Föderalismus

Pinkwart: Fraunhofer-Büro in Moskau wichtiges Bindeglied für russisch-deutsche Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologie

NRW-Innovationsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart hielt heute (31.10.2005) auf Einladung des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger, den Festvortrag zur Eröffnung des "Fraunhofer Representative Office" in Moskau. mehr

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Kürzer studieren, stärkerer Praxisbezug

(md). 2010 soll es in 40 europäischen Staaten den so genannten Europäischen Hochschulraum geben, was bedeutet, dass bis dahin an allen Hochschulen einheitliche Studiengänge etabliert werden. In Deutschland werden bereits mehr als 2900 Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten - überwiegend zur Freude der Arbeitgeber. mehr

18.08.2005 Artikel

12,5 Million Schüler hoffen auf ein Ende der Kleinstaaterei in der Bildung

Annette Schavan, mögliche Bildungsministerin in einem CDU-Kabinett, sprach sich heute in einem SZ-Interview für eine Weiterführung der förderalistischen Bildungspolitik aus. Für 12,5 Millionen Schüler in Deutschland wäre das eine Katastrophe. mehr

05.08.2005 Pressemeldung

GEW begrüßt In-Kraft-Treten der Rechtschreibreform

Das Lehren und Lernen der Rechtschreibung nach den neuen Regeln macht weniger Probleme als früher. Das jedenfalls sagen uns übereinstimmend die Grundschullehrerinnen, die nun seit 1998 die neue Schreibweise unterrichten." Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer die Entscheidung der 14 Bundesländer, die Rechtschreibreform am 01.08.2005 wie vorgesehen in Kraft zu setzen. Obwohl sie umlernen mussten, hätten selbst Lehrkräfte und ältere Schüler "überraschend wenig" protestiert und die neuen Regeln schnell akzeptiert. "Die Schulen haben schnell gemerkt, dass die Veränderungen so gewaltig nicht waren.", so Demmer. mehr

VBE dringt auf Föderalismusreform

"Die Föderalismusreform muss in Deutschland dringend angepackt werden", fordert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. mehr

Keine Kleinstaaterei bei der Rechtschreibung

"Hoffentlich geben sich Bayern und Nordrhein-Westfalen jetzt einen Ruck und setzen die Rechtschreibreform ebenfalls zum 01. August um." Mit diesen Worten kommentierte die stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW, Marianne Demmer, die Entscheidung Niedersachsens und Baden-Württembergs, an dem einmal getroffenen Beschluss festzuhalten und in ihren Ländern die unstrittigen Teile der Reform ebenfalls verbindlich einzuführen. mehr

Uneinigkeit über die Einzelgänge von Stoiber und Rüttgers

(bikl) Auf die Ankündigungen der Ministerpräsidenten Bayerns und Nordrhein-Westfalens, Edmund Stoiber (CSU) und Jürgen Rüttgers (CDU), die unstrittigen Teile der Rechtschreibreform vorläufig nicht an Schulen und Behörden verbindlich einzuführen, haben die übrigen Bundesländer am Samstag unterschiedlich reagiert. mehr

17.07.2005 Artikel

Die PISA-Studie im deutschen Ländervergleich

Bildung ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Durch den PISA-Schock vor vier Jahren ist Bewegung in die schulische Erziehung und Bildung gekommen. Die Erkenntnis, wie schlecht es um Leistungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der deutschen Schülerinnen und Schüler steht, führte zu konkreten Reformen -aus Sicht der Eltern allerdings noch zu zögerlich. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Bundeselternrat

VBE: PISA E als Faustpfand für Länderinteressen ungeeignet

Im Zusammenhang mit der vorgezogenen Präsentation von Teilergebnissen der Studie PISA E 2003 durch die KMK erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger: "Die Bundesländer haben spätestens seit den Auseinandersetzungen über die Föderalismusreform ihre Unschuld verloren. Die Qualität von Schule darf nicht zum Faustpfand fragwürdiger Machtgelüste von 'Kleinstaaten' werden. Angesagt ist kooperativer Föderalismus, um der nationalen Verantwortung für ein Schulsystem gerecht werden zu können, das sozial unterschiedliche Ausgangslagen ausbalanciert." mehr

Föderalen Wettbewerb bei Wissenschaft und Forschung forcieren

"Wo immer - gerade im Bereich von Wissenschaft und Forschung - es möglich ist, müssen wir den föderalen Wettbewerb forcieren. Der Erfolg der Länder und zumal der Unionsseite beim Beschluss über die Exzellenzinitiative zeigt, dass durch mehr Föderalismus nicht etwa Blockaden, sondern sachgerechte und zu-kunftsfähige Lösungen zustande kommen können. Umso bedauerlicher ist es, dass die SPD-Spitze die Föderalismuskommission, die eine bessere Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern bringen sollte, scheitern lassen hat." mehr