Fachkräftebedarf

WeGebAU-Programm: Nur jeder achte Betrieb nutzt die geförderte Weiterbildung

Die Instrumente des WeGebAU-Programms, mit denen die berufliche Weiterbildung von älteren und geringqualifizierten Beschäftigten gefördert werden, haben bisher wenig Anklang gefunden. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nur knapp die Hälfte aller Betriebe weiß davon, und nur ein Achtel hat die Förderung für seine Mitarbeiter bis jetzt in Anspruch genommen. Insbesondere kleine Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm wenig, so das IAB. Gut die Hälfte der Betriebe, die Erfahrung mit den geförderten Weiterbildungen haben, beurteilen die Ergebnisse jedoch positiv. Etwa ein Drittel urteilt neutral und nur sechs Prozent negativ. mehr

Keine Einsparungen bei der Bildung im Saarland!

Vor der Landtagssitzung dieser Woche (Dienstag und Mittwoch 11./12.12.2007), in der der Haushalt 2008 beraten und verabschiedet wird, hat sich die Landeselterninitiative für Bildung gegen die erneute Absenkung der Bildungsausgaben und die weitere Verschlechterung der Personalsituation der Lehrer ausgesprochen.* mehr

Ahnen: Angebot beruflicher Gymnasien wird deutlich weiter ausgebaut

Mit einem neuen Stufenplan baut die Landesregierung das Angebot an beruflichen Gymnasien landesweit deutlich aus. "In einem ersten großen Schritt können zum Schuljahr 2008/2009 an fünf Standorten landesweit – in Diez, Germersheim, Landau, Ludwigshafen und Mainz – an berufsbildenden Schulen neue gymnasiale Angebote mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten starten. Weitere Entscheidungen sollen folgen", teilte Bildungsministerin Doris Ahnen heute mit. mehr

Erfolge achten, aber die Verlierer nicht vergessen

Deutschland ist im PISA-Vergleich vorangekommen. Die "Leistungsbilanz" von Pisa 2006 zeigt leichte Verbesserungen in der Lesekompetenz und in der mathematischen Kompetenz deutscher Schüler. In beiden Fächern sind wir aber nur knapp über OECD Durchschnitt und noch nicht an der Spitze. Besser sieht es in den Naturwissenschaften aus. "Das ist erfreulich, vor allem für das Image der Schule und Ergebnis der engagierten Arbeit der Lehrer und Erzieher. Gründe für euphorische Feiern finden wir aber nicht, vor allem, wenn die vorhandenen Mängel ignoriert weiterhin ignoriert werden. Das ist nun mal der erneut bestätigte und besonders in Deutschland ausgeprägte negative Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsabschluss", erklärte dazu der Thüringer GEW-Vorsitzende Jürgen Röhreich. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Qualifikation wird immer wichtiger

Nach der aktuellen Bevölkerungsvorausrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 1) ist für die Zukunft mit einem Bevölkerungsrückgang und mit einer deutlichen Alterung der Bevölkerung in Baden-Württemberg zu rechnen. Bereits ab 2012 könnte der Rückgang der Einwohnerzahl einsetzen. Die demografische Alterung hat nicht nur Auswirkungen auf die Sozialsysteme, sondern u.a. auch auf den Arbeitsmarkt. Dies sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute vor der Presse im Rahmen der Vorstellung der neuen Veröffentlichung "Entwicklungen und Strukturen des Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg". mehr

Start des neuen Girls'Day-Aktionsportals

Naturwissenschaften, Handwerk, Technik und IT bieten Perspektiven für Mädchen. Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag laden in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe Schülerinnen ab Klasse fünf dazu ein, Zukunftsberufe zu erkunden. Unter www.girls-day.de startet heute das neue Aktionsportal zum Mädchen-Zukunftstag 2008. Mädchen, Eltern, Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche finden hier Informationen und Praxistipps zur Vorbereitung. Schulen, die den Girls'Day in ihre Aktivitäten zur Berufsorientierung einbinden, können ihr Engagement jetzt im Bereich "Schulen" unter "Wir sind dabei!" sichtbar machen. Auch Unternehmen und Organisationen haben ab sofort wieder die Möglichkeit sich am bundesweiten Aktionstag zu beteiligen und Veranstaltungen für Mädchen in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufen sowie zum Thema Selbstständigkeit auf der Aktionslandkarte unter [www.girls-day.de](http://www.girls-day.de) einzutragen. mehr

DIHK legt Umfrage zum Fachkräftemangel vor

Ein Drittel der Unternehmen in Deutschland kann derzeit offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen – doppelt so viele wie im Herbst 2005. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). mehr

Nachvermittlung 2007: Viele Chancen verpasst

Same procedure as every year? In jedem Herbst laden Kammern und Arbeitsagenturen die unversorgten Jugendlichen zur Nachvermittlung ein, doch nur knapp die Hälfte kommt. Dabei ist das Angebot zur Nachvermittlung in diesem Jahr so groß wie seit Jahren nicht mehr: Wer die Chance der Nachvermittlung wahrnimmt, erhält fast immer ein adäquates Angebot. Wer nicht erscheint, belastet weiter die Bilanz des Ausbildungspakts – und verpasst vor allem eine gute Gelegenheit! mehr

6,1 Millionen Euro Investition in Weiterbildung

Die Weiterbildung soll in Schleswig-Holstein einen deutlich höheren Stellenwert bekommen. Wirtschafts-minister Dietrich Austermann überreichte heute (16. November) in Husum Förderbescheide in Höhe von rund 6,1 Millionen Euro an die zwölf Weiterbildungsverbünde im Lande. "Unser Ziel ist es, die Beteiligung der Menschen und der kleinen und mittleren Betriebe an Weiterbildung zu steigern", so Austermann bei der Bescheidübergabe. mehr

Kultusministerin Karin Wolff stellt Zukunft der Hauptschule vor

Kultusministerin Karin Wolff hat heute bei einer Pressekonferenz die neue hessische Hauptschule vorgestellt: "Wir werden das Angebot der Hauptschulen und Hauptschulzweige im Land wesentlich verbessern, indem wir das Erfolgsmodell SchuB ab der nächsten Legislaturperiode konsequent an allen Hauptschulen in ganz Hessen einrichten. Die Landesregierung wird durch eine Schulrechtsnovelle dieses Modell zu einem gesetzlich geregelten Standard machen und damit eine Aufwertung der Hauptschulen bewirken". Die Übertragung des SchuB-Modells auf alle Hauptschulen werde schrittweise erfolgen und durch eine Projektgruppe von Partnern aus der Wirtschaft begleitet. Aufgabe der Projektgruppe werde es unter anderem sein, konkrete Begleithilfen für die beteiligten Schulen und Unternehmen zu entwickeln und die hessenweite Einführung von SchuB in der Praxis zu begleiten. mehr

16.11.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium