G8

"Ich setze auf konstruktive Gespräche"

Um Differenzen mit den Kommunen über die Finanzierung der Kosten, die sich im Umfeld der Einführung des achtjährigen Gymnasiums G8 ergeben, beizulegen, setzt Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider auf einen erfolgreichen Dialog mit den kommunalen Spitzenverbänden. mehr

Jetzt rächt sich beim G8 eine jahrelange Ignoranz der Vorschläge und Warnungen des Philologenverbandes

"Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) hat das Chaos, das sich nun bereits am Anfang der Umsetzung des generellen achtjährigen Gymnasiums immer deutlicher herauskristallisiert, schon vor Jahren vorausgesehen und wiederholt Korrekturen angemahnt. Die Warnungen und Vorschläge der Schulpraktiker wurden ignoriert. Dafür gibt es nun die Quittung", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster, zum Brief von Kultusminister Helmut Rau an die Eltern, in dem der Minister die Kritik am derzeitigen achtjährigen gymnasialen Bildungsgang aufgreift. Als Sofortmaßnahme schlägt der Philologenverband vor, die 2. Fremdsprache erst ab der Klassenstufe 6 einzuführen und die Einstellung von Personal zur Aufsicht und Betreuung im G8-Ganztagsbetrieb durch die kommunalen Schulträger sicherzustellen. mehr

Rau greift Kritik am achtjährigen Gymnasium auf

Mit einem Elternbrief will Kultusminister Helmut Rau zur Versachlichung der Debatte um das achtjährige Gymnasium (G8) beitragen. Auf vier Seiten geht der Minister auf die Kritik am G8 ein. Seine Botschaft ist eindeutig: Das achtjährige Gymnasium war sorgfältig vorbereitet und funktioniert an vielen Schulen auch reibungslos. Rau kündigte an, dass das Kultusministerium Beispiele, "bei denen die Umstellung besonders gut gelungen ist, allen Gymnasien zur Verfügung stellen wird". Davon sollen Schulen profitieren, "die noch um Lösungen ringen". mehr

G8 als notwendige Antwort auf Anforderungen von Wirtschaft, Hochschulen und Gesellschaft

Die Vorwürfe, die von der SPD gegen das achtstufige Gymnasium erhoben werden, weist das Kultusministerium zurück. Die ihnen zugrunde liegenden Daten sind nur an 15 Gymnasien von insgesamt 400 Gymnasien erhoben worden. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: "Neue Profiloberstufe an Gymnasien für eine bessere Grundbildung und bessere Startchancen in Studium und Beruf"

"Schule ist im Wandel. Bildung ist nicht statisch, deshalb muss Schule immer in Bewegung sein. Das gilt auch für die Gymnasien und die gymnasialen Oberstufen an anderen Schularten. Mit dem neuen Schulgesetz stellen wir die Weichen für eine grundlegende Reform der gymnasiale Oberstufe." Mit diesen Worten präsentierte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute das dritte Eckpunktepapier zur geplanten Schulgesetznovelle. mehr

Regierung fördert Kosten für G8

Die Bayerische Staatsregierung bekräftigt, dass der Freistaat die Maßnahmen der ganztätigen Förderung und Betreuung entsprechend des Konnexitätsprinzips fördert. Der Freistaat Bayern wird dabei seiner Verpflichtung aus dem Konnexitätsprinzip vollständig nachkommen. mehr

"Mehr Erfolg für die Schüler"

"Das achtstufige Gymnasium beschert den Schülern mehr Erfolg", dies betonte Kultusminister Schneider auf Medien-Anfragen in München. Damit unterstreicht der Staatsminister die positiven Auswirkungen des G8 auf die Chancen für Schülerinnen und Schüler. Am G8 können sie die Anforderungen, die die moderne Gesellschaft an Ausbildung stellt, gut bewältigen. Als Hauptursache für diesen günstigen Trend nennt der Minister vor allem die Intensivierungsstunden, die eine Vertiefung des Unterrichtsinhaltes sicherstellen. mehr

Jürgen Schreier: Vorreiterrolle in der Bildungspolitik bestätigt

Nach der Ankündigung der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die Eltern von den Gebühren für das letzte Kindergartenjahr freizustellen, sieht Kultusminister Jürgen Schreier die Vorreiterrolle des Saarlandes bei der Bildungsförderung von Kindern bestätigt. mehr

Zur dpa Meldung 7220 vom 30. Juni 2004 "Philologenverband fürchtet Kündigungen an Gymnasien"

In Bayern wird aufgrund der Arbeitszeitverlängerung kein einziger Lehrer entlassen. Der Philologenverband betreibt reine Panikmache auf Kosten aller nebenberuflichen Lehrkräfte. Im Gegenteil: Richtig ist, dass sich durch die Einführung des G8 und den Anstieg der Anmeldezahlen der Bedarf an Lehrerstunden am Gymnasium deutlich erhöht hat. Deshalb wird es in Bayern keine einzige Kündigung von Lehrkräften geben. mehr