Föderalismus

Der Lehrerfortbildung auf der Spur

Neue Ideen, innovative Unterrichtskonzepte und der Mut, Schule, Unterricht und Leben in einen neuen Kontext zu setzen, sind spannende Wegbereiter für grundlegende Reformen im Schulsystem. Berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungs-Angebote für Pädagogen werden daher ein immer wichtig werdender Bestandteil der Lehrerausbildung. Doch wer regelt sie? Was sind die Themen? Welche Formen gibt es? Wer sind die Träger? Und: Was muss die Lehrerausbildung leisten? mehr

20.06.2005 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

© Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann Stiftung warnt vor einem vollständigen Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik

(bikl/idw) Ein vollständiger Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik, wie er derzeit als eine Option im Rahmen der Neuordnung des Föderalismus diskutiert wird, ist nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung nicht sinnvoll. Ihre Einschätzung stützt sie auf einen internationalen Vergleich des Bildungssystems föderaler Staaten, der heute veröffentlicht wird. Deutlich wird in diesem Vergleich, dass sich das Erziehungs- und Bildungswesen zu einer strikten Trennung von Bundes- und Landesaufgaben nicht eignet. "Selbst in Staaten mit Zuständigkeit der Bundesstaaten bzw. Kantone für das Bildungswesen und starker Dezentralisierung wie in Australien, Kanada, der Schweiz oder USA wirkt die Zentralregierung im Bildungssektor substantiell mit", so das Gutachten. Dies gelte auch für den Bereich Hochschule. mehr

19.05.2005 Artikel

Für Föderalismus in der Bildungspolitik

Für den Föderalismus in der Bildungspolitik haben sich der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann und die niedersächsischen CDU-Abgeordneten des Deutschen Bundestags gemeinsam ausgesprochen. "Allenthalben gibt es einen gewissen Bedarf an Harmonisierung. Dagegen gibt es keinerlei Bedarf an bundesweiter Zentralisierung", stellte Busemann bei einem Gespräch mit der niedersächsischen CDU-Landesgruppe in Berlin fest. mehr

Machtpoker beschädigt Föderalismus

"Die Ministerpräsidenten haben gestern erneut Kleinstaaterei pur vorgeführt", kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger das gestrige Treffen der Ministerpräsidenten. "Föderalismus darf nicht länger als Schikane praktiziert werden, wenn nicht das föderale Prinzip in seinen Grundfesten erschüttert werden soll", fordert Eckinger. mehr

GEW: "Unionsregierte Länder zu konstruktivem Föderalismus-Dialog nicht fähig!"

"Die unionsregierten Länder haben mit der Blockade der sogenannten 'Exellenzinitiative' eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu einem konstruktiven Zusammenspiel im Föderalismus nicht fähig sind. Sie sind dabei, das gerade wieder aufkeimende Pflänzchen Föderalismusreform zu zertreten, noch bevor es den Kopf richtig aus dem Boden gestreckt hat", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die positiv auf die geplante Wiederaufnahme der Gespräche zur Föderalismusreform reagierte. mehr

GEW: "Akzentsetzung für Bildung positiv"

Frankfurt a.M. - Als grundsätzlich "positiv" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Akzentsetzung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für die Bildung bewertet. "Jetzt müssen den Ankündigungen Taten folgen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Die GEW erwarte weiterhin, dass die Regierung für notwendige Änderungen bei den Hartz-Reformen offen sei. mehr

HRK-Präsident zur hessischen Klage gegen das Bologna-Förderprogramm:

"Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat nun doch Verfassungsklage gegen das HRK-Förderprogramm zur Unterstützung der Studienreform im Rahmen des Kompetenzzentrums Bologna eingereicht. Koch gefährdet damit einen bundesweiten Reformprozess, den auch das Land Hessen bislang voll mitgetragen hat", erklärte Professor Dr. Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 18. Februar in Berlin. mehr

18.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Kraft: Empörung der Hochschulen über die CDU-Blockade des Exzellenz-Wettbewerbs zu verstehen

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat die massive Kritik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an der CDU-Blockade des Exzellenz-Programms als nachvollziehbar bezeichnet. Ministerin Kraft sagte heute in Düsseldorf: "Wir haben uns auf der Ebene der Wissenschaftsminister der Länder zuletzt im November grundsätzlich geeinigt, den Wettbewerb auf den Weg bringen zu wollen. Nur weil einige CDU-Ministerpräsidenten die Exzellenz-Initative als Geisel in der Föderalismus-Diskussion benutzen, liegt ein Programm von Bund und Ländern zur Förderung von Spitzenforschung, Nachwuchs und Top-Universitäten über immerhin 1,9 Milliarden Euro auf Eis. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Hochschulen über diese Blockade der Union empört sind." mehr

Frischer Wind für die KMK-Reformen

(Katja Haug) Im Interview mit Bildung PLUS berichtet die neue KMK-Präsidentin Prof. Dr. Johanna Wanka über die Erfahrungen, die sie mitbringt und welche Schwerpunkte sie innerhalb ihrer Amtszeit setzen wird. Sie möchte sich "für eine zügige Realisierung der KMK-Reformen einsetzen". mehr

15.02.2005 Artikel

VBE: Einigung bei Tarifverhandlungen positives Signal für die Zukunft

Die Einigung in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am 9. Februar in Potsdam bewertet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als ein positives Signal für die Zukunft des öffentlichen Dienstes in Deutschland. VBE-Bundesvorsitzender Ludwig Eckinger unterstreicht: "Der öffentliche Dienst ist reformfähig. In Potsdam ist die Schaffung eines modernen und flexiblen neuen Tarifrechts gelungen." Zugleich sei in Potsdam ein wichtiges Zeichen gesetzt worden, die notwendige Angleichung Ost an West weiter voranzutreiben. Für Bund und Kommunen komme es jetzt darauf an, dieses Signal zu verstehen und in der Praxis umzusetzen", betont der Bundesvorsitzende. mehr