Heterogenität

SINUS-Transfer-Grundschule: Auftakt für Qualitätsinitiative im mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht an hessischen Grundschulen

Nach den ermutigenden Ergebnissen des bundesweiten Modellversuchs SINUS zur "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" in Klassen der Sekundarstufe I hat Kultusministerin Karin Wolff heute ein weiteres Projekt zur nachhaltigen Qualitätsverbesserung im mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht gestartet: Ab 1. Februar 2005 werden sich zunächst zehn hessische Grundschulen (Namen siehe Anhang) an dem Programm SINUS-Transfer-Grundschule der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) beteiligen. Zehn weitere Grundschulen in Hessen folgen zum Schuljahr 2007/2008. Auch über den Modellversuch hinaus sollen möglichst viele Schulen von den Erfahrungen profitieren. mehr

28.01.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

PISA-Thema auf der didacta 2005 in Stuttgart: Zweitägiges Symposion zum Unterricht mit heterogenen Lerngruppen

Eine gute Schule ist eine Schule, die die unterschiedlich ausgeprägten Lernfähigkeiten und -motivationen der Schüler erkennt und individuell fördern kann. Lange Zeit glaubte man in Deutschland aufgrund des gegliederten Schulwesens kein Problem mit Heterogenität zu haben: Die Ergebnisse der internationalen PISA-Studien haben auch hier für ein Umdenken gesorgt. Die Unterschiedlichkeit des Milieus, aus dem Schüler in Deutschland kommen, hat sich verstärkt und ausdifferenziert - national, sprachlich wie auch kulturell-religiös. Schule muss lernen mit dieser Heterogenität fertig zu werden. mehr

24.01.2005 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

Sechs Grundschulen sind von der Notengebung befreit

Die Deputation für Bildung hat heute sechs Grundschulen in Bremen von der Erteilung von Zeugnisnoten befreit. Insgesamt hatten 19 Schulen eine Befreiung beantragt. mehr

Strategische Ziele benannt

In einer Landtagsdebatte zu den Konsequenzen aus der zweiten PISA-Studie hat Kultusministerin Karin Wolff heute die Bedeutung der frühen Bildung herausgehoben und zwei strategische Ziele der Landesregierung für Hessens Schulen vorgestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode will Wolff erreichen, dass alle Kinder am Ende der zweiten Schulklasse altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können und die Zahl derer, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen, um ein Drittel verringert wird. Eine Diskussion über Schulstrukturen lehnte sie mit dem Hinweis ab, "nicht die Schulform, sondern die Qualität des Unterrichts ist maßgeblich für die Bildung". mehr

15.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Reformzug nimmt Fahrt auf

Der zweite internationale PISA-Test hat die öffentliche Diskussion über die Mängel des deutschen Bildungswesens neu entfacht. Dennoch: Die Reform des Bildungswesens ist nicht nur eingeleitet, sondern der Reformzug hat jetzt auch Fahrt aufgenommen. Dass sich die Reformen auf die 2003 durchgeführte PISA-II-Studie noch nicht ausgewirkt haben, überrascht nicht. mehr

Lemke zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Es war nicht zu erwarten, dass PISA II (Erhebung in 2003) für Deutschland große Leis-tungssteigerungen bringen würde. Die Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, die seit PISA I auf den Weg gebracht wurden, brauchen mehrere Jahre, um sich in den Vergleichstests niederschlagen zu können. Das gilt insbesondere für die Qualitätsverbesserungen in und vor der Grundschule. mehr

FiBS: PISA-Verbesserung sollte nicht überbewertet werden

Die Ergebnisse der heute vorgelegten PISA-Studie 2003 weisen für die deutschen Schüler zwar eine leichte Verbesserung gegenüber der letzten Untersuchung aus, doch sollte nicht übersehen werden, dass dies nur ein begrenzter Erfolg ist. Hervorzuheben ist zudem, dass selbst in kurzer Zeit deutliche Verbesserungen im Bildungswesen erzielt werden können, wie die Ergebnisse anderer Länder beweisen. Die Zielsetzung für die nächste PISA-Untersuchung 2006 sollte sich daran orientieren, konsequente Bildungsreformen und eine deutliche Verbesserung der deutschen Schülerleistungen anzustreben. mehr

GEW: "KMK gibt sich offenbar mit zweiter Liga zufrieden"

"Offenbar geben sich die Kultusminister mit der zweiten Liga zufrieden", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Vorstellung der Ergebnisse der PISA-Studie 2003 durch die Kultusministerkonferenz (KMK). Laut OECD-Studie bleibt Deutschland weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, besonders in anregungsarmen Milieus. mehr

Stellungnahme der KMK zu den Ergebnissen von PISA 2003 (internationaler Vergleich)

Die Kultusministerkonferenz hat 1997 beschlossen, sich in Zukunft regelmäßig an internationalen Schulleistungsvergleichen, wie sie z.B. von der OECD durchgeführt werden, zu beteiligen. Abgesichertes Wissen über den Zustand unseres Bildungssystems ist ein Beitrag zur öffentlichen Transparenz und dient zugleich einer zielgerichteten Steuerung unseres Bildungssystems. mehr

GEW: "Bildung bei Föderalismus-Streit nicht in Geiselhaft nehmen"

"Die Bundesländer sollen aufhören, beim Machtpoker im Föderalismus-Streit Bildung in Geiselhaft zu nehmen", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag in Frankfurt a.M.. "Bei dem Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern darf es keinen faulen Kompromiss zu Lasten der Bildung geben. mehr