Heterogenität

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Frankfurter Buchmesse 2004 - gute Geschäfte und optimistische Stimmung

"Die Frankfurter Buchmesse 2004 hat die Erwartungen von Ausstellern und Fachbesuchern weit übertroffen." So bilanziert Buchmesse-Direktor Volker Neumann das Ergebnis der weltgrößten Bücherschau, die erstmals bereits am Abend des Messe-Sonntags zu Ende ging. Auch Dieter Schormann, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, war zufrieden: "Die optimistische Stimmung unter den Ausstellern auf der Buchmesse und das große Interesse von Medien und Publikum an den herausragenden Neuerscheinungen dieses Herbstes werden den Buchhandel positiv beeinflussen." mehr

10.10.2004 Pressemeldung Frankfurter Buchmesse

GEW: "Kultusminister demonstrieren Einigkeit – aber mit wenig inhaltlicher Substanz"

"Die demonstrierte Einigkeit der Kultusministerkonferenz (KMK) übertrifft bei Weitem die konkreten Ergebnisse ihrer Arbeit seit Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse vor knapp drei Jahren", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach der KMK-Tagung "Qualitätsentwicklung im Bildungswesen" am Donnerstag in Berlin. mehr

Deutsches Bildungssystem: Noch schneller besser werden

(Peer Zickgraf) Der Bildungsforscher und "Vater" der PISA-Studie Andreas Schleicher fordert in einem Gespräch mit Bildung PLUS "klare strategische Perspektiven" im Bildungssystem. Um Lehren auch aus dem OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" zu ziehen, solle sich Deutschland stärker an den erfolgeichen Bildungsnationen orientieren. Für Schleicher sind die Erfolge dieser Länder auch auf Deutschland übertragbar. mehr

23.09.2004 Artikel

Erdsiek-Rave im Landtag zu den Konsequenzen aus dem OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte heute im Landtag von Schleswig-Holstein anlässlich der Debatte in der aktuellen Stunde "Konsequenzen aus dem neuesten OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein": mehr

OECD-Studie bestätigt 12-Punkte-Plan des FiBS

Die aktuelle OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" verdeutlicht die langwierigen Folgen deutscher Bildungspolitik in den einzelnen Bildungsbereichen und die Notwendigkeit umfassender Reformen. Damit bestätigt sie die konkreten Ansätze für Förderungen und Umstrukturierungen im Bildungssystem, die das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Mai 2004 in seinem 12-Punkte-Plan aufgezeigt hatte. mehr

GEW: "Gegliedertes Schulsystem historisch überholt!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verstärkt als Reaktion auf die Ergebnisse der neuesten OECD-Studie ihre Forderung nach der "Einen Schule für alle Kinder". "Das gegliederte Schulsystem in Deutschland ist historisch überholt. Wir unterstützen die Vorstöße von Grünen und SPD, die sich für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder mindestens bis Klasse 9 stark machen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Mittwoch in Frankfurt a.M.. mehr

Raus aus dem deutschen Krähwinkel:

"Deutschland braucht dringend eine nationale Bildungsstrategie, die insbesondere die Ausgaben für das Bildungswesen als Investitionen in die ökonomische, soziale und kulturelle Entwicklung der Gesellschaft ausweist", erklärte der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger aus Anlass der heutigen Veröffentlichung des OECD-Bildungsreports 2004. "Auf dieses Ziel müssen Bund und Länder gemeinsam hinarbeiten." Es sei unerträglich, so Eckinger, dieses wichtige Feld zum Zankacker zwischen Bund und Ländern machen zu wollen. "Die Fingerhakelperspektive der Föderalismuskommission lässt derzeit leider keine großen Hoffnungen aufkommen. Statt Machtgerangel im Krähwinkel deutscher Kleinstaaterei braucht Deutschland einen kooperativen Föderalismus, in dem Bildungspolitik ganz oben an steht", bekräftigt der VBE-Bundesvorsitzende. "Der OECD-Bildungsreport ist die internationale Messlatte, an der sich die deutsche Bildungspolitik erfreulicherweise reiben muss. Der Druck ist hilfreich", so Eckinger. mehr

Auslesesystem überwinden - kein Kind darf scheitern

Der Individualität der Schüler Rechnung zu tragen und sich endlich vom Lernen im Gleichschritt zu verabschieden, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. "Das deutsche Schulsystem, das vom ersten Tag stark auf Auslese der Kinder setzt, ist überholt und kontraproduktiv. Es muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Individuelle Förderung statt Sitzenbleiben, rechtzeitige Unterstützung statt Abschieben auf eine andere Schulform, heißt das Gebot der Stunde. Kein Kind darf am Schulsystem scheitern", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange heute mit Blick auf die Tagung "Fördern - Fordern" der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn. "Lehrerinnen und Lehrer müssen trainieren, mit den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen der Schüler umzugehen. Dazu brauchen sie, beginnend mit der Ausbildung, pädagogisches Rüstzeug, entsprechende Rahmenbedingungen im Klassenzimmer und Zeit. Sie benötigen Unterstützung, zum Beispiel durch Sozialpädagogen und Schulpsychologen, sowie - nach skandinavischem Vorbild - die Abkehr vom Auslesesystem durch die Schulpolitik." Die Ganztagsschule könne ein Baustein für diesen Perspektivenwechsel sein. mehr

Individuelle Förderung als Grundlage für ein Bildungssystem mit Zukunft

Mit ihrer Fachtagung "Fördern und Fordern – Herausforderung für Schulen und Lehrkräfte", die heute in Bonn unter reger Beteiligung von Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftlern, Schulpraktikerinnen und Schulpraktikern, Vertreterinnen und Vertretern aus den Bildungsverwaltungen der Länder sowie von Verbänden und Gewerkschaften stattfand, hat die Kultusministerkonferenz ihr Anliegen, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im deutschen Schulsystem nachhaltig zu fördern, unterstrichen. mehr

Neue Lernräume, Bibliotheken und Sportgeräte - Ausbau der ganztagsschulischen Angebote läuft

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und Brandenburgs Bildungsminister Steffen Reiche haben am heutigen Freitag drei Schulen im Land Brandenburg besucht, die Förderungen aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" des Bundes zum Ausbau des Ganztagsschulsystems erhielten. mehr