Föderalismus

Bund erwartet Mittel der Länder für Bildung nach der Föderalismusreform

(hib/BOB) Die Bundesregierung erwartet, dass die Länder Kompensationsbeträge des Bundes nach der angestrebten Föderalismusreform durch eigene Mittel ergänzen. Dies macht sie in ihrer Antwort (16/330) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (16/223) deutlich. mehr

06.01.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Berufsorientierung und Berufsberatung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2005 Empfehlungen zur Berufsorientierung und Berufsberatung verabschiedet, die die „Empfehlungen über vorberufliche Bildung und Beratungsdienste“ des Bundesausschusses für Berufsbildung vom 26. Januar 1972 ersetzen. mehr

Ergebnisse der 312. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 312. Plenarsitzung am 15. Dezember 2005 in Bonn unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, mit folgenden Themen befasst: mehr

Eckinger: Falscher Ehrgeiz der Ministerpräsidenten

"Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich für einen Irrweg entschieden", kritisiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger das einstimmige Votum der Ministerpräsidentenkonferenz zur Föderalismusvereinbarung. mehr

Breites Bündnis will Antworten der Landespolitik

Unter dem Motto "Freie Bildung von der KiTa bis zur Uni!" haben junge Gewerkschafter, Studierende, Auszubildende und Schüler für den 8. Dezember 2005 zu einer Bildungsdemonstration nach Halle aufgerufen. mehr

06.12.2005 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

VBE: Kollision zwischen Bildungsgerechtigkeit und Föderalismus verhindern

Als "Bedrohung für Bildung und Erziehung" bezeichnete heute in Berlin der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die Föderalismusvereinbarung. Sie verneine den nationalen Rahmen für Bildungspolitik und den kooperativen Föderalismus. mehr

Schavan: "Wir werden die neue Gerechtigkeit schaffen"

Bundesforschungsministerin Annette Schavan sieht in der Förderung der Wissenschaft die Zukunftsaufgabe für Deutschland. "Bildung und Forschung werden in Deutschland die neue Gerechtigkeit schaffen", sagte sie am Donnerstag in ihrer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Sie werde entschlossen gegen jede Form der Benachteiligung vorgehen, sagte die Ministerin. "Wir werden die Benachteiligten in der Bildung genauso fördern wie Exzellenz in der Forschung." Bildung und Forschung seien untrennbar miteinander verknüpft. mehr

Bundesvertreterversammlung: Eckinger schlägt Konferenz der Lehrergewerkschaften vor

Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger schlägt "die Einrichtung einer Konferenz der Lehrergewerkschaften in Deutschland", analog zur Kultusministerkonferenz (KMK), vor. "Bildungsgerechtigkeit braucht eine starke Lehrerbewegung", betonte Ludwig Eckinger auf der heutigen Öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Bundesvertreterversammlung des VBE im Würzburger Congress-Centrum. mehr

Bundesvertreterversammlung: VBE berät Kurs für die nächsten vier Jahre

Ab morgen tritt im Würzburger Congress-Centrum die Bundesvertreterversammlung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) zusammen. Unter dem Motto "Gerechtigkeit durch Bildung – Schule machen mit dem VBE!" werden die rund 300 Delegierten aus allen Bundesländern bis zum 26. November den künftigen bildungs- und berufspolitischen Kurs der Lehrergewerkschaft VBE beraten und beschließen. mehr

VBE und ADJ: Krasser Widerspruch zwischen Koalitionsvertrag und Föderalismusreform

"Das Hohelied auf Bildung im Koalitionsvertrag erfährt schrille Misstöne durch die Föderalismusreform", kritisieren der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und seine Nachwuchsorganisation ADJ. "Der Rückzug des Bundes aus Rahmenkompetenzen im Bildungsbereich wird gravierende Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit haben", konstatieren die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ Ludwig Eckinger und Oliver Arlt. Als "besonders schwerwiegend" bezeichnen Eckinger und Arlt die Zulassung abweichender Länderregelungen bei Hochschulabschlüssen und die Absage an die bisherige bundeseinheitliche Besoldung. "Den verantwortlichen Politikern ist offenbar nicht klar, dass das Lehrpersonal und somit die Qualität der Bildungseinrichtungen direkt abhängig von der Haushaltslage der Länder werden", warnen die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ. VBE-Bundesvorsitzender Eckinger bezeichnet die Pläne als "Horrorszenario". Es sei unerträglich, wenn der Zugang zu Bildung nun auch noch davon abhängig werde, in welchem Bundesland die Schüler zu Hause seien. mehr