Fachkräftebedarf

Fachkräftemangel: Hinweise auf Mangel an technischen Qualifikationen verdichten sich

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Studie "Wertschöpfungsverluste durch nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland" durchgeführt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Walther Otremba, und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Dr. Martin Wansleben, haben die heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgestellten Ergebnisse der Studie als Beleg dafür gewertet, dass sich die Befunde für einen Mangel an technischen Qualifikationen in Deutschland verdichten. Staatssekretär Dr. Otremba: "Wir brauchen ein gleichgerichtetes Handeln von Bund, Ländern und Wirtschaft, jeder in seinem Verantwortungsbereich. Zum einen sind Maßnahmen zu ergreifen, die kurzfristig wirken können, wie die bessere Ausschöpfung des Erwerbspersonenpotenzials. Zum anderen müssen die Rahmenbedingungen für die Bildung von Humankapital so gestaltet werden, dass Deutschland als Volkswirtschaft mit zunehmend wissensbasierter Wertschöpfung langfristig wettbewerbsfähig bleibt." mehr

BLBS warnt: Lehrstellenmangel führt zum Facharbeitermangel

"Der Facharbeitermangel bewirkt, dass sich die Konjunktur in Deutschland nicht weiterentwickeln kann", so Berthold Gehlert, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS). "Das ist sicher darauf zurückzuführen, dass jahrelang nicht oder viel zu wenig ausgebildet wurde, die Wirtschaft zu wenig Lehrstellen zur Verfügung gestellt hat", so Gehlert weiter. mehr

Unternehmensnetzwerk zählt 1.000 Mitglieder

Der niedersächsische Verpackungsmaschinen-Hersteller Emkon ist als 1.000stes Mitglied dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" des Bundesfamilienministeriums beigetreten. Das mittelständische Unternehmen aus Kirchlinteln setzt familienbewusste Maßnahmen gezielt ein, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hatten das Netzwerk vor gut einem Jahr ins Leben gerufen. mehr

Ursula von der Leyen und Dr. Dieter Hundt: "Familienfreundlichen Unternehmen gehört die Zukunft!"

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, hat gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dr. Dieter Hundt, den Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2008" gestartet. Er richtet sich an Unternehmen, die ihre Beschäftigten vorbildlich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. mehr

Neues Programm zur Berufsorientierung in Berlin: Bessere Voraussetzungen für die Berufswahl

Durch das "Berliner Programm zur vertieften Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler" können pro Jahr bis zu 6000 Schülerinnen und Schüler aus allgemein bildenden weiterführenden Schulen an Projekten der vertieften Berufsorientierung teilnehmen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt zum einen auf der Vermittlung vertiefter berufs- und betriebskund-licher Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeitswelt, einer vertieften Eignungsfeststellung sowie einer verbesserten Nutzung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten zur Berufswegeplanung und Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Die Projekte des Berliner Programms Vertiefte Berufs-orientierung für Schülerinnen und Schüler starten im Oktober 2007. mehr

Ausbildung: Schleswig-Holstein nimmt Spitzenposition im Norden ein

Die vorläufige Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in Schleswig-Holstein mit 20.721 Verträgen zum Ende September 2007 um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und damit um knapp 1.430 Verträge gestiegen. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann zog heute (11. Oktober) gemeinsam mit dem Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Jürgen Goecke, eine sehr positive Zwischenbilanz über die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein. Austermann: "Sicherlich hat die gute konjunkturelle Entwicklung zu diesem Vertragszuwachs beigetragen. Vielerorts ist aber auch die Erkenntnis gereift, dass dem Fachkräftemangel nur mit eigener Ausbildung erfolgreich begegnet werden kann." mehr

Weiterbildungskonzept: Land investiert in die Weiterbildung

Kiel. In einem Weiterbildungskonzept legt die Landesregierung ihre politischen Grundsatzpositionen und Förderschwerpunkte auf dem Gebiet der Weiterbildung für die nächsten Jahre fest. In den kommenden Jahren werden mindestens 24 Millionen Euro in die Weiterbildung investiert. "Nur durch lebenslange Weiterbildung kann die Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit der Menschen und Betriebe erhalten und soziale Teilhabe und Integration verbessert und weiterentwickelt werden. Es ist deshalb unser Ziel, die Menschen und Betriebe in die Weiterbildung zu bringen", erklärte Wirtschaftsminister Dietrich Austermann heute (9. Oktober) nachdem das Konzept im Kabinett vorgestellt wurde. Das Weiterbildungskonzept gibt außerdem einen Überblick über die Landesaktivitäten und skizziert die Entwicklungen auf europäischer Ebene und auf Bundesebene perspektivisch. mehr

Ursula von der Leyen und Ludwig Georg Braun: "Durch Familienfreundlichkeit die Zukunft sichern"

"Zukunft braucht Familie - das gilt für die gesamte Gesellschaft ebenso wie für einzelne Unternehmen, Städte und Regionen", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, heute bei der Vorstellung des Familienatlas 2007 in Berlin. mehr

Deutsches Studentenwerk: "In die Wissensgesellschaft über weit geöffnete Hörsaaltüren"

- Jüngste DSW-Sozialerhebung bestätigt OECD-Bildungsbericht: Soziale Herkunft entscheidet in Deutschland über Bildungsweg - Akademiker/Nicht-Akademiker: Soziale Polarisierung bei der Verteilung von Bildungschancen - DSW-Präsident Rolf Dobischat wirbt für soziale Öffnung der Hochschulen und rasche BAföG-Erhöhung mehr

28.09.2007 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

Mehr Optionen für internationale Talente

Die positive Konjunkturentwicklung der letzten Jahre hat zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften in Deutschland geführt. Um die derzeitigen Engpässe bei den Ingenieursberufen und die in den nächsten Jahren zu erwartende steigende Nachfrage nach Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen auch in Hamburg besser ausgleichen zu können, soll bei Ingenieurinnen und Ingenieuren aus den neuen EUMitgliedstaaten sowie bei internationalen Absolventen deutscher Hochschulen auf die bisher obligatorische "Vorrangprüfung" verzichtet werden. mehr