Hochschulautonomie

Kraft: Die CDU plant offenbar die Schließung von Universitäten in Nordrhein-Westfalen

Wenn die CDU-Fraktion in zwei Tagen mit ihren Ideen zur Hochschulpolitik herausgekommen wäre, hätte man noch an einen Aprilscherz glauben können, kommentierte Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft die heutige Pressekonferenz des Hochschulexperten der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Stahl: "So aber offenbart die CDU eine erschreckende Unkenntnis über das Reformtempo der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Fast alle Forderungen der CDU sind in NRW längst umgesetzt, deshalb steht Nordrhein-Westfalen ja bundesweit an der Spitze bei der Umsetzung von Hochschulautonomie. Wer wie die CDU erst mit großer Verspätung in der Realität der Hochschulpolitik ankommt, ist für die Zukunft ungeeignet." mehr

Woran erkennt man eine gute Hochschule?

"Hochschulen sollen sich selbst Schwerpunkte setzen können, dazu die notwendigen Mittel verteilen und Personal und Räumlichkeiten zuordnen - alles in Rahmen ihrer personellen und finanziellen Möglichkeiten. Die Frage ist, nach welchen Kriterien sie diese Selbststeuerung vornehmen können. mehr

Globalhaushalt erweitert Autonomie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Als einen wichtigen Schritt, mit dem die autonomen Handlungsmöglichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erweitert werden, bezeichneten Wissenschaftsminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner und Finanzminister Gernot Mittler die Ausgliederung der Wirtschaftsführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aus dem Landeshaushalt. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Professor Dr. Jörg Michaelis, und deren Kanzler, Götz Scholz, thematisierten die beiden Minister bei einer Pressekonferenz in Mainz die Vorteile und Erwartungen, die mit diesem Pilotprojekt verbunden sind. mehr

Konstruktive Gespräche zur Neuordnung der Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Unter Protest haben die Rektoren der Hochschulen des Landes heute Überlegungen zur zukünftigen Strukturierung der Hochschulen vorgetragen. Zielsetzung ist Qualität in Forschung und Lehre und zukünftige Finanzierbarkeit. mehr

"Gemeinsam besten Weg finden"

Die hohe Bedeutung des Dialogs zwischen Hochschulen und Hochschullehrern sowie dem Staat als Träger der Hochschulen hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich des traditionellen jährlichen Empfangs für die neu berufenen Professorinnen und Professoren an den bayerischen Landesuniversitäten und Kunsthochschulen am Mittwoch in München betont. "Nur gemeinsam können wir den besten Weg für die Weiterentwicklung unserer Hochschullandschaft finden", sagte Goppel. Gerade weil der Staat in vielen Bereichen Kompetenzen an die Hochschulen abgegeben und damit die Eigenverantwortung der Hochschulen stärkt, sei "der vertrauensvolle Umgang miteinander umso wichtiger". mehr

Leistungsbezogene Professorenbesoldung tritt in Kraft

Ab diesem Jahr werden neu berufene Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen nicht mehr nach der Zahl ihrer Dienstjahre bezahlt. Sie erhalten vielmehr neben einem festen Grundgehalt weitere Bezüge, deren Höhe sich nach der individuellen Leistung richtet. Das Berliner Besoldungsgesetz lässt den Hochschulen einen weiten Spielraum zur Ausgestaltung der Leistungsbezüge. Die Hochschulen können in Satzungen und Richtlinien eigenverantwortlich festlegen, für welche Leistungen in welcher Höhe zusätzliche Bezüge gezahlt werden. Außerdem ist vorgesehen, dass die Leistungen von Professoren und Professorinnen durch Vertreter und Vertreterinnen aus ihrem Kollegenkreis bewertet werden. Die Satzungsentwürfe sind inzwischen in den Hochschulen erarbeitet worden. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur wird sie in den nächsten Wochen genehmigen. mehr

Frankenberg: "Das modernste Hochschulrecht in Deutschland"

"Das vom Landtag verabschiedete neue Landeshochschulgesetz öffnet den Weg zu unternehmerischen Hochschulen in Deutschland. Wir verbessern damit in Baden-Württemberg die Rahmenbedingungen für leistungsstarke Hochschulen und Berufsakademien und für ein wettbewerbliches Hochschulsystem. Im Mittelpunkt der Novellierung stehen der massive Abbau normativer Vorgaben seitens des Ministeriums und die Stärkung der Hochschulautonomie. Korrespondierend dazu werden die Leitungsstrukturen in den Hochschulen effizienter und eben unternehmerischer gestaltet." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 9. Dezember in Stuttgart aus Anlass der zweiten und abschließenden Lesung des Landeshochschulgesetzes (LHG), das nach Verabschiedung im Landtag im Januar 2005 in Kraft treten soll. mehr

Kraft: Neuordnung der Hochschulzulassung stärkt Abitur und Auswahlrecht der Hochschulen

Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat die heute vom Landtag in Düsseldorf verabschiedete Neuordnung der Hochschulzulassung in Nordrhein-Westfalen begrüßt. Kraft: "Diese Neuregelung stärkt vom Wintersemester 2005/06 an das Auswahlrecht der Hochschulen und schafft für die bestqualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern die Möglichkeit, die gewünschte Hochschule auszuwählen. Damit wird der Auswahl durch die besten Absolventen eines Abitur- oder Fachoberschuljahrgangs oberste Priorität eingeräumt und die Bedeutung des Abiturs nachhaltig gestärkt." mehr

Wissenschaftsminister Udo Corts erfreut über zahlreiche positive Reaktionen auf geplante Novellierung des Hochschulgesetzes

Ausgesprochen zufrieden hat sich Hessens Wissenschaftsminister, Udo Corts, heute zu dem Fortgang der geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes geäußert: "Ich freue mich über die zahlreichen positiven Reaktionen auf den Gesetzentwurf während der Anhörungsphase und darüber, dass die Mehrheit die Novellierung als das erkennt, was sie ist: als wichtigen Schritt hin zu einem modernen Hochschulwesen", sagte Corts. "Hessen bekommt eines der fortschrittlichsten Hochschulgesetze Deutschlands". In keinem anderen Land gebe es bisher die Möglichkeit für Meister, ohne weitere Voraussetzungen ein Studium aufzunehmen, wodurch die praktische Berufserfahrung aufgewertet werde. Auch die Internationalisierung des Studiums treibe Hessen voran: Die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master sollen zum Regelabschluss werden. Die Juniorprofessur werde als eine Alternative zur Habilitation eingeführt, die Präsidien gestärkt, wodurch der Hochschule eine Profilbildung erleichtert werde, die Betreuung der Studierenden verbessert. mehr

Professorenbesoldung nach Leistung

Das Abgeordnetenhaus hat gestern eine Änderung des Berliner Besoldungsgesetzes beschlossen, mit der die neue Besoldungsordnung W für Professoren und Professorinnen eingeführt wird. mehr