Berufseinstieg

Kabinett beschließt Bundeserklärung zur Bilanz des Nationalen Integrationsplans

Das Bundeskabinett hat heute die Erklärung des Bundes zum Ersten Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan verabschiedet. mehr

DIHK: Wirtschaft ehrt Leuchttürme der Aus- und Weiterbildung

Vier wegweisende Initiativen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung wurden am 4. November im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin prämiert. Neben zwei Global Playern hatten sich auch zwei kleinere Unternehmen mit ihren innovativen Konzepten gegen mehr als 60 Mitbewerber durchgesetzt. "Die Beispiele unterstreichen, wie kreativ und praxisnah Unternehmen ihre individuelle Verantwortung für die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften wahrnehmen", betont Professor Dr. Utho Creusen, Vorsitzender der siebenköpfigen Jury. Solche "Leuchttürme" seien wichtige Quellen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Deutschland. mehr

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Arbeitsstaatssekretärin Melanie Huml stellen Fragebogenaktion zum Schulbeginn 2008/2009 vor

Fast die Hälfte der Jugendlichen, die keine Ausbildung finden und schulische Angebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nutzen, sind den Arbeitsagenturen nicht bekannt. Die gemeinsame Fragebogenaktion des Kultus- und des Arbeitsministeriums soll dies ändern. "Die Berufsschulen legen den Fragebogen allen Jugendlichen, die zu Beginn des Schuljahres keinen Ausbildungsplatz hatten vor und leiten die Fragebögen, soweit die Jugendlichen dies möchten, an die Arbeitsagenturen weiter. Die Fragebogenaktion ist ein Beispiel, wie zwei wichtige Begleiter für Jugendliche, denen der Übergang in eine Ausbildung nicht gelingt, gut zusammenarbeiten", so Kultusstaatssekretär Sibler. mehr

Fast jeder zehnte neue Lehrling mit ausländischem Pass

In Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 81 011 junge Menschen eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf begonnen - darunter waren 7 471 oder gut 9 Prozent Jugendliche mit ausländischem Pass. Die meisten von den ausländischen Berufsanfängern haben als letzten Schulabschluss den Hauptschulabschluss erreicht, fast ein Drittel (29 Prozent) hatten den Realschulabschluss in der Tasche und fast jeder Zwölfte (8 Prozent) die Hochschulreife. Nur wenige haben ohne Schulabschluss eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem, der klassischen Lehre, begonnen. mehr

Absolventen mit Hauptschulabschluss in Baden-Württemberg mit Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Am 22. Oktober findet der "Bildungsgipfel" von Bund und Ländern in Dresden statt. Ein zentrales Ziel der deutschen Bildungspolitik ist die Verbesserung der Chancen auf Einstieg und Aufstieg für alle Jugendlichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss und die Berufseinstiegsmöglichkeiten von Schulabsolventen mit Hauptschulabschluss gelegt. mehr

Anteil der Schüler ohne Hauptschulabschluss erneut bedrohlich zugenommen

Einen Tag, nach dem der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt künftigen Fachkräftemangel prognostizierte, weist die Bildungsgewerkschaft des Landes auf eine Verschärfung der Situation bei den Schulabschlüssen als Schlüssel zum Berufseinstieg hin. mehr

02.10.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Internationale Deutsche Schule Brüssel gewinnt IHK-Auslandsschulwettbewerb

Stärkere Unterstützung durch Politik und Wirtschaft sowie ausreichende Finanzmittel für die weltweit 123 Deutschen Schulen im Ausland fordert DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun anlässlich der heutigen Preisverleihung des IHK-Auslandsschulwettbewerbs "Schüler bauen weltweit Brücken". "Die Auslandsschulen brauchen unsere Unterstützung, denn sie sind wichtige kulturelle Botschafter Deutschlands und unverzichtbare Bildungsstätten," sagte Braun in Berlin vor rund 600 Gästen aus Politik und Wirtschaft. Er unterstrich auch die große Bedeutung für die deutsche Wirtschaft: "Diese Schulen erleichtern es unseren Firmen sehr, Mitarbeiter mit Familien ins Ausland zu entsenden. Zudem sind sie mit ihrer hohen Qualität eine wichtige Quelle für Führungskräftenachwuchs deutscher Unternehmen im Ausland." mehr

Brotlose Kunst? Der Start von Geisteswissenschaftler/inne/n ins Erwerbsleben

Die geisteswissenschaftlichen Fächer erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Jährlich verlassen rund 17.000 Absolvent/inn/en der Geisteswissenschaften die Hochschulen. Beim Berufsstart gibt es Polarisierungstendenzen zwischen einer Gruppe, deren Berufseinstieg relativ problemlos verläuft und einer Gruppe mit größeren Schwierigkeiten. mehr

Bologna-Prozess: Weiterentwickeln statt abwickeln!

Die Wirtschaft tritt den Forderungen des Deutschen Hochschulverbandes, den Bologna-Prozess weitgehend rückgängig zu machen, massiv entgegen und unterstützt ausdrücklich die weiteren Reformanstrengungen an den Hochschulen. mehr

Kempen: "Wir brauchen eine Reform der Bologna-Reformen"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) drängt auf eine Reform der Bologna-Reformen. "Es ist verantwortungslos, die vielfältigen Probleme, die durch die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge entstanden sind, zu verharmlosen und als "Kinderkrankheiten" zu deklarieren", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Der Bologna-Prozess in Deutschland ist nur noch zu retten, wenn massiv gegengesteuert wird. Mit einem bloßen Nachsteuern ist es nicht getan." mehr

04.09.2008 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)