Berufsbildungsgesetz

Schon während der Ausbildung ins Ausland

Über die Möglichkeit, Auszubildende ins Ausland zu entsenden, informiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit einem neuen Flyer "Auslandsaufenthalte während der betrieblichen Ausbildung". mehr

KMK-Präsident Zöllner: Migration als Chance begreifen

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, will neben dem KMK-Arbeitsprogramm in seiner Amtszeit persönliche Schwerpunkte setzen. "Wir müssen Migration als Chance begreifen, statt ständig über die Probleme zu klagen", forderte Zöllner bei der offiziellen Amtseinführung am Freitag in Berlin. mehr

BIBB-Hauptausschuss empfiehlt Vereinheitlichung von Prüfungsanforderungen in Ausbildungsordnungen

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner letzten Sitzung in Berlin einstimmig eine Empfehlung zur Vereinheitlichung von Prüfungsanforderungen in Ausbildungsordnungen verabschiedet. Die neue Empfehlung, der ein gemeinsames Verständnis aller im Hauptausschuss Beteiligter über Prüfungsanforderungen zugrunde liegt, wurde durch die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im Jahre 2005 notwendig und löst eine alte Regelung aus dem Jahre 1980 ab. Betroffen sind alle dualen Ausbildungsberufe, die künftig neu geordnet oder modernisiert werden. Neu geregelt werden in der Empfehlung unter anderem die PRÜFUNGSZEITEN. In Abkehr von der bislang geltenden Regelung, die maximale Obergrenzen festlegte, empfiehlt der BIBB-Hauptausschuss nun die Einführung von festen Prüfungszeiten. mehr

Ministerin Erdsiek-Rave im Landtag: "Duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell"

"Arbeit und Bildung haben für diese Landesregierung Priorität", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (29. November) im Landtag in Kiel. Zur Erhöhung der Ausbildungsquote habe die Landesregierung vor einem Jahr ein "Aktionsprogramm Ausbildung" aufgelegt, dessen Mittel unter anderem für Zuschüsse zur betrieblichen Ausbildung und für zusätzliche Plätze an den berufsbildenden Schulen zur Verfügung stehen würden. Außerdem stärke das unter Federführung des Arbeits- und Bildungsministerium entwickelte Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt insbesondere benachteiligte Jugendliche in ihrem Übergang in die Ausbildung. "Zudem verbessern wir die Perspektiven junger Menschen durch die Reformen im Schulsystem." mehr

GEW: "Ausbildungsplatzkrise: organisierte Verantwortungslosigkeit"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat als Reaktion auf die Ausbildungsplatzkatastrophe ein Sofortprogramm für 50.000 zusätzliche Ausbildungsplätze gefordert. Die Lehrstellen könnten aus einem Teil der Milliarden-Überschüsse, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwirtschaftet hat, finanziert werden. mehr

BIBB-Geschäftsbericht 2005: Zwischen Kontinuität und Neubeginn

Wie hat sich das BUNDESINSTITUT FÜR BERUFSBILDUNG (BIBB) als Kompetenzzentrum für die berufliche Aus- und Weiterbildung national und international weiter profiliert? Was stand im Mittelpunkt der Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr, das von drei wesentlichen Ereignissen geprägt wurde: die Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), das Gutachten des Wissen- schaftsrates zur Evaluierung des BIBB sowie der Wechsel in der Leitung des Instituts. Als Konsequenz dieser Ereignisse "schärft" das BIBB zunehmend sein Profil und konzentriert sich künftig mit seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf wichtige Schwerpunktthemen: die Modernisierung und Qualitäts- entwicklung der beruflichen Bildung, die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze, die individuelle Förderung junger Menschen, das lebenslange Lernen, die Durchlässigkeit und Gleichwertig- keit der Bildungswege sowie die Internationalisierung der beruflichen Bildung. mehr

Kultusminister begrüßt erste BEK-Schüler in Papenburg

Am heutigen (31.08.2006) ersten Schultag nach den Sommerferien hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann die ersten 18 Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsklasse (BEK), in den Berufsbildenden Schulen gewerblicher und kaufmännischer Fachrichtung in Papenburg begrüßt. "Die einjährigen Berufseinstiegsklassen sind eine neue Schulform im Bereich der beruflichen Bildung. In Niedersachsen gehen wir neue Wege und starten einen zunächst auf zwei Jahre befristeten Schulversuch, der Jugendlichen bessere berufliche Perspektiven geben soll", sagte Busemann. mehr

Berufsausbildungsvorbereitung: Vor allem kleine Betriebe reagieren (noch) mit Zurückhaltung

Betriebe – vor allem kleinere Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten – sehen sich beim Thema Berufsausbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) nur gering informiert. Das Angebot einer Berufsausbildungsvorbereitung für benachteiligte Jugendliche wird zwar als sinnvoll angesehen, jedoch reagieren rund zwei Drittel der Unternehmen sehr zurückhaltend, wenn es um die praktische Durchführung im eigenen Betrieb geht. Unternehmen, die derzeit ausbilden oder bereits Erfahrungen mit benachteiligten Jugendlichen gemacht haben, sind wesentlich eher bereit, ein solches Angebot zu unterbreiten. Obwohl die befragten Unternehmen Maßnahmen zur Integration benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung oder Arbeit sehr positiv bewerten, sind sie mehrheitlich der Auffassung, dass Berufsausbildungsvorbereitung nicht Aufgabe der Betriebe sei. mehr

BMBF setzt zum 1. August 2006 vier neue Fortbildungsordnungen in Kraft

Nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Andreas Storm müssen sich alle Arbeitnehmer der beruflichen Fortbildung stellen. "Die Fortbildung schafft bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt und eine Aussicht auf Aufstieg und mehr Verdienst", sagte er am Donnerstag in Berlin. Deutschland sei für seinen Lebensstandard auf die hohe Motivation der Menschen zur Weiterbildung angewiesen. "Die Bundesregierung schafft gemeinsam mit den Sozialpartnern zukunftsfähige Fortbildungsabschlüsse." Dies diene Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen. mehr