Förderunterricht

Inklusion

GEW: "Inklusion ist Chance zur Weiterentwicklung des Schulsystems - aber KMK nutzt die Chancen nicht!"

"Inklusion ist die Chance zu Umbau und Weiterentwicklung des Schulsystems in Deutschland", betonte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf ein presseöffentliches Fachgespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin. Während der Tagung werden die KMK-Empfehlungen zur "Inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" diskutiert. Demmer warf den Kultusministern vor, beim Thema Inklusion bisher "nicht konsequent" zu agieren. "Es bleibt dabei: Jedes große Bildungsthema in Deutschland endet in Kleinstaaterei und föderalem Chaos - zum Schaden der Kinder und Jugendlichen, zu Lasten der Lehrkräfte. Die KMK vertagt den Abschied vom selektiven Schulsystem erneut", sagte die GEW-Schulexpertin. mehr

Inklusion

Fachgespräch zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen"

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat heute ihre am 20.10.2011 verabschiedete Empfehlung "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellt. Mit dieser Empfehlung entwickeln die Länder das Engagement der letzten Jahre im Bereich der gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung weiter - auch vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention. mehr

25.11.2011 Artikel

Vernetzte Forschung zu Lese-, Rechtschreib- und Rechenstörungen

Das erste internationale Symposium des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunkts "Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten" führt am morgigen Samstag in München international und national führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Lernstörungen zusammen. Organisiert wird das Symposium mit Referenten aus Europa, den USA und Kanada von der am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und am Klinikum der Universität München verantworteten Koordinierungsstelle des Forschungsschwerpunkts. mehr

Bremen

Renate Jürgens-Pieper zur Kritik des Bremer Bündnisses für Bildung

Das Bremer Bündnis für Bildung hat anlässlich der heutigen Demonstration folgende Kritikpunkte hervorgehoben. Diese bedürfen der Richtigstellung und Ergänzung: mehr

Sachsen

80 persönliche Coachs für Förderschüler

Ziel ist es, die richtigen Weichen für die Zukunft der Schüler zu stellen und Fachkräftepotenzial für die Wirtschaft in Sachsen zu entwickeln. Seit Februar 2009 unterstützen 80 Berufseinstiegsbegleiter an 65 sächsischen Förderschulen die Jungen und Mädchen im Rahmen eines bundesweiten Modellprojektes auf der Grundlage des § 421s SGB III. Die Schüler werden beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung unterstützt und ihnen dadurch den Weg in eine Berufsausbildung erleichtert. mehr

Thüringen

Beirat "Inklusive Bildung" tagte

"Thüringen stellt sich den Herausforderungen für die inklusive Bildung. Schüler ungeachtet ihrer individuellen Unterschiede verstärkt gemeinsam zu unterrichten, wird unsere Schulen bereichern. Die dazu notwendigen Veränderungen in der Schulorganisation, bei Lehrplänen, in der Methodik des Unterrichts sowie der Lehrerausbildung werden wir mit allen Beteiligten Schritt für Schritt herbeiführen." Das betonte Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, auf der 1. Tagung des Beirates "Inklusive Bildung" heute in Erfurt. mehr

02.11.2011 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Berlin

Zehn weitere Schulen bei "INKA – Inklusive Schule auf dem Weg"

Neun Schulen in Marzahn-Hellersdorf und eine Grundschule in Neukölln haben für dieses Schuljahr auf ihre Anträge die Genehmigung für die Durchführung des Schulversuchs "INKA – inklusive Schule auf dem Weg" erhalten. Die Genehmigung gilt für die in den Schuljahren 2011/2012 bis 2013/2014 neu eingerichteten Klassen der Jahrgangsstufe 3 und endet jeweils nach Jahrgangsstufe 6. Die Teilnahme der Kinder an diesem Schulversuch ist freiwillig und mit der Zustimmung der Erziehungsberechtigten verbunden. Jene Kinder, deren Eltern den Besuch dieser Klassen nicht wünschen, haben keine Nachteile bei der Aufnahme in eine andere Schule. mehr

Inklusion

Experten fordern konsequente Umsetzung der UN-Behindertenkonvention

(hib/CHE) - Die Bundesregierung muss sich noch konsequenter als bisher für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen und ihren Nationalen Aktionsplan (NAP) diesbezüglich konkretisieren. Dies forderte die Mehrheit der Sachverständigen in der Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag, in der der Nationale Aktionsplan im Zentrum der Diskussion stand. mehr

17.10.2011 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bremen

Zuweisungspraxis für die Gymnasiale Oberstufe wird neu geregelt

Nach der Überziehung des Halbjahresbudgets im Sommer, gegen die vor Beginn des laufenden Schuljahres Sofortmaßnahmen ergriffen werden mussten, legt die Bildungsbehörde jetzt langfristige Regelungen vor, die für die Schulen tragfähig sind und Planungssicherheit ermöglichen. Die Zuweisungspraxis für die Gymnasiale Oberstufe wird neu geregelt. mehr