Berufseinstieg

Die Gründe für die Bildungsproteste der Studierenden

In dieser Woche erreichen die Bildungsproteste in den Hochschulen der Bundesrepublik einen neuen Höhepunkt. Im Vorfeld hat Bundeswissenschaftsministerin Prof. Dr. Annette Schavan signalisiert, dass Korrekturen notwendig seien. Das Bildungsbarometer hat dieser Thematik im September 2009 eine eigene Untersuchung gewidmet. Nunmehr liegen die Ergebnisse vor. Das Hauptergebnis der Befragung ist: 51% der Befragten sind der Meinung, dass eine Rückführung des Bologna-Prozesses nicht als Problemlösung ansteht, 43% der Befragten würden gerne Zustände wie "vor Bologna" an den deutschen Universitäten wieder herstellen. mehr

Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Minister Henry Tesch, zur Weiterentwicklung der Bachelor- und Masterstudiengänge an den Hochschulen

Die Entscheidung für den Bologna-Prozess war richtig. Er gewährleistet die internationale Anerkennung und Gleichwertigkeit von Abschlüssen im akademischen Bereich. mehr

Vereinbarung über Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch und Jürgen Goecke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, haben heute zu Beginn der Konferenz über die Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses in Schwerin eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet. mehr

Ausbildungspakt auch im Krisenjahr 2009 erfolgreich

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Freien Berufe, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit. mehr

13.10.2009 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Werkrealschule

Oettinger und Rau: Neue Werkrealschule ist zukunftsweisende pädagogische Innovation

"Die neue Werkrealschule ist eine zukunftsweisende pädagogische Innovation. Wir schaffen einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang, der den mittleren Bildungsabschluss zum Ziel hat und ein Höchstmaß an individueller Förderung mit einer konsequenten Berufsorientierung verbindet." Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (20. Januar 2009) in Stuttgart. mehr

Hauptschüler lernen an der Uni

(redaktion/idw) Die jährliche Sommerakademie für Hauptschüler an der Leuphana Universität Lüneburg trägt Früchte: Das Institut für Schul- und Hochschulforschung hat in einer Langzeitevaluation untersucht, wie sich der weitere Bildungsweg für die teilnehmenden Schüler gestaltet. Das Ergebnis: 93 Prozent haben inzwischen die 9. Klasse erfolgreich absolviert. Ihre Lesefertigkeiten konnten die Teilnehmer der Sommerakademie innerhalb von drei Wochen um ganze zwei Schuljahre steigern. mehr

15.12.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Nationale und internationale Studien geben Impulse für Reformen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im schleswig-holsteinischen Landtag für einen angemessenen Umgang mit der Bildungsstudie PISA geworben. "Wir sind auf nationale und internationale Vergleiche angewiesen, um Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen", sagte sie heute (11. Dezember) in Kiel. PISA habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung erheblich verstärkt und Impulse für überfällige Reformen gegeben. Sie machte jedoch deutlich, dass PISA sowie IGLU keine "Erklärungen frei Haus" lieferten. Erdsiek-Rave: "Die Studien beschreiben und messen und bedürfen der sorgfältigen Interpretation. Hysterische und voreilige Interpretationen sind überflüssig." Es zeige sich jedoch einmal mehr, wie notwendig es gewesen sei, im vergangenen Jahr mit der Schulreform entscheidende Weichen im Bildungssystem zu stellen. "PISA 2006 ist der letzte Blick auf die alten Verhältnisse." mehr

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel

Schulen und Arbeitsagentur arbeiten zukünftig enger zusammen

Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Otto-Werner Schade, haben heute (24.11.2008) die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung im Saarland" unterzeichnet. Künftig soll damit allen jungen Menschen ein erfolgreicher Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben ermöglicht werden. In der Rahmenvereinbarung bekräftigen beide Partner ihr Bekenntnis zu der besonderen Verantwortung, die den Partnern vor Ort zukommt, und legen verbindliche Regelungen für die zukünftige Zusammenarbeit von saarländischen Schulen und der Berufsberatung fest. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung hat das Saarland eine Vorreiterrolle und ist Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Bundesländern. mehr

Neues Netzwerk "Studienqualität Brandenburg"

Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute in Potsdam das neu gegründete Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb) präsentiert. Die Initiative soll neue Maßstäbe für die Exzellenz der Lehre an den Brandenburgischen Hochschulen setzen. mehr