Hochschulabschluss

Studienwahl

So viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie

Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 nahezu verdreifacht, von rund 15.500 auf 45.900 in 2013. Aktuelle Berechnungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigen ebenfalls eine positive Entwicklung bei den Hochschulabschlüssen. Mit 4.400 Absolvent(inn)en haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet. mehr

Hochschulabschlüsse

Knapp 40 Prozent der Hochschulabschlüsse 2012 in der Regelstudienzeit

Im Prüfungsjahr 2012 (Wintersemester 2011/2012 und Sommersemester 2012) erwarben 138 700 Absolventinnen und Absolventen im Erst-, Zweit- und konsekutiven Masterstudium einen Hochschulabschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Dies entspricht einem Anteil von 39,3 % an allen Abschlüssen. mehr

03.02.2014 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Statistik

Über 400 000 Hoch­schul­ab­sol­ven­ten im Jahr 2012

Im Prüfungsjahr 2012 erwarben 413 300 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich damit die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen im Vergleich zum Prüfungsjahr 2002 nahezu verdoppelt. Damals hatten 208 606 Absolventinnen und Absolventen ein Studium erfolgreich abgeschlossen. mehr

17.09.2013 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Internationaler Austausch

Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft Afghanistans

Vom 18. - 20. September findet an der Technischen Universität Berlin eine Informationsveranstaltung zur Graduierung von 24 afghanischen Dozentinnen und Dozenten der Informatik statt. Ihr folgt am 27. September an der Ruhr-Universität Bochum eine Graduierungsfeier für 30 afghanische Dozentinnen und Dozenten der Wirtschaftswissenschaften. Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern des Auswärtigen Amts und der DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland werden in Bochum der afghanische Hochschulminister Obaidullah Obaid und in Berlin sein Stellvertreter Osman Babury die Absolventen würdigen. mehr

Gleichstellung

Immer mehr Frauen promovieren

Die enormen bildungs- und forschungspolitischen Anstrengungen von Bund und Ländern zahlen sich aus. Das zeigt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Erhebung des Statistischen Bundesamtes zu den Karriereverläufen und zur internationalen Mobilität von Hochqualifizierten (Personen mit Hochschulabschluss - mit und ohne Promotion). Demnach ist der Anteil der Hochqualifizierten an der deutschen Bevölkerung seit 2001 deutlich angestiegen: von 10,5 Prozent auf 13,2 Prozent in 2011. Insbesondere Frauen nutzen vermehrt ihre Bildungschancen. Dies zeigt sich auch auf der Ebene der Promotionen: Bei den unter 45-Jährigen ist der Frauenanteil an den Promovierten mit 41 Prozent fast doppelt so hoch wie in der Altersgruppe der über 55-Jährigen (22 Prozent). Im Jahr 2011 waren in Deutschland rund 752.000 Personen promoviert. Über alle Altersstufen hinweg betrug der Anteil der Frauen daran 31 Prozent. Mit 52 Prozent stammt etwas! mehr als die Hälfte aller Promovierten aus Nichtakademikerfamilien. mehr

Beschäftigungschancen

Absolvent(inn)en des Jahrgangs 2005 – hoch qualifiziert und nach wie vor gefragt

Angesichts der Meldungen über die prekäre Situation vieler junger Akademiker(innen) in einigen unserer Nachbarländer – z. B. Italien, Frankreich, Spanien oder Portugal – stellen sich Fragen: Wie ist es um die Beschäftigungschancen des Akademikernachwuchses in Deutschland bestellt? Gibt es auch hier Anzeichen für eine "Prekarisierung"? Das HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) beobachtet seit fast einem Vierteljahrhundert die Werdegänge von Absolvent(inn)en deutscher Hochschulen über die entscheidenden ersten Jahre nach dem Studienabschluss hinweg. Nun stellt HIS-HF Ergebnisse zu den beruflichen Entwicklungen von Absolvent(inn)en des Jahrgangs 2005 für die ersten fünf Jahre nach dem Studienabschluss vor. mehr

Zahl aus­ländischer Hoch­schul­ab­sol­venten steigt um 8 Prozent

Im Prüfungsjahr 2011 (Wintersemester 2010/2011 und Sommersemester 2011) erwarben 38 300 Absolventinnen und Absolventen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Das waren 2 900 (+ 8 %) mehr als im Prüfungsjahr 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden damit fast 10 % der 392 200 Hochschulabschlüsse von ausländischen Absolventinnen und Absolventen erreicht. mehr

17.09.2012 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Hamburg

Hamburg reformiert Juristenausbildung: Notenverbesserungsversuch und internationale Ausrichtung werden gestärkt

Am morgigen Samstag, den 15. September, tritt ein Gesetz in Kraft, mit dem Notenverbesserungsversuche für Jurastudentinnen und Jurastudenten attraktiver werden und die internationale Ausrichtung der Juristenausbildung gestärkt wird. In Zukunft wird Hamburger Studentinnen und Studenten eine Teilnahme an einem internationalen "Moot Court" erleichtert. Bei einem "Moot Court" handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Studenten ein ausgedachter Rechtsfall zugeteilt wird, in dem sie jeweils eine der Prozessparteien vertreten müssen. Die Studenten aus aller Welt messen in den dafür angesetzten Gerichtsverhandlungen ihre Argumente vor renommierten Rechtswissenschaftlern. In den vergangenen Jahren erzielten Hamburger Studenten beachtliche Erfolge. mehr

Zuwanderung

Blaue Karte soll den Zuzug ausländischer Akademiker erleichtern

(hib/SUK) Die Bundesregierung will hoch qualifizierten Ausländern die Zuwanderung nach Deutschland erleichtern und dazu einen neuen Aufenthaltstitel einführen: die "Blaue Karte EU". In ihrem Gesetzentwurf ([17/8682](http://dip.bundestag.de/btd/17/086/1708682.pdf)) schreibt die Regierung, mit ihrer Vorlage wolle sie die Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union in nationales Recht umsetzen und gleichzeitig den "Standort Deutschland für gut ausgebildete ausländische Zuwanderer attraktiver" gestalten. mehr

22.02.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag