Föderalismus

Hessens Kultusministerin Wolff hält auch nach Austritt Niedersachsens an der KMK fest

Als "leichtfertigen Frontalangriff auf ein unverzichtbares Koordinierungsgremium" hat Hessens Kultusministerin Karin Wolff den Austritt Niedersachsens aus der Kultusministerkonferenz bezeichnet. "Die KMK macht seit einigen Jahren beachtliche Fortschritte. Der Reformzug der Bildungspolitik hat mittlerweile auf ICE-Tempo beschleunigt", sagte Wolff und nannte beispielhaft die Einigung auf bundesweite Bildungsstandards. Dieser Prozess dürfe nicht durch die einseitige Kündigung der Vertragsgrundlagen unterbrochen werden. Niedersachsen habe keine Frage aufgeworfen, die nicht schon behandelt werde. "Der heutige Kabinettsbeschluss aus Hannover enthält keinen neuen konstruktiven Vorschlag", so die Ministerin. mehr

05.10.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

"Zurück ins 19. Jahrhundert"

Den Ausstieg Niedersachsens aus der Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute scharf kritisiert. mehr

"Lehrerberuf muss attraktiver werden!"

"Der Lehrerberuf muss attraktiver werden", forderte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Weltlehrertag 2004. mehr

GEW fordert unabhängige Bildungsberichterstattung und Qualitätsagentur - Konzertierte Aktion statt föderaler Kleinstaaterei

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister und bildungspolitische Entscheidungsträger aufgefordert, endlich gemeinsam und koordiniert vorzugehen. Bisher hätten die Kultusminister die nach der Schulleistungsstudie PISA notwendigen Reformschritte nicht konsequent genug eingeleitet. Grundlegende strukturelle Veränderungen seien nicht angepackt worden. "Wir brauchen eine unabhängige Bildungsberichterstattung und eine unabhängige Qualitätsagentur. Anstatt des politischen Streits über die richtige Reform muss wissenschaftlicher Sachverstand gesetzt werden", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". "Maßnahmen der Kultusminister wie Bildungsstandards, Ganztagsschulen oder Sprachkurse zeugen von hektischer Betriebsamkeit. Die Umsetzung ist aber beliebig und wird nach politischem Standpunkt ausgelegt. Es fehlt ein gemeinsames Konzept zwischen Bund und Ländern, wo das Bildungssystem in zehn Jahren stehen soll. mehr

Bildung: Stiftungen übernehmen Verantwortung

(Ursula Münch) In Deutschland gibt es über 12.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, die Ideen- und Geldgeber vieler Projekte, Studien, Veröffentlichungen, Stipendien und Veranstaltungen sind. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl von unselbstständigen Stiftungen, Stiftungsvereinen und -gesellschaften und Stiftungen öffentlichen Rechts. Etwa 25 Prozent der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts engagieren sich im Bildungsbereich. Hier geht es vor allem um die Förderung begabter oder auch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Bildung PLUS bietet mit dem vorliegenden Dossier eine Auswahl von Stiftungen, die mittlerweile im Bildungssektor aktiv sind. mehr

19.08.2004 Artikel

Weiterer Zwischenbericht zur Rechtschreibreform

Bildungsthemen der Woche im Online-Spiegel mehr

31.07.2004 Artikel

Bundesverfassungsgericht entscheidet zu 5. HRG

Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in Karlsruhe über das 5. Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes (5. HRGÄndG) aus dem Jahr 2002 entschieden. Dazu erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn: mehr