Fachkräftebedarf

Wissenstransfer wird immer wichtiger

Die Globalisierung der Wirtschaft hat massiven Einfluss auf die Arbeitsanforderungen in Deutschland. Deshalb muss sich auch das nationale Berufsbildungssystem permanent neuen Gegebenheiten anpassen, damit die deutsche Wirtschaft international wettbewerbsfähig bleibt. Vor diesem Hintergrund werden beispielsweise zunehmend Methoden und Instrumentarien zur Standardisierung von Berufsprofilen im internationalen Kontext nachgefragt. Zugleich rücken einheitliche Lehr- und Lernmittel in den Mittelpunkt des Interesses, die dann an die jeweils nationalen Bedürfnisse angepasst werden. mehr

Mit innovativen Programmen und Aktionen über 30.000 zusätzliche Ausbildungsangebote in diesem Jahr

Mit den Programmen und Aktivitäten der Ausbildungsoffensive 2004 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind allein in diesem Jahr über 30.000 neue Ausbildungsangebote in ganz Deutschland entstanden. mehr

"Junge Mädchen machen's vor: Chancen suchen, Perspektiven finden''

Über 12.700 Kinder und Jugendliche engagieren sich in den neuen Bundesländern in mehr als 400 Projekten, die ihnen Zukunftsperspektiven in der eigenen Region aufzeigen wollen. ''Damit wollen wir jungen Menschen in Ostdeutschland einen Anstoß geben und sie unterstützen'', sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, bei einem gemeinsamen Besuch der MädchenZukunftsWerkstatt in Teltow mit dem Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck und der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein. Sie informierten sich vor Ort über das Projekt, das Teil der Bundesinitiative ''wir ... hier und jetzt!'' ist. mehr

Ein Jahr bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung

''Mit dem neuen Altenpflegegesetz hat der Bund den Weg für eine bessere und attraktivere Ausbildung bereitet. Das Gesetz sichert eine bundeseinheitliche Ausbildung auf hohem Niveau und beschreibt ein modernes Berufsbild der Altenpflege,'' erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt. ''Die Altenpflege gehört angesichts der demografischen Entwicklung zu den Dienstleistungsbranchen der Zukunft. Nach Prognosen wird die Zahl der Menschen über 80 Jahre von ca. 3 Millionen im Jahr 2000 auf ca. 8 Millionen im Jahr 2050 steigen. Es wird künftig einen größeren Fachkräftebedarf in der Altenpflege geben. Ich appelliere insbesondere an die Jugendlichen, sich mit diesem zukunftsträchtigen Beruf vertraut zu machen. Gleichzeitig fordere ich die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen auf, die Altenpflegeausbildung zu Kernaufgaben zu erklären. Denn nur so kann es gelingen, in der Pflege den Berufsnachwuchs zu sichern. Die neue Ausbildung ist auf die Praxis zugeschnitten und muss von ihr getragen werden.'' mehr

futur-Kongress: Heute schon das Morgen denken"

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn will die Zukunftsvorstellungen von jungen Menschen in ihren Forschungsprogrammen berücksichtigen. "Wir haben die Zukunft selbst in der Hand und müssen die richtigen Weichen stellen", sagte sie zur Eröffnung des Zukunft-Kongresses "Heute schon das Morgen denken" am Dienstag in Berlin. Für die Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelten Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende aus ganz Deutschland ihre Visionen von der Zukunft. Von den rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren 700 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren. mehr

Offensive für Ausbildung in den Optischen Technologien gestartet

Mit der starken internationalen Stellung Deutschlands bei den Optischen Technologien geht ein wachsender Fachkräftebedarf einher. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit (BA) starteten ein gemeinsames Pilotprojekt für das Aus- und Weiterbildungsangebot des Zukunftsfeldes Optische Technologien. Es wurde als neuer Suchbegriff in KURS, der Datenbank für Aus- und Weiterbildung, integriert. mehr

Berufsbildungsbericht 2004 vorgestellt

Anlässlich der Vorstellung des Berufsbildungsberichtes 2004 am Mittwoch in Berlin sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn: "Wir sind gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Situation auf dem Ausbildungsmarkt verpflichtet, jungen Menschen in Deutschland die notwendigen Ausbildungschancen zu eröffnen." Sie werde alles dafür tun, dass kein junger Mensch von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit geschickt wird. Ein dauerhaft ausreichendes Angebot an Lehrstellen müsse unabhängig von konjunkturellen Zyklen gewährleistet werden. mehr

Wer ausbildet, erhöht die Chance, motivierte Mitarbeiter zu finden

Als die SPD-Fraktion am 11. November 2003 beschloss, eine Ausbildungsplatzabgabe für all jene Unternehmen einzuführen, die nicht oder unzureichend ausbilden, setzte eine breite politische Diskussion über Sinn oder Unsinn einer derartigen Maßnahme ein. Ursache der aktuellen Auseinandersetzung war die erneut negativ ausgefallene Lehrstellenbilanz: Auch 2003 gab es mehr ausbildungswillige Jugendliche als bereitgestellte Ausbildungsplätze. Parallel zur Zurückhaltung vieler Betriebe, Jugendliche auszubilden, mehren sich die Klagen der Unternehmer, dass es in Deutschland schon heute zu wenig Fachkräfte gibt. Der Historiker Dr. Rolf Fischer fasst den Stand der aktuellen, überaus kontroversen Diskussion zusammen. mehr

21.02.2004 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH