Duale Ausbildung

Bildung: Stiftungen übernehmen Verantwortung

(Ursula Münch) In Deutschland gibt es über 12.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, die Ideen- und Geldgeber vieler Projekte, Studien, Veröffentlichungen, Stipendien und Veranstaltungen sind. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl von unselbstständigen Stiftungen, Stiftungsvereinen und -gesellschaften und Stiftungen öffentlichen Rechts. Etwa 25 Prozent der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts engagieren sich im Bildungsbereich. Hier geht es vor allem um die Förderung begabter oder auch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Bildung PLUS bietet mit dem vorliegenden Dossier eine Auswahl von Stiftungen, die mittlerweile im Bildungssektor aktiv sind. mehr

19.08.2004 Artikel

Busemann: "Das Fundament ist gelegt - Auf dem Weg zur Qualitätsschule für Niedersachsen"

Umfassendste Schul- und Bildungsreform in der Geschichte des Landes beendet 30-jährigen Streit um die Orientierungsstufe. mehr

Zeugnisse für Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftshelferinnen

Nach einer dreijährigen dualen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb haben insgesamt 55 Personen ihre Prüfungen für die Ausbildungsberufe Hauswirtschafter/in bzw. Hauswirtschaftshelfer/in abgelegt. Im Rahmen einer Feierstunde im Kultusministerium am Freitag (30.07.04) erhielten 17 Hauswirtschafterinnen, 36 Hauswirtschaftshelferinnen und zwei Hauswirtschaftshelfer ihre Berufsabschlusszeugnisse. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Berufe betont. mehr

Wenn Zwei sich streiten - können Dritte vermitteln

Mediation als berufliche Dienstleistung, d.h. die Vermittlung zwischen zwei Konfliktparteien durch einen Dritten, wird nicht nur in den USA, sondern vermehrt auch in Deutschland angeboten: Im Familien- und im Strafrecht wird sie seit Jahren praktiziert, sie wird eingesetzt bei Konflikten im Umweltbereich und bei Wirtschaftsangelegenheiten, und in Schulen vermitteln Schüler/innen als 'Konfliktlotsen' bei Auseinandersetzungen zwischen ihren Mitschülern/innen. Dass Mediation auch bei den in Kammern, Berufsschulen und Betrieben für die Berufsbildung Verantwortlichen als Instrument zur Konfliktbewältigung immer stärker ins Blickfeld rückt, liegt zum einen an dem Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge während der Berufsausbildung: Konflikte mit Ausbildern/innen sind der Hauptgrund, den Auszubildende für ihren Ausbildungsabbruch angeben01. Zum anderen sind es berufliche Anforderungen insbesondere in den personenbezogenen Dienstleistungsberufen, die bereits während der Ausbildung die Vermittlung 'mediativer Kompetenz' als Bestandteil der Sozialkompetenz sinnvoll erscheinen lassen. mehr

Bulmahn: "Modernisierung der Ausbildungsberufe in Deutschland immer dynamischer"

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bringt die Modernisierung der Ausbildungsberufe in Deutschland immer weiter voran. "Rechtzeitig zum nächsten Ausbildungsjahr am 1. August treten neue Ausbildungsordnungen für 31 Berufe in Kraft. Darunter sind auch drei neue Berufe, für die eine zweijährige Ausbildung absolviert werden kann. Mit mehr als 100 Neuordnungen seit dem Jahr 2000 sind inzwischen die Ausbildungsberufe aller großen Wirtschaftbereiche modernisiert worden. Die Berufsausbildung junger Menschen hält Schritt mit den Anforderungen der Betriebe. Mittlerweile werden mehr als die Hälfte aller Jugendlichen mit einer Lehrstelle in diesen Berufen ausgebildet". mehr

Reform der Lehrerbildung

Rheinland-Pfalz ist bundesweit das erste Land, in dem so genannte Curriculare Standards für die Lehrerbildung vorgelegt werden. Gemeint sind damit begründete und verbindliche Vorgaben für die Erstellung von Studienplänen der Hochschulen. In einer rund einjährigen Arbeitsphase hat eine zwölfköpfige Arbeitsgruppe unter Leitung des Bildungswissenschaftlers Professor Dr. Jürgen Oelkers (Uni Zürich) solche Curricularen Standards für den Ausbildungsbereich Bildungswissenschaften erarbeitet. mehr

Zöllner / Ahnen: Curriculare Standards für Bildungswissenschaften klären erwartete pädagogische Qualifikation künftiger Lehrerinnen und Lehrer

Rheinland-Pfalz ist bundesweit das erste Land, in dem so genannte Curriculare Standards für die Lehrerbildung vorgelegt werden. Gemeint sind damit begründete und verbindliche Vorgaben für die Erstellung von Studienplänen der Hochschulen. mehr

CDU-Behauptung bezüglich Umsetzung des Reformkonzeptes sachlich falsch

Als völlig absurd bezeichnete der Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur die Kritik der hochschulpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Marlies Kohnle-Gros, am Zeitplan der Lehrerbildungsreform. mehr

"Diese Situation hat sich seit 25 Jahren nicht verändert"

(Udo Löffler) Immer mehr Betriebe bilden immer weniger aus. Das bekommen vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund zu spüren. Und das sind diejenigen, die in der Berufsausbildung noch nie auf Rosen gebettet waren. Auf der Fachtagung "Berufsausbildung - eine Zukunftschance für Zugewanderte" in der vergangenen Woche in Berlin wurde nach Lösungswegen gesucht. Veranstalter waren KAUSA, die bundesweite Koordinierungstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck. mehr

21.06.2004 Artikel

Messe der Ganztagshauptschulen

Sieben Ganztagshauptschulen aus Kolbermoor, Kulmbach, Landshut, Memmingen, Nürnberg, Schweinfurt und Sulzbach-Rosenberg hatten eine breite Palette von Projekten und Ideen erarbeitet und von Schülerinnen und Schülern aus den 5, 6. und 7. Klassen erläutern lassen, von Erlebnispädagogik (Spiele aus dem Mittelalter, Steinzeitprojekte) bis hin zu Produkten und Dienstleistungen, die von Schulen und Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie gemeinsam erarbeitet worden sind. Fachforen unter dem Titel "Auf dem Weg zur Ganztagshauptschule" behandelten u.a. Methoden zur Konzepterstellung, Netzwerkbildung und Wissensmanagement sowie Anregungen zur Projektarbeit. mehr