Bildungsbericht

"Kultusministerkonferenz unverzichtbar"

(bikl) "Die Kultusministerkonferenz ist [..]zur Wahrnehmung gesamtstaatlicher Verantwortung auch in Zukunft unverzichtbar." Diesen einstimmig gefassten Beschluss gab die KMK jetzt nach ihrer 307. Plenarsitzung im saarländischen Mettlach bekannt. mehr

15.10.2004 Artikel

Ergebnisse der 307. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 307. Plenarsitzung mit den Themen Koordinierung der Länder im Bildungsbereich, Einsetzung des Rates für deutsche Rechtschreibung, Lehrerbildung, Bildungsstandards für die Grundschule und den Hauptschulabschluss sowie Weiterentwicklung des Akkreditierungs¬systems in Deutschland befasst. mehr

"Die Länder unterstützen"

(Petra Schraml) Mit der Pflege und Weiterentwicklung der Bildungsstandards, der Entwicklung von Testaufgaben und dem Aufbau eines Bildungsmonitoring will das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen zur Verbesserung der schulischen Bildung in Deutschland beitragen. Bildung PLUS sprach mit Josef Erhard, neben Staatssekretär Dr. Elmar Schulz-Vanheyden (NRW) einer der Leiter der Amtschefkommission "Qualitätssicherung" in der KMK, über die Ziele und Aufgaben des Instituts. mehr

13.10.2004 Artikel

Erdsiek-Rave im Landtag zu den Konsequenzen aus dem OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte heute im Landtag von Schleswig-Holstein anlässlich der Debatte in der aktuellen Stunde "Konsequenzen aus dem neuesten OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein": mehr

Kultusminister Mannsfeld: "Aktionismus schadet der Schule - Pisa beweist: Das sächsische Schulsystem hat sich bewährt!"

"Wir brauchen keine Einheitsschule und keine Generaldebatte über Schulstrukturen. Unser gegliedertes und durchlässiges System mit Grundschule, Mittelschule und Gymnasium hat sich bewährt und bietet jeder Schülerin und jedem Schüler die besten Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten. Der Pisa-Leistungsvergleich hat gezeigt: Länder mit einer klaren Schulgliederung wie Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern liegen deutschlandweit vorne. Dagegen tauchen Länder, in denen Parteien die Verantwortung tragen, deren Vertreter hier in Sachsen am lautesten nach Umkrempelung der schulischen Verhältnisse rufen, im hinteren Teil der Pisa-Rangliste auf. Wer für mehr Bildungsqualität eintritt, sollte sich um Inhalte, um moderne Lehrpläne und leistungsfähige Schulen mit gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern kümmern. Genau das sind die Leitlinien sächsischer Schulpolitik." mehr

Zukunft eröffnen - bessere Chancen für unsere Kinder

Der Bildungsbericht der OECD macht auf das Versagen der deutschen Kultusministerien und ihrer Bildungspolitik deutlich. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Schulabgänger geht immer mehr zurück. Angesichts der erneut deutlich werdenden Mängel des deutschen Bildungssystems weisen wir auf die seit Jahren erhobene Forderung des Bundeselternrates hin: Unsere Schüler dürfen nicht länger in ihren Zukunftschancen beschränkt werden! mehr

14.09.2004 Pressemeldung Bundeselternrat

Jürgen Schreier zur OECD-Studie "Bildung auf einen Blick": Saarländische Bildungsoffensive für Kindergärten und Grundschulen erhält Rückenwind

Den durch die neue OECD-Studie hervorgehobenen Handlungsbedarf beim frühen Lernen im Kindergarten und in der Grundschule wertet Kultusminister Jürgen Schreier als eine Bekräftigung der saarländischen Bildungsoffensive im Elementar- und Primarbereich. Gerade dort habe das Saarland nachhaltig investiert. Kritik übte Schreier an der mangelnden Objektivität der Veröffentlichungen Schleichers. Sie stellten vor allem die Punkte in den Vordergrund, die Deutschland schlecht aussehen lassen. mehr

GEW fordert unabhängige Bildungsberichterstattung und Qualitätsagentur - Konzertierte Aktion statt föderaler Kleinstaaterei

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister und bildungspolitische Entscheidungsträger aufgefordert, endlich gemeinsam und koordiniert vorzugehen. Bisher hätten die Kultusminister die nach der Schulleistungsstudie PISA notwendigen Reformschritte nicht konsequent genug eingeleitet. Grundlegende strukturelle Veränderungen seien nicht angepackt worden. "Wir brauchen eine unabhängige Bildungsberichterstattung und eine unabhängige Qualitätsagentur. Anstatt des politischen Streits über die richtige Reform muss wissenschaftlicher Sachverstand gesetzt werden", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". "Maßnahmen der Kultusminister wie Bildungsstandards, Ganztagsschulen oder Sprachkurse zeugen von hektischer Betriebsamkeit. Die Umsetzung ist aber beliebig und wird nach politischem Standpunkt ausgelegt. Es fehlt ein gemeinsames Konzept zwischen Bund und Ländern, wo das Bildungssystem in zehn Jahren stehen soll. mehr

OECD-Bildungsbericht: Wolff weist Vorwürfe als "haltlos und destruktiv" zurück

Im Zusammenhang mit der heutigen Veröffentlichung des OECD-Bildungsberichts hat Hessens Kultusministerin Karin Wolff die Vorwürfe des OECD-Koordinators Andreas Schleicher als haltlos und destruktiv zurückgewiesen. "Wer unsere Bildungsreformen nicht zur Kenntnis nehmen will, der muss sich fragen, für welche Fachkompetenz er eigentlich bezahlt wird", sagte Wolff. Allein die Anschuldigung, es werde zu wenig in Bildung investiert, wies sie mit Entschiedenheit zurück: "Hessen hat den Bildungsetat seit 1999 um 17 Prozent auf heute 2,7 Mrd. € gesteigert." mehr

14.09.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusministerin Annette Schavan: OECD-Vertreter ignoriert Weiterentwicklung im deutschen Bildungswesen

Mit scharfer Kritik reagieren die Kultusministerinnen und -minister der unionsgeführten Bundesländer auf die Schlussfolgerungen des OECD-Koordinators Andreas Schleicher aus dem neuen OECD-Bildungsbericht "Bildung auf einen Blick 2004". mehr