Gymnasium

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Gastbeitrag

Auch als frühere Hauptschule sowie ohne eigene Oberstufe ist die Gemeinschaftsschule mit dem Gymnasium konkurrenzfähig

Die hierarchische Schulstruktur ist in der Auflösung: in 11 der 16 Bundesländer bestehen weder Haupt- noch Realschulen; in weiteren Bundesländern führt die Hauptschule nur noch eine Randexistenz. In den drei Stadtstaaten sowie im Saarland, Schleswig-Holstein und modifiziert in Rheinland-Pfalz hat sich stattdessen ein gleichberechtigtes Konkurrenzsystem durchgesetzt. In diesem Konkurrenzsystem existieren neben dem Gymnasium nur noch Schulen des gemeinsamen Lernens, die alle den gymnasialen Bildungsgang führen und alle Abschlüsse und Berechtigungen der Sekundarstufe I vermitteln. mehr

22.01.2016 Artikel Joachim Lohmann

Lehrkräfte

Besoldungsnovelle: "Wir wollen mehr Gerechtigkeit schaffen"

"Die Reform der Lehrkräftebesoldung war spätestens als Konsequenz der Schulgesetzänderung von 2011 und dem Kabinettsbeschluss zur Reform der Lehrerbildung zum Ende der letzten Wahlperiode zwingend", sagte gestern Bildungsministerin Britta Ernst im schleswig-holsteinischen Landtag. mehr

Hauptversammlung

Das Gymnasium von neun Jahren her denken und verantwortungsbewusst weiterentwickeln!

"Bildung – mehr als Kompetenzen" – unter diesem Motto steht die diesjährige Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbands, zu der rund 200 Delegierte aus ganz Bayern vom 3. bis 5. Dezember nach Augsburg gekommen sind, um bildungs- und berufspolitische Fragen zu diskutieren. mehr

04.12.2015 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

G8

LEA fordert Abschaffung des MSA's an Gymnasien

(pm) Der Landeselternausschuss Berlin (LEA) fordert zum Schuljahr 2016/17 die Abschaffung der MSA-Prüfungen am Gymnasium sowie eine schulgesetzliche Festlegung auf eine dreijährige Oberstufenzeit am "G8"-Gymnasium und einer der Oberstufen-Einführungsphase entsprechenden Ausstattung der 10. Klassen! mehr

13.11.2015 Artikel

Statistik

44 % der Kinder an Gymnasien haben Eltern mit akademischem Abschluss

Im Jahr 2014 hatten rund 44 % der Schülerinnen und Schüler an Gymnasien Eltern mit einem akademischen Abschluss, aber nur etwa 6 % Eltern ohne beruflichen Bildungsabschluss. mehr

28.10.2015 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Unterrichtsverpflichtung

Folgen des OVG-Urteils erfolgreich gemeistert – fast 90 Prozent der Stellen an Gymnasien besetzt

Nach dem Urteil des OVG Lüneburg zur Lehrerarbeitszeit an Gymnasien ist es dem Niedersächsischen Kultusministerium gelungen, die Auswirkungen in Bezug auf einen erhöhten Stundenbedarf nahezu vollständig zu kompensieren. Dafür wurden zum Schuljahr 2015/2016 bereits 477 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt. mehr

Studie

Vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien bekommen nach einer Trennung der Eltern Schulprobleme

Bei Kindern aus bildungsferneren Elternhäusern verringert eine Trennung der Eltern die durchschnittlichen Chancen, dass sie den Schulwechsel auf ein Gymnasium schaffen. In höher gebildeten Familien hat eine Trennung der Eltern hingegen in der Regel keinen Einfluss auf die Schullaufbahn der Söhne und Töchter. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), die der Soziologe Michael Grätz vom Nuffield College der Universität von Oxford erstellt hat. mehr

Schulwahl

PhV BW fordert erneut Vorlage der Grundschulempfehlung bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule!

Rückmeldungen aus 132 Gymnasien des Landes belegen weiterhin sehr hohen Anteil an überforderten Kindern in den fünften und sechsten Klassen der Gymnasien. mehr

Schullaufbahn:

Elternwille verschärft soziale Schieflage nicht

(pm) Wenn Eltern nach Ende der Grundschulzeit bestimmen dürfen, ob ihr Kind das Gymnasium besucht, verschärft dies die soziale Ungleichheit nicht. Zu diesem Befund kommen die WZB-Bildungsforscher Stefanie Jähnen und Marcel Helbig nach Auswertung von 13 Reformen der Übergangsempfehlung zwischen 1949 und 2009. mehr

22.09.2015 Artikel

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Gastbeitrag

Bremen auf dem Weg zu einer Schule für alle?

Nach der Landtagswahl in Bremen 2007 haben sich, nach langjähriger SPD/CDU-Partnerschaft (1995-2007), zwei Parteien zu einer Koalition entschlossen, die in ihren Wahlprogrammen eine "Schule für alle" (Grüne) bzw. eine "Gemeinsame Schule" (SPD) von 5 bis 10 angekündigt haben. Die Befürworter einer solchen Schule erwarteten, dass den Ankündigungen im Wahlkampf nun auch Taten folgen. mehr

21.09.2015 Artikel