Durchlässigkeit

Bundestag

Qualifizierungsinitiative: "Keine Erfolgsgeschichte"

(hib/ROL) Im Oktober 2008 haben Bund und Länder unter der Überschrift "Aufstieg durch Bildung - Qualifizierungsinitiative für Deutschland" eine Qualifizierungsinitiative verabredet, die sowohl den Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren, die Verbesserung der Situationen von Schülern und Studenten, den Bereich der Weiterbildung wie auch die Steigerung für Ausgaben von Bildung insgesamt beinhaltete. Dazu und zur Verwendung der Bundesausbildungsförderung (BAföG) durch die Länder fand am Mittwochvormittag unter dem Titel "Umsetzung der Qualifizierungsinitiative und Nutzung der BAföG-Entlastung der Länder" ein Fachgespräch im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Berliner Paul-Löbe-Haus statt. mehr

20.05.2015 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Realschullehrer Bayern

Aufsteigen statt aussteigen

Am morgigen Montag erhalten Bayerns Grundschüler ihre Übertrittszeugnisse. Die Eltern wünschen sich dabei für ihr Kind den denkbar besten Weg. Der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands, Jürgen Böhm, warnt davor, jungen Menschen einen Weg um jeden Preis aufzudrängen: "Entscheidend ist, dass die Kinder die Schule wählen, an der sie sich wohlfühlen, wo sie ihre Potenziale entfalten können und möglicherweise nicht schon früh an den Anforderungen scheitern." mehr

04.05.2015 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Charité

Neue Zulassungsbedingungen für Nichtabiturienten

Die Charité-Universitätsmedizin Berlin hat für die Zulassungen ab dem Wintersemester 2015/16 neu geregelt, wie beruflich Qualifizierte ohne Abitur in den Studiengängen Humanmedizin und Zahnmedizin im Zulassungsverfahren beteiligt werden. mehr

Bremen

Senat beschließt Verwendung der Bafög-Mittel

Über fast 17 Millionen Euro mehr für Bildung und Wissenschaft hat der Senat heute (3.Februar 2015) entschieden. Das Land Bremen wird durch die Entscheidung des Bundes, das BAföG vollständig zu finanzieren, um 16,78 Millionen Euro jährlich entlastet. Davon werden ca. drei Millionen Euro für Investitionen verwendet. 13,78 Millionen Euro fließen jeweils zu gleichen Teilen in die Bereiche Bildung und Wissenschaft. Diese Mittel werden künftig dauerhaft dem Bildungs- und Wissenschaftshaushalten zur Verfügung stehen. mehr

Schleswig-Holstein

Beim Schul-TÜV auf dem falschen Dampfer

Mit einem Schulterzucken quittierte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die 100-Tage-Bilanz von Bildungsministerin Britta Ernst am Montag, 15. Dezember 2014 vor der Presse: "100 Tage sind für eine Bildungsministerin keine lange Zeit. Insofern haben wir keine allzu hohen Erwartungen an die 100-Tage-Bilanz der neuen Bildungsministerin. Trotzdem hätten wir uns von ihr klarere Worte gewünscht: zum Beispiel zu den Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte, aber auch zum Einsatz der im Inklusionskonzept vorgesehenen Schulassistentinnen und – assistenten. Was sollen sie tun? Welche konkrete Qualifikation sollen sie mitbringen?" mehr

15.12.2014 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Allianz für Ausbildung

Gemeinsam die duale Ausbildung stärken

Die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung ist besiegelt: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann und KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann haben heute als Verhandlungsführer für Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Länder die Allianzvereinbarung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin unterzeichnet. mehr

GEW

"Hochschulen öffnen, Ausbildungsförderung verbessern"

"Offene Hochschulen gibt es nur mit mehr BAföG" – so lautet die zentrale Forderung des "Halteraner Signals", mit dem die 8. Wissenschaftskonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Wochenende in Haltern am See (Nordrhein-Westfalen) zu Ende gegangen ist. mehr

Berufsbildung

Gemeinsame Wege und Lösungen in der Berufsbildung stehen auch international im Vordergrund

Die immer stärker nachgefragten internationalen Aktivitäten und Kooperationen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sind unabdingbar, um aktuelle Berufsbildungsherausforderungen in unserer vernetzten Welt meistern zu können. "Die Voraussetzungen, um wechselseitig grenzüberschreitend lernen zu können, müssen weiter verbessert werden. Interkulturelle Kompetenzen gehören zu den Schlüsselqualifikationen, die zum Standard in der Berufsausbildung werden müssen", betonte BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser im Rahmen des heute zu Ende gegangenen Kongresses in Berlin. mehr

Durchlässigkeit

Präsident Esser: "Neue Impulse für den Dialog über alle Bildungsbereiche hinweg"

"Ein durchlässiges Bildungssystem muss alle Voraussetzungen schaffen, dass die Zugänge zu den jeweiligen Bildungsgängen allen offen stehen und der Einzelne ohne Schwierigkeiten zwischen diesen Bildungsgängen wechseln kann. Hierfür müssen Schule, Hochschule und Berufsbildung gemeinsam Formen der Beratung und Begleitung entwickeln, um jedem den für ihn richtigen und besten Bildungs- und Berufsweg zu ermöglichen." Dies erklärte der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, zum Abschluss des BIBB-Kongresses in Berlin. mehr

BIBB

Bildungsbereiche müssen sich weiter füreinander öffnen

Die zentralen Herausforderungen im deutschen Bildungssystem wie die Bewältigung des Strukturwandels und die damit verbundenen Aufgaben der Fachkräftesicherung können nach Auffassung des Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, nicht von einem Bildungsbereich allein bewältigt werden. â Wir brauchen mehr bildungsbereichsübergreifende Kommunikation und Koordination, klare übergreifende Perspektiven und damit ein aufeinander abgestimmtes Handeln aller Akteure und Partner in allen Bildungsbereichenâ , erklärte Esser anlässlich der Eröffnung des BIBB-Kongresses. mehr