Hochschulabschluss

GEW: "Deutschland braucht große Kraftanstrengung, um zu führendem Bildungsland zu werden"

Nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist in Deutschland eine "große Kraftanstrengung notwendig, um bei der Bildung international nach vorne zu kommen". "Es gibt keinen Grund für selbstzufriedenes Schulterklopfen. Die Ergebnisse der heute vorgestellten OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick' lassen noch keine stabile Trendwende zum Positiven erkennen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag in Berlin. "Zarte Pflänzchen wie das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung können leicht wieder eingehen, wenn die falschen politischen Entscheidungen getroffen werden." So sei die nach der Erhöhung des Bafögs erkennbare Tendenz leicht steigender Zahlen bei den Studienanfängern durch die in mehreren Bundesländern geplante Einführung von Studiengebühren gefährdet. mehr

Weiblich, jung und qualifiziert - Die Pressesprecher in deutschen Verlagen

Pressesprecher in deutschen Verlagen sind vorwiegend weiblich, jünger als 45 Jahre alt und besitzen das Abitur oder einen Hochschulabschluss. Das ergab eine Befragung, die vom Verleger-Ausschuss im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Arbeitskreis der Verlags-Pressesprecherinnen und -Pressesprecher (AVP) durchgeführt wurde, um die Tätigkeitsprofile und die Organisation in den Pressestellen deutscher Verlage zu beleuchten. Die Studie soll Anstöße für die Weiterentwicklung des Berufsbildes der Verlags-Pressesprecher liefern und als Grundlage dienen, um Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung in Verlagspressestellen zu erarbeiten. mehr

GEW: "Politik muss umsteuern"

Ein "Umsteuern der Politik" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die aller Voraussicht nach im September stattfindende Bundestagswahl gefordert. Sie hat für den Bildungsbereich ein Zehn-Punkte-Programm als Messlatte für jede neue Bundesregierung vorgelegt. Mit ihrem Vorstoß macht sich die Bildungsgewerkschaft für eine sozialere Politik, die reguläre Arbeitsplätze schafft, eine bessere Bildung und Ausbildung sowie gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten stark. mehr

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"Drei Stufen für eine europäische Berufsbildung"

(bikl/idw) Die Zeiten, in denen die berufliche Bildung auf regionale Arbeitsmärkte zielte, sind vorbei. Die europäische Wirtschaftsverflechtung erfordert nationale Organisations- und Qualifizierungsformen, die internationalen Standards genügen. Die Europäische Kommission hat als Beitrag zur Schaffung eines Europäischen Berufsbildungsraum einen Qualifikationsrahmen (European Qualification Framework, EQF) entwickelt und dazu aufgefordert, diesen breit zu diskutieren. mehr

02.06.2005 Artikel

Gemeinsam für Bachelor und Master

Eine umfassende gemeinsame Informationskampagne des Bayerischen Wissenschaftsministeriums, bayerischer Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, der bayerischen Hochschulen und der Schul- und Arbeitsverwaltung zu Bachelor und Master haben Wissenschaftsminister Goppel und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, am Freitag in München ins Leben gerufen. mehr

Goppel will bessere Lehre an den Hochschulen

Für eine gezielte Stärkung der Lehre an Bayerns Hochschulen möchte sich Wissenschaftsminister Thomas Goppel stark machen. "Eines unserer wichtigsten hochschulpolitischen Ziele der kommenden Jahre ist die Verbesserung von Studium und Lehre", sagte Goppel am Dienstag in München. mehr

GEW: "Bildungspolitik ist Sache von Bund, Ländern und Kommunen"

"Jedes Kind braucht, unabhängig vom Ausgang der Föderalismusdebatte, gleiche Bildungsperspektiven. Dazu sind gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen erforderlich", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Erfurt. mehr

Interesse an Weiterbildung groß - Beteiligung an Angeboten aber rückläufig

Das Interesse an Weiterbildung ist in Deutschland ungebrochen, die Beteiligung an entsprechenden Angeboten jedoch weiter rückläufig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Berichtssystems Weiterbildung 2003, das am Dienstag in Berlin vorgelegt wurde. mehr

Erststudium gebührenfrei

"Wenn Baden-Württemberg nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Alleingang Studiengebühren einführt, werden viele Studierende in Bundesländer mit gebührenfreien Hochschulen fliehen. Der Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg würde geschwächt. Wir schlagen Wissenschaftsminister Frankenberg vor, jetzt mit Studierenden, Beschäftigten und Interessenverbänden über Sinn und Zweck von Studiengebühren zu diskutieren. Bisher ist die Frage nicht beantwortet, wie Studiengebühren eingesetzt werden sollen", sagte am Mittwoch in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

26.01.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildung schützt vor Erwerbslosigkeit

Auch ein Hochschulabschluss ist keine Arbeitsplatzgarantie, aber er senkt das Risiko von Erwerbslosigkeit beträchtlich. Nach Angaben des Statistischen Bundes­amtes waren im 2. Quartal des Jahres 2003 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU25) 12,3% der Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsgrad erwerbslos, während zum gleichen Zeitpunkt nur 5% der höher Gebildeten erfolglos nach Arbeit suchten. Unter Personen mit mittlerer Bildung betrug die Erwerbslosenquote 9,6%. mehr

25.01.2005 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)