost schaffe Perspektiven in den Neuen Ländern und wirke auch der Abwanderung entgegen. mehr

Reform der beruflichen Bildung gibt neue Chancen für Ausbildung

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn schafft mit der Reform der beruflichen Bildung bessere Chancen für alle Auszubildenden. "Mit der großen Strukturreform zieht in die Berufsausbildung noch mehr Praxis aus den Betrieben ein und verbessert sich für die jungen Menschen der Übergang in den Arbeitsmarkt", sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin anlässlich der Verabschiedung der Reform des Berufbildungsgesetzes im Kabinett. "Das neue Gesetz treibt die Neuordnung und Modernisierung der beruflichen Ausbildung weiter voran." Die Ministerin wies darauf hin, dass seit 1998 schon 161 Ausbildungsberufe neu geschaffen oder geordnet worden seien. In ihnen würden inzwischen mehr als die Hälfte aller jungen Menschen ausgebildet. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz solle die Anpassung bestehender Ausbildungsberufe an die Zukunftsanforderungen künftig noch zügiger vorangetrieben werden. "Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Schaffung neuer Berufe in Wachstumsbranchen", sagte die Ministerin. mehr

"Die Förderung benachteiligter Jugendlicher ist eine Aufgabe, bei der sich das Handwerk besonders engagiert"

Dr. Peter-Werner Kloas vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) über Reformen und Fördermöglichkeiten in der beruflichen Bildung. mehr

15.06.2004 Artikel