Föderalismus

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Bildungspolitik der Großen Koalition "absurd"

(bikl/hb) Massive Bedenken gegen die vereinbarte Föderalismusreform in Sachen Bildung und Forschung habe jetzt der Wissenschaftsrat geäußert, so meldet das Handelsblatt. Angesichts des absehbaren Studentenberges sei es "absurd", dass die große Koalition darauf verzichte, die Hochschulen weiterhin finanziell unterstützen zu dürfen, habe der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Karl Max Einhäupl, geäußert. Deshalb werde der Rat alles daransetzen, damit dies "im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zurückgedreht wird", habe WR-Generalsekretär Wedig von Heyden angekündigt. mehr

15.11.2005 Artikel

Kultusministerkonferenz begrüßt Einigung zur Reform des Föderalismus

Die zwischen CDU/CSU und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen erzielte Einigung zur Reform des Föderalismus wird von der Kultusministerkonferenz begrüßt und nachhaltig unterstützt. mehr

Pinkwart: Föderalismusreform als Chance für den Wissenschaftsbereich begreifen

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am Rande der heutigen Sitzung des Wissenschaftsrates dafür plädiert, die Föderalismusreform als Chance für den Wissenschaftsbereich zu begreifen: "Die in Berlin verabredete Reform bietet die Chance, den Wettbewerb und die Profilbildung im Wissenschaftsbereich zu fördern und die Abstimmung zwischen Bund und Ländern effektiver und schneller zu gestalten als bisher", sagte Pinkwart. mehr

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: Föderalismusreform darf Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems nicht gefährden

Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) äußert mit großer Mehrheit angesichts der beabsichtigten Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern im Zuge der Föderalismusreform seine große Sorge, dass zentrale bildungspolitische Ziele nicht erreicht werden können. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Vorsitzender des DSW-Kuratoriums, erklärt: "Die Studentenwerke, die für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums verantwortlich sind, stehen vor riesigen Herausforderungen, wenn in Zukunft tatsächlich 2,7 Millionen im Vergleich zu heute 2 Millionen Studierenden ausgebildet werden müssen und 40% eines Jahrgangs statt heute 36% ein Hochschulstudium aufnehmen sollen." Um diese Herausforderungen bewältigen, Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulausbildung sichern und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen zu können, seien Hochschulen und Studentenwerke auf die gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern angewiesen. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

HRK warnt vor Konsequenzen der Koalitionspläne zum Föderalismus

"Das Konzept der Koalitionsarbeitsgruppe zur Föderalismusreform gefährdet die Entwicklung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen." Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Peter Gaehtgens, gegen die bekannt gewordenen Pläne von CDU und SPD, weitgehend auf Bundesregelungen für die Hochschulen zu verzichten. mehr

10.11.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Frankenberg begrüßt Einigung zur Föderalismusreform - Befremden über „Amoklauf der scheidenden Bundesministerin“

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat die im Rahmen der Berliner Koalitionsverhandlungen erzielte Einigung der Arbeitsgruppe zur Föderalismusreform in wichtigen Fragen der Hochschulpolitik begrüßt. mehr

VBE zur Föderalismusreform: Gute Nacht, Bildung!

Als "Horrorszenario" bezeichnet der VBE-Bundesvorsitzende Ludwig Eckinger die Einigung von CDU/CSU und SPD auf eine Föderalismusreform. "Der Rückzug des Bundes aus bildungspolitischen Grundsatzfragen befeuert die Kleinstaaterei. Gute Nacht, Bildung!", konstatiert Eckinger. mehr

Statement Bundesministerin Bulmahn zum PISA-Ländervergleich

Anlässlich der Vorstellung des neuen PISA-Ländervergleich 2003 E erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn am Donnerstag in Berlin. mehr

GEW: „Große Koalition verspielt die Zukunft unserer Kinder“

„Wenn die Qualität des Bildungswesens die entscheidende Zukunftsfrage unseres Landes ist, dann verspielt die Große Koalition gerade die Zukunft unserer Kinder. Der schwarz-roten Regierung droht ein fulminanter Fehlstart“, kommentierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute die sich abzeichnende Einigung der künftigen Regierungspartner zur Föderalismusreform. mehr

Bildungspolitik nicht zum Bauernopfer des Föderalismus machen

In einer gemeinsamen Resolution haben sich heute der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Bundeselternrat (BER) an die Mitglieder der Verhandlungskommissionen von CDU/CSU und SPD gewandt. mehr