Förderunterricht

Baden-Württemberg

VBE: Ein pädagogischer Weihnachtswunschzettel

"Nicht nur unverbesserliche Idealisten werden Lehrer und nicht jeder Lehrer ist ein weltfremder Weltverbesserer mit Pensionsanspruch", be­hauptet der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung Baden-Württemberg (VBE), Gerhard Brand. Lehramtsstudierende entschieden sich bewusst für die Schule, weil es ihnen Freude mache, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, sie zu bilden, sie zu fördern und zu erziehen – gerade in Zeiten des Umbruchs, versichert Brand. Die Lehrer fühlten sich aber immer mehr allein gelassen und wünschten sich deutlich mehr Unter­stützung durch die Politik. mehr

Baden-Württemberg

Insgesamt bereits 39 Hector-Kinderakademien im Land

"Die Resonanz bei den Hector Kinderakademien ist ungebrochen groß. Wir freuen uns, dass wir schon ein dreiviertel Jahr nach dem Start fast einen flächendeckenden Ausbau in Baden-Württemberg erreicht haben. Die Akademien für Grundschülerinnen und -schülern sind ein wichtiger Baustein der Hochbegabtenförderung", so Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL und Dr. Hans-Werner Hector, Stifter und Vorstand der Hector-Stiftung II heute (10. Dezember). mehr

Baden-Württemberg

Virtueller Schulbesuch von Kultusministerin Marion Schick am Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen

Kultusministerin Marion Schick ist heute (1. Dezember) zum virtuellen Schulbesuch am Bildungs- und Beratungszentrum (BBZ) für Hörgeschädigte in Stegen. Die Ministerin beantwortet eine Stunde lang Fragen der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie aller am Schulleben Beteiligten. Dies ist die dritte Veranstaltung der Reihe "Virtueller Schulbesuch der Kultusministerin" und zugleich der erste Video-Chat mit Schülerinnen und Schülern mit einer Hörschädigung. Um die gegenseitige Verständigung zu erleichtern, werden die Fragen der Schulgemeinde eingeblendet und die Antworten der Kultusministerin durch eine Gebärdendolmetscherin in die Gebärdensprache übersetzt und als Bild im Bild auf dem Monitor gezeigt. mehr

© Bertelsmann Stiftung
Inklusion

Inklusive Bildung endet oft schon in der Grundschule

(red/PM) Gemeinsamer Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ist in Deutschland noch oft die Ausnahme. Das gilt ins­besondere für weiterführende Schulen: Im Bundesdurchschnitt gehen nur knapp 15 Prozent der Schüler mit Förderbedarf (ohne Schwerpunkt geistige Entwicklung) in der Sekundarstufe I auf eine Regelschule – die große Mehrheit besucht separate Förderschulen. Dies zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung, die der Bildungsforscher Klaus Klemm durchgeführt hat. Er kommt darin zu dem Schluss, dass der Ausbau des so genannten inklusiven Unterrichts, zu dem sich Deutschland in internationalen Abkommen verpflichtet hat, insbesondere an weiterführenden Schulen nur lang­sam voran kommt. mehr

29.11.2010 Artikel

Niedersachsen

Land muss Hinhaltetaktik bei Inklusion beenden

Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, endlich ihre Hinhaltetaktik bei der Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion behinderter Kinder zu beenden. Die heute (Montag) präsentierte Studie der Bertelsmann-Stiftung habe deutlich gemacht, dass Niedersachsen – auch im Vergleich zu anderen Bundesländern - in dieser Hinsicht einen "riesigen Nachholbedarf" habe, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter in Hannover. mehr

29.11.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Inklusion

VBE: Rechtsanspruch auf Inklusion in Ländergesetzen verankern

"Die heute von der Bertelsmann Stiftung vorgestellte Studie zum Thema Inklusion macht deutlich, dass es höchste Zeit wird, dass der Rechtsanspruch auf inklusive Bildung für den gesamten Bildungsbereich in den Ländern gesetzlich verankert wird", so Udo Beckmann, Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE (Verband Bildung und Erziehung). mehr

Baden-Württemberg

Qualität und individuelle Lösungen stehen im Zentrum des baden-württembergisches Modell beim Ausbau inklusiver Bildungsangebote

Im Hinblick auf die aktuelle Studie zum bundesweiten Ausbaustand inklusiver Bildungsangebote warnt Kultusministerin Marion Schick vor einer rein technokratische Bewertung des Ausbaus. "Baden-Württemberg ist im quantitativen Ausbau inklusiver Bildungsangebote sicher noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen, wer aber inklusive Bildungsangebote ausschließlich an nackten Zahlen des Integrationsanteils bemisst, der schießt am Ziel vorbei und hat nicht verstanden, dass individuelle und passgenaue Lösungen für jedes einzelne Kind im Zentrum stehen müssen. Im Einzelfall kann der Besuch einer Sonderschule die beste Lösung für ein Kind sein", sagte Kultusministerin Marion Schick am Montag (29. November) in Stuttgart. mehr

Rheinland-Pfalz

Reiß: Integration von Behinderten wird in Schulen groß geschrieben

"Die Bemühungen um die Integration von behinderten Kindern und Jugendlichen im rheinland-pfälzischen Bildungsangebot werden intensiv vorangetrieben und sind keinesfalls schlechter als in anderen Bundesländern. Schon allein die Tatsache, dass hierzulande im Schuljahr 2008/2009 nur 4,5 Prozent aller Schülerinnen und Schüler ein sonderpädagogischer Förderbedarf bescheinigt wird, zeigt, dass sich die Schulen im Land bereits präventiv sehr stark darum bemühen, alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen zu fördern. Unter den Flächenländern ist das bundesweit der geringste Anteil. Dementsprechend niedrig fällt die absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler aus, die nicht gemeinsam unterrichtet werden." Das sagte Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß mit Blick auf aktuelle Berichte zu einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. mehr

Niedersachsen

Inklusion: Neue Studie belegt Untätigkeit der Landesregierung

Die am (heutigen) Montag veröffentlichte Studie "Gemeinsam lernen. Inklusion leben" der Bertelsmann Stiftung belegt nach Ansicht der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Untätigkeit der Landesregierung in diesem bildungspolitischen Feld. "Landesregierung und Regierungsfraktionen gehen aus ideologischen Gründen dem Thema Inklusion seit Jahren beharrlich aus dem Weg. Das ist ein doppelter Skandal – bildungspolitisch und gesellschaftspolitisch", sagte Frauke Heiligenstadt, stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, am Montag in Hannover. mehr

Bildungspaket

"Lernförderung muss in den Schulen stattfinden"

Der Grundschulverband begrüßt grundsätzlich die Anstrengungen der Bundesregierung zum Abbau von Bildungsungerechtigkeit, wie sie im Gesetzentwurf eines "Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch" zu erkennen sind. Allerdings hält er die vorgeschlagenen Maßnahmen für nicht ausreichend und für nicht zielführend. mehr