Hochbegabung

Leichtfüßiger Schuleintritt

(Katja Haug) "Darf ich nun in diesem Jahr eine Schultüte wie meine Freundin Charlotte haben oder nicht?", fragt sich die knapp sechsjährige Ruth und ist mit dieser Fragestellung nicht alleine. Viele der als noch nicht schulreif eingeschätzten Kinder erleben Rückstellung vom Grundschulbesuch als Abwertung. Doch auch die als erst mal schwächer geltenden Schülerinnen und Schüler haben mit der neuen, jahrgangsübergreifenden Grundschule in NRW gute Karten. Je nach persönlichem Entwicklungsstand und Lerntempo durchlaufen sie dort die bislang vierjährige Grundschulzeit in drei bis fünf Jahren. So können viele Kinder spätestens mit dem Schuljahr 2005/2006 durch die flexible Schuleingangsphase leichtfüßiger den Schritt aus dem Kindergarten auf das Schulgelände wagen. Zahlreiche Schulen in NRW bieten im kommenden Schuljahr die Klassen eins und zwei schon im jahrgangsübergreifenden Unterricht an. mehr

14.09.2004 Artikel

Ahnen: Schulen fit für die Zukunft

"Das schulische Bildungssystem in Rheinland-Pfalz wird mit dem heutigen Start des Schuljahres 2004/2005 durch eine ganze Reihe von Maßnahmen und Projekten noch besser und ,fit für die Zukunft´ gemacht." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen am ersten Unterrichtstag des neuen Schuljahres beim Besuch der Schillerschule in Mainz-Weisenau - einer der 491 Grundschulen, die ab sofort Fremdsprachenarbeit bereits in der 1. Klasse anbieten. mehr

Elternbrief von Kultusministerin Karin Wolff zum Schuljahrsbeginn

Auch im neuen Schuljahr ist der Unterricht nach Stundentafel sichergestellt. Dies ist die zentrale Botschaft des Elternbriefes, den Kultusministerin Karin Wolff zum Schuljahr 2004/05 an alle Eltern hessischer Schülerinnen und Schüler geschrieben hat. Die rund 800.000 Exemplare des achtseitigen Schreibens werden dieser Tage in allen Schulen an die Eltern verteilt. mehr

31.08.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Mehr Chancengleichheit für Hochbegabte im Unterricht:

Begabte Kinder sind das Kapital für die Zukunft eines Landes. Deshalb kann es sich eigentlich auch kein Land leisten, diese Schülerinnen und Schüler nicht angemessen zu fördern. Ein Anspruch, den Lehrerinnen und Lehrer im regulären Unterricht bei Klassenstärken von bis zu 30 Schülern jedoch nur selten erfüllen können. Während Förderprogramme für Schüler mit Lerndefiziten bereits Gang und Gäbe sind, fehlte spezielles Material für die rund 300.000 hochbegabten Kinder in Deutschland bisher fast völlig. mehr

25.08.2004 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Elitenetzwerk Bayern

LMU München startet Internationales Doktorandenkolleg "Textualität in der Vormoderne" – zusammen mit den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Regensburg, Würzburg und Eichstätt-Ingolstadt. mehr

Bildung: Stiftungen übernehmen Verantwortung

(Ursula Münch) In Deutschland gibt es über 12.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, die Ideen- und Geldgeber vieler Projekte, Studien, Veröffentlichungen, Stipendien und Veranstaltungen sind. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl von unselbstständigen Stiftungen, Stiftungsvereinen und -gesellschaften und Stiftungen öffentlichen Rechts. Etwa 25 Prozent der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts engagieren sich im Bildungsbereich. Hier geht es vor allem um die Förderung begabter oder auch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Bildung PLUS bietet mit dem vorliegenden Dossier eine Auswahl von Stiftungen, die mittlerweile im Bildungssektor aktiv sind. mehr

19.08.2004 Artikel

Elitenetzwerk Bayern

Die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Regensburg starten im Wintersemester 2004/2005 ein neues Spitzenangebot. Der von den beiden Universitäten gemeinsam durchgeführte "Hochbegabten-Studiengang Physik mit integriertem Doktorandenkolleg" fördert im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern besonders begabte Physikstudentinnen und -studenten bereits während des Studiums intensiv, bindet sie frühzeitig in die Forschung ein und schließt nach Abschluss des Studiums anspruchsvolle und zukunftsweisende Promotionsvorhaben an. mehr

Busemann: "Das Fundament ist gelegt - Auf dem Weg zur Qualitätsschule für Niedersachsen"

Umfassendste Schul- und Bildungsreform in der Geschichte des Landes beendet 30-jährigen Streit um die Orientierungsstufe. mehr

Kultusministerin Karin Wolff verleiht 62 Schulen das Gütesiegel Hochbegabtenförderung

Zum Ende des Schuljahres hat Kultusministerin Karin Wolff 62 hessischen Schulen das Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern, verliehen."Wir hatten uns verpflichtet, uns sowohl für die weniger als auch um die besonders begabten Schülerinnen und Schüler verstärkt zu kümmern. Und genau das machen wir auch," so Kultusministerin Karin Wolff. Durch den kontinuierlichen Ausbau von Angeboten für hochbegabte Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren gibt es nun in allen 15 hessischen Schulamtsbereichen in allen verschiedenen Schulformen Konzepte zur Förderung der Hochbegabten. Somit hat das Hessische Kultusministerium das im Januar 2001 im Landtag genannte Ziel, "den Eltern in allen Landstrichen und aus allen Schulformen Schulen nennen zu können, die über eine besondere Kompetenz und über spezifische Angebote auf dem Gebiet der Hochbegabtenförderung verfügen", erfolgreich und zügig eingelöst. mehr

11.08.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Bernd Busemann stellt Informationsbroschüre für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte vor

"Wir setzen auf individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler. Deshalb richten wir mit der Einrichtung von Kooperationsverbünden zur Hochbegabungsförderung schrittweise im ganzen Land ein maßgeschneidertes Schulangebot ein", erklärte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann anlässlich der Vorstellung der neuen Broschüre und des Flyers Hochbegabung erkennen und fördern. "Die beteiligten Schulen stellen durch verbindlich vereinbarte Kooperation sicher, dass die Förderung bereits in der Grundschule beginnt und sich in den weiterführenden Schulen pädagogisch konsequent fortsetzt. Zunehmend erreichen wir auch die Erweiterung auf Kindergärten. Durch die Zusammenarbeit der Verbünde mit externen Fachstellen, Hochschulen und Verbänden wird Vielfalt und Professionalität gesichert", so Busemann. mehr