Durchlässigkeit

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Bildungsbericht 2016

Unkontrollierte Bildungsexpansion führt zu einer Entwertung von Abschlüssen!

Der von den Autoren des Bildungsberichts 2016 als Erfolg verzeichnete dramatische Anstieg der Quote der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife von 29,6 Prozent (2006) auf 41 Prozent (2014) hat nach Ansicht des DPhV-Vorsitzenden Heinz-Peter Meidinger nicht nur positive Auswirkungen. mehr

16.06.2016 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

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„Bildung in Deutschland 2016“

Die Herausforderungen wachsen, aber die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens steigert sich

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am 16.06.2016 gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) den Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ vorgestellt. mehr

Professur

500. Frau im Professorinnenprogramm berufen

Vor 105 Jahren wurde der Internationale Frauentag zum ersten Mal begangen. Damals gab es keine Professorinnen an deutschen Hochschulen. Heute ist jede fünfte Professur in Deutschland mit einer Frau besetzt. Und kurz vor dem diesjährigen Internationalen Frauentag tritt mit Miriam Tariba Richter die 500. Professorin, die im Professorinnenprogramm gefördert wird, ihren Dienst an. Ab dem 1. März nimmt sie ihre Arbeit als Professorin im Fach Pflegewissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Migration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg auf. mehr

Studie

Vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien bekommen nach einer Trennung der Eltern Schulprobleme

Bei Kindern aus bildungsferneren Elternhäusern verringert eine Trennung der Eltern die durchschnittlichen Chancen, dass sie den Schulwechsel auf ein Gymnasium schaffen. In höher gebildeten Familien hat eine Trennung der Eltern hingegen in der Regel keinen Einfluss auf die Schullaufbahn der Söhne und Töchter. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), die der Soziologe Michael Grätz vom Nuffield College der Universität von Oxford erstellt hat. mehr

Studie

Aufstiegschancen: sehr gut, Bildungsgerechtigkeit: ungenügend

(pm) Deutsche Schülerinnen und Schüler entscheiden sich deutlich häufiger für alternative Bildungswege als bislang angenommen. Das zeigt die Bamberger Professorin Dr. Sandra Buchholz in einer neuen Studie und stellt fest: "Die Bildungsungleichheit in Deutschland wird dadurch verstärkt." mehr

17.09.2015 Artikel

Bildungschancen

Elternwille muss Vorrang haben

(red/pm) Die Landtags-Grünen sehen es als längst erwiesen an, dass die Bildungschancen in Bayern "höchst ungleich verteilt" sind. Manche Schülerinnen und Schüler zögen beim Übertritt den Kürzeren, weil sie einen Migrationshintergrund hätten, im ´falschen` Viertel oder in der ´falschen` Region wohnen würden oder Buben seien. mehr

03.07.2015 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

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Übertrittszahlen

Bildungserfolg in Bayern hängt von Wohnort und Herkunft ab

(red/pm) SPD-Bildungssprecher Güll sieht in aktuellen Übertrittszahlen an Realschulen und Gymnasien Beleg für Ungerechtigkeiten im Bildungssystem. mehr

Durchlässigkeit

Bildungserfolg lässt sich nicht auf Besuch des Gymnasiums reduzieren - SPD mit verengter Sicht

(red/pm) Das Bayerische Kultusministerium hat heute nochmals deutlich gemacht: Bayerns Schulwesen ist qualitätsvoll und sehr durchlässig. Es eröffnet allen Kindern und Jugendlichen landesweit umfassende Bildungs- und Teilhabechancen. Die heute von der SPD vertretenen Thesen basieren auf einer verengten Sichtweise. mehr

Berufliche Perspektiven

Engere Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Portugal

Deutschland und Portugal wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der dualen Berufsausbildung verlängern. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, reist heute für zwei Tage nach Lissabon, um mit ihrem portugiesischen Amtskollegen Nuno Crato, Minister für Bildung, Hochschulwesen und Wissenschaft, Gespräche zu aktuellen Themen der gemeinsamen Berufsbildungskooperation zu führen und eine Vereinbarung zur Erweiterung der Zusammenarbeit zu unterzeichnen. mehr

Nordrhein-Westfalen

Spitzenposition - Immer mehr beruflich Qualifizierte an Hochschulen

Immer mehr Menschen ohne Abitur studieren. So gibt es in NRW einen kontinuierlichen Anstieg bei der Zahl der an den nordrhein-westfälischen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden, die statt eines Abiturs eine anerkannte berufliche Qualifikation haben. Zum Wintersemester 2014/15 haben bereits 1.260 Studienanfängerinnen und -anfänger mit beruflicher Qualifikation ein Studium begonnen. NRW nimmt somit in diesen Bereich bundesweit die Spitzenposition ein. mehr