Hirnforschung

Studie

Arbeitsgedächtnis: Zugrundeliegende Prozesse komplexer als gedacht

(pm/red) Wenn Menschen eine Information für kurze Zeit im Kopf behalten, benötigen sie dafür das Arbeitsgedächtnis. Die zugrunde liegenden Prozesse sind deutlich komplexer als bislang gedacht, berichten Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Bonn in der Zeitschrift "Cell Reports". Zwei Gehirnzustände müssen sich rhythmisch abwechseln, um eine Information aufrechtzuerhalten. mehr

30.10.2015 Artikel

Lernen

Vokabeln büffeln geht auch im Schlaf – allerdings nur, wenn man das Gehirn dabei nicht verwirrt.

(red/pm) ​Neues kann im Schlaf nicht gelernt werden. Trotzdem ist es durchaus wirkungsvoll, sich die zuvor gelernten fremdsprachigen Wörter im Schlaf noch einmal vorspielen zu lassen, wie Forscher der Universitäten Zürich und Freiburg bereits vor einem Jahr zeigen konnten. Eine neue vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Studie der Forscher zeigt, dass man das Gehirn dafür in Ruhe arbeiten lassen muss. mehr

28.10.2015 Artikel

Der Kern vom Lernen – Neurowissenschaft trifft Suggestopädie

Auch zu ihrem diesjährigen DGSL-Lernkongress lädt die Deutsche Gesellschaft für suggestopädisches Lehren und Lernen e.V. am 6. – 8.11.2015 in den Hessen Hotelpark Hohenroda ein. Der Anlass für das diesjährige Thema **"Der Kern von Lernen – Neurowissenschaft trifft Suggestopädie"** ist der Ruf nach einer neuen Lernkultur in Schule, Aus- und Weiterbildung. Vor allem die zunehmende Notwendigkeit von differenzierenden, individuellen Lernprozessen treibt Lehrpersonen in allen Bereichen der Bildungslandschaft um. "Wie können wir diesen Ansprüchen im ganz normalen Schulalltag gerecht werden?", fragen sie sich. mehr

Neurobiologie in der Schulpraxis: Schulbücher fördern wichtige Hirnfunktionen

Die Neurowissenschaft zeigt, dass bestimmte Gehirnleistungen, die sogenannten "exekutiven Funktionen", unsere Aufmerksamkeit, unsere Ausdauer und unser bewusstes Verhalten steuern. Fähigkeiten also, die grundlegend sind für den schulischen Lernerfolg und die gesunde emotionale Entwicklung von Kindern. Die entsprechenden Gehirnfunktionen bilden sich im Kindesalter erst nach und nach aus und lassen sich in vielfältiger Form trainieren. Diese Erkenntnisse sind in die Neubearbeitung der Grundschullehrwerke Einstern und Einsterns Schwester (Cornelsen) eingeflossen: mehr

24.08.2015 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

"Von einer Förderung exekutiver Funktionen profitieren aller Kinder, insbesondere die mit Lernschwächen"

Seit fast 20 Jahren beschäftigt sich Sabine Kubesch mit Gehirnfunktionen und ihrem Einfluss auf das Lernen und die Entwicklung von Kindern. Im Interview erläutert sie, wo die sogenannten "exekutiven Funktionen" im Gehirn verortet sind, inwiefern sie Aussagen über die Zukunft von Kindern zulassen und wie in Schule und Unterricht auf die Erkenntnisse der Hirnforschung reagiert werden kann. mehr

24.08.2015 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

© RUB/Marquard
Studie

"Gedächtnis-Region" des Gehirns ist auch am Lösen von Konflikten beteiligt

(pm) Nicht nur für das Langzeitgedächtnis ist der Hippocampus im Schläfenlappen des Gehirns verantwortlich. Forscher zeigten nun erstmals, dass er auch am schnellen und erfolgreichen Lösen von Konflikten beteiligt ist. Das Team um Prof. Dr. Nikolai Axmacher von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) berichtet gemeinsam mit Kollegen vom Universitätsklinikum Bonn sowie aus Aachen und Birmingham in der Zeitschrift "Current Biology". mehr

21.08.2015 Artikel

© UZH
Studie

Grammatik: Mit der Zeit macht es sich das Gehirn einfach

(pm) Sprachen unterliegen ständigen Veränderungen, auch die Grammatik. Zu Anpassungen führt unter anderem die Art und Weise, wie das Gehirn Sprache verarbeitet. Muss sich das Gehirn bei schwierigen Fallkonstruktionen zu sehr anstrengen, vereinfacht es sie meist über die Zeit. Dies weisen Linguisten der Universität Zürich in einer neuen Studie über Sprachen weltweit nach. mehr

13.08.2015 Artikel

Hirnforschung

Wo das Gedächtnis gebildet und abgerufen wird: Neue Erkenntnisse zu langjähriger Debatte

(idw) Werden beim Bilden und Abrufen von Gedächtnisinhalten die gleichen Bereiche und sogar die gleichen Zellen der Hirnstruktur Hippocampus aktiviert, oder unterschiedliche? Diese Frage treibt Neurowissenschaftler schon seit Langem um. Wissenschaftler der Mercator Forschergruppe "Strukturen des Gedächtnisses" der Ruhr-Universität Bochum (RUB) fanden nun heraus, dass bei beiden Prozessen die gleichen Hirnzellen Aktivität zeigen. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse im Journal "Hippocampus". mehr

28.07.2015 Artikel

Lernerfolg

Schulen brauchen mehr Raum für Beziehungsarbeit

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, hat mehr Zeit für Beziehungsarbeit an Schulen gefordert. "Für erfolgreiche Lernprozesse sind gute Beziehungen zwischen Schülern und Lehrkräften ausschlaggebend", erklärte sie heute in München. Aus der Praxis wisse sie, dass Lehrkräfte gute Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen wollten. Im Weg stehen würde ihnen aber der Druck des ständigen Bewertens und Benotens. mehr

© bikl.de
Studie

Beim Lernen passen sich Signalflüsse im Gehirn an

(red/pm) Was passiert in unseren Köpfen, wenn wir Neues lernen? Hirnforscher der Universität Zürich konnten zeigen, wie sich beim Lernen die Signalausbreitung innerhalb der Hirnrinde zwischen verschiedenen verbundenen Regionen verändert. mehr

24.06.2015 Artikel