Fachkräftebedarf

Staatssekretär de Jager: Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen wird auf hohem Niveau fortgesetzt

Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen, die sich weiterbilden wollen, können auch in Zukunft voll auf die Unterstützung der schleswig-holsteinischen Landesregierung zählen. Wie Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager heute (30. Mai) anlässlich der Eröffnung der "vater-ESN Business Academy" in Raisdorf sagte, werde das Wirtschaftsministerium die Förderung ab Juni für zunächst sechs weitere Jahre in vollem Umfang fortsetzen. Die Mittel dafür stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). mehr

2.000 Betriebe erhalten Post: Wirtschaftsminister und Chef der Regionaldirektion Nord werben gezielt um weitere Ausbildungsplätze

Unter dem Motto "Fachkräftemangel - Abwarten und Tee trinken?? Oder … Ausbilden jetzt!" haben Wirtschaftsminister Dietrich Austermann und Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, 2.000 Betriebe in Schleswig-Holstein angeschrieben. In dem Schreiben mit Teebeutel und Antwortkarte appellieren beide an die Personalverantwortlichen: "Bitte melden Sie weitere Ausbildungsplätze Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit. Sie wird Ihnen geeignete Jugendliche vorschlagen." mehr

Tag des Ausbildungsplatzes: 16.900 Ausbildungsplätze bundesweit eingeworben

Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben gestern (Montag) am "Tag des Ausbildungsplatzes" insgesamt 16.900 Ausbildungsplätze eingeworben. Damit wurde das Ergebnis des vergangenen Jahres (14.100) deutlich überboten und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Ziele des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs geleistet. mehr

22.05.2007 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

FiBS: Erziehungsbonus ist Fernhalteprämie vom Arbeitsmarkt für Mütter

Das FiBS begrüßt das von der Koalition beschlossene verstärkte Engagement des Bundes im Krippenbereich, der wie die Sozialversicherungen von den Mehreinnahmen durch Beschäftigung profitieren wird. Doch widerspricht die vereinbarte Einführung des Erziehungsbonus´ dem Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und setzt falsche Anreize für erwerbswillige Zweitverdiener, die im Fachkräftemangel dringend benötigt werden. Der geringe Zusatzverdienst lohnt den Mehraufwand kaum, wodurch die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verhindert werden kann. Dies reduziert zugleich wieder die Einnahmeeffekte für die öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungen. mehr

(Grundschul-)Kinder brauchen "Nebenfächer"

In der modernen Wissens- oder Informationsgesellschaft, in einer globalisierten Welt, herrscht der Druck einer marktorientierten Produktivität. In der Grundschule erhalten ausschließlich die "Kernfächer" Deutsch und Mathematik von der Kultusbürokratie Aufmerksamkeit. Um der Bedeutung des Unterrichts im musischen und sportlichen Bereich Nachdruck zu verleihen, lud die GEW Hessen zur Grundschulfachtagung mit dem Titel "Umfassende Bildung = Unterricht nur in Kernfächern?" ein. mehr

15.05.2007 Pressemeldung GEW Hessen

Was Erwerbstätige heute können müssen

Dass Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über die eigentlichen Anforderungen im Beruf hinausgehen, in der Arbeitswelt von heute eine hohe Bedeutung haben, ist allgemein bekannt. Aber an empirischen Belegen, welche berufs- und fachübergreifenden Qualifikationen wie zum Beispiel IT-Qualifikationen, Fremdsprachenkenntnisse oder Methodenkompetenzen in welchen Berufen und in welcher Tiefe erforderlich sind, mangelt es noch immer. Antworten liefert die aktuelle Erwerbstätigenbefragung 2006 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Analysen bestätigen den hohen Stellenwert berufsübergreifender Qualifikationen und belegen, dass diese Anforderungen nicht auf allen Ebenen und bei allen Berufen gleichermaßen ins Gewicht fallen. mehr

Schavan: "10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sind gutes Signal"

Bund und Länder haben am Freitag in Berlin das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2007 vereinbart. Damit werden 10.000 zusätzliche betriebsnahe Ausbildungsplätze in den neuen Ländern und Berlin gefördert. "Mit dieser Förderung leisten Bund und Länder einen wichtigen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung, allen Jugendlichen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bieten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Für die neuen Länder ist dies insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Stabilität der Region und die Zukunftsperspektiven der jungen Generation wichtig." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert insgesamt rund 68 Millionen Euro für die Programmlaufzeit von September 2007 bis Dezember 2010. Das Geld bekommen die Träger der außerbetrieblichen Ausbildung. mehr

BIBB vertieft Zusammenarbeit mit ungarischem Berufsbildungsinstitut

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) - Kompetenzzentrum für die Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland - schärft sein internationales Profil und erweitert seine europäischen Kompetenzen. Am 25. April verlängerte das BIBB die bereits seit 1993 bestehende Kooperationsvereinbarung mit dem Nationalinstitut für Berufsbildung und Erwachsenenbildung (NSZFI) in Budapest und passte deren Inhalte den veränderten Rahmenbedingungen und aktuellen Herausforderungen an. Die beiden Institutsleiter, Manfred Kremer (BIBB) und László Nagy (NSZFI), unterzeichneten die neue Vereinbarung am Rande eines Treffens in Bonn. mehr

Studieren in Mecklenburg-Vorpommern

Es gilt, dem wachsenden Fachkräftebedarf auf dem Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen und ein ausreichendes und hochwertiges Studienangebot zu sichern. Da sich die Zahl der Studienanfänger auf Grund der demografischen Verhältnisse in den kommenden Jahren in den alten und neuen Ländern unterschiedlich gestalten wird, haben sich die Wissenschaftsminister der Länder gemeinsam mit der Bundesministerin am vergangenen Montag auf einen Hochschulpakt geeinigt, der der langfristigen Entwicklung von 2007 bis 2020 gerecht werden soll. mehr

Baden-württembergische Hochschulen und Berufsakademien beteiligen sich an bundesweitem Mädchen-Zukunftstag Girls´Day

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat im Vorfeld des Aktionstages "Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag" die Bedeutung dieser Veranstaltung hervorgehoben und die Schülerinnen im Land aufgerufen, das damit verbundene breite Informationsangebot zu nutzen. "Obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland über eine besonders gute Schulbildung verfügt, entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für vermeintlich ´typisch weibliche´ Berufsfelder und Studienfächer. Damit stehen sie für viele Berufe und Branchen der Zukunft nicht ausreichend zur Verfügung. Dies können wir uns angesichts des drohenden Fachkräftemangels nicht leisten." Deshalb sei es außerordentlich wichtig, Mädchen auch für Berufe in den Technik- und Naturwissenschaften sowie im Bereich der Informationstechnologie zu interessieren, so der Minister am 24. April in Stuttgart. mehr