Hirnforschung

1,25 Millionen Euro für jungen Berliner Neurowissenschaftler

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am Montag den mit 1,25 Millionen Euro dotierten Bernstein Preis 2007 an den 36-jährigen Neurowissenschaftler Dr. Jan Benda von der Humboldt Universität zu Berlin vergeben. Mit dem international ausgeschriebenen Bernstein Preis zeichnet das Bundesforschungsministerium jährlich exzellente Nachwuchsforscher mit herausragenden Forschungsideen im Bereich Computational Neuroscience, also der rechnergestützten Hirnforschung, aus. Zum ersten Mal wurde der Preis im vergangenen Jahr verliehen. Mit dem Preisgeld sollen die geförderten Hirnforscher eine eigene Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung aufbauen. Die diesjährige Verleihung fand anlässlich des dritten Bernstein Symposiums in Göttingen statt. mehr

Mehrwert Bildung

"Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen", sagte Benjamin Franklin bereits vor rund zweihundertfünfzig Jahren. Heute ist Bildung wichtiger denn je. In der globalisierten Welt erschließt sie dem Einzelnen Entwicklungsmöglichkeiten und sichert seine Teilnahme an der Gesellschaft. "Bildung ist auch der Schlüssel zur eigenen Kultur und ermöglicht eine offene, respektvolle Annäherung an das Fremde, sie ist Grundlage für den Dialog der Kulturen", sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, 2006 bei der Vorstellung des neuen Themenschwerpunktes Zukunft Bildung. mehr

21.09.2007 Pressemeldung Frankfurter Buchmesse

Frühe Bildung – ein Topthema

Der quantitative und qualitative Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder vor der Einschulung bestimmt mittlerweile bundesweit die Schlagzeilen. In Rheinland-Pfalz hat das Thema schon länger einen sehr hohen Stellenwert. Das Bildungs- und Jugendministerium lädt zum zweiten Mal nach 2005 zum großen Bildungskongress "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" ein. Am 23. und 24. August 2007 werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik in der "Alten Patrone" in Mainz vor allem über die Qualitätsentwicklung der frühen Förderung in den Kindertagesstätten diskutieren. Mehr als 360 Anmeldungen aus dem ganzen Land von Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften und anderen Pädagoginnen und Pädagogen liegen bereits vor. mehr

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Bildungsexperte: Computer ist kein Wundermittel gegen schlechten Unterricht

(bikl.de/ots) Der Multimedia-Unterricht an Schulen wird in Deutschland nach Ansicht des Bielefelder Bildungsexperten Klaus Hurrelmann überschätzt. mehr

07.08.2007 Artikel

Bund und Land begrüßen zukunftsweisende Forschungsallianz zwischen zwei starken Partnern

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, begrüßen die Gründung der "Jülich Aachen Research Alliance" JARA. "Diese Forschungsallianz zwischen zwei starken Partnern ist zukunftsweisend", so Pinkwart und Rachel. mehr

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"Das Fremdsprachenlernen kann nicht früh genug beginnen"

(bikl.de) Rund 1,5 Millionen Schüler an 17 000 Schulen lernen Englisch in der Grundschule, den zweiten Platz belegt Französisch. Bayerische Grundschulen können sogar zwischen drei verschiedenen Fremdsprachen entscheiden: Englisch, Italienisch und Französisch. Daneben gibt es in den allen Bundesländern unterschiedliche Projekte, Modelle oder Vorzeigeschulen, darunter deutsch-italienische Grundschulklassen in Niedersachsen, die zweisprachigen staatlichen Europaschulen in Berlin oder sorbisch-deutsche Grundschulen in Sachsen. Wie lernen Grundschüler am besten eine fremde Sprache und wie können Eltern das Sprachenlernen unterstützen? Das wollte bildungsklick.de von der Sprachexpertin Silke Exius wissen. mehr

25.07.2007 Artikel

"Zu viele Kinder werden scheitern"

Bayerns Gymnasien müssen einen immer größeren Schüleransturm verkraften. Das heißt, die Klassengrößen explodieren, die Lern- und Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer werden noch schlechter und der Wettbewerb unter den Schülern steigt. "Davon zu sprechen, dass der Ansturm zeige, wie hoch inzwischen die Akzeptanz des achtjährigen Gymnasiums sei, geht an der Realität völlig vorbei", bemerkte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Vielmehr zeigt diese alarmierende Entwicklung, dass immer mehr Eltern im Besuch eines Gymnasiums den Königsweg für ihr Kind sehen - unabhängig davon, ob es sich dort wohl fühlt und dem Leistungsdruck standhält oder nicht. mehr

"Weniger Auslesen, mehr Fördern"

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, fordert die Staatsregierung auf, das bayerische Schulsystem neu auszurichten. "Weg von der Auslesediagnostik hin zur Förderdiagnostik. Im Mittelpunkt muss ein neuer Lern- und Leitungsbegriff stehen. Schüler, Eltern und Lehrer müssen vom Selektionsdruck befreit werden." Der Zeitpunkt, an dem Kinder auf parallele Schularten verteilt werden, muss so gewählt werden, dass eine möglichst hohe Prognosesicherheit garantiert ist. Es muss zweitens garantiert sein, dass in der Wahrnehmung von Eltern und Wirtschaft alle zur Auswahl stehenden Schularten gleichwertig sind. Und es muss drittens dafür gesorgt werden, dass an jeder Schulart so intensiv gefördert werden kann, dass jeder Schüler an der von ihm bzw. seinen Eltern gewählten Schulart verbleiben kann", erklärte Wenzel und stellte fest: "Das bayerische Bildungssystem erfüllt keine dieser drei Bedingungen." mehr

VBE: Dauerdruck in der Schule lähmt das Denken

Nach den Pfingstferien sind es nur noch sechs Wochen bis zu den Jahres­zeugnissen. Da spüren Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, richtig Druck. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in dem Dauerdruck, der auf vielen Schülern vor allem aufgrund der Perspektivlosigkeit lastet, ein unnötiges Lernhemmnis. Schulstrukturdebat­ten, Bildungsstandards und Reformen sind zwar gut und schön, viel wich­tiger ist jedoch, in welcher Atmosphäre an den Schulen gelehrt und gelernt werden kann. Dabei geht es nicht um "Kuschelpädagogik" und um ein "In-Watte-packen" der Schüler, sondern um ein positives Lernklima. Ständiger Druck und Zukunftsangst lähmen das Denken und bremsen Leistung aus. mehr

bpv zu den Spekulationen über Kürzungen in der Stundentafel des G8:

Mit großer Sorge um die Bildungs- und Berufschancen bayerischer Gymnasiasten verfolgt der Bayerische Philologenverband die aufgekommenen Spekulationen um eine Streichung der zweiten Fremdsprache aus der sechsten Jahrgangsstufe, über die heute mehrere Zeitungen berichten. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)